Geschenkespecial #1

Zuerst einmal: tief durchatmen! Ja, es ist tatsächlich schon wieder soweit: der erste Advent steht vor der Tür. Und wer nicht das ganze Jahr über Geschenkideen sammelt (wer tut das schon?), gerät jetzt mit jedem Tag ein kleines bisschen mehr ins Schwitzen.
Hier also unser Geschenkspecial Nummer Eins für besinnliche Weihnachten und strahlende Gesichter: Bücher gehen immer. Nur welches? Zum Beispiel „Mama & Sam“ von Sarah Kuttner – eine berührende Geschichte über Familie, Trauer und einen Heiratsschwindler. Für Filmfans ist das opulente Werk „Wes Anderson – Alle Filme, alle Fakten“ von Christophe Narbonne ein echtes Must-have: Porträts seiner Weggefährten, unzählige Fotos und viel Hintergrundwissen inklusive. Dass sogar Basket- und Fußbälle echte Designobjekte sein können, zeigt Comrade Berlin: limitierte, gestaltete Bälle, die jedes Wohnzimmer – oder jeden Sportplatz – zum Hingucker machen. Für kleine, liebevolle Aufmerksamkeiten wie Postkarten, Notizbücher, Planer oder Sticker lohnt sich ein Abstecher zu humblebutbold – schön, praktisch und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Und für alle Naschkatzen ist Cosmic Dealer die perfekte Wahl: köstlich, wunderschön verpackt – und ihre in dunkle Schokolade getauchten Nussbuttertafeln kommen mit 80 % weniger Zucker aus als herkömmliche Alternativen.
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GESCHENKESPECIAL #1 | FOTO: Kateryna Hliznitsova/Unsplash

The Feeling of Berlin

Warum kaufen wir Reiseführer, schauen uns Restaurant-Recommendations auf Social Media an und durchforsten das Internet nach dem einen Insider-Tipp? Museen und Sehenswürdigkeiten sind leicht zu finden – aber was einen Städtetrip wirklich spannend macht, sind die Empfehlungen der Menschen, die hier leben. Die Tipps, die nicht unbedingt auf der ersten Google-Seite auftauchen. „The Feeling of Berlin“ ist genauso ein Guide. Sorgfältig kuratiert zeigt das Buch die Lieblingsorte von 33 Berliner Frauen. Cafés, Restaurants, Bars, Kulturspots und verborgene Ecken – jedes Porträt ist ein kleines Stück Berliner Alltag zum Neu- und Wiederentdecken. Nicht nur für Tourist:innen, sondern genauso für Berliner:innen, egal ob zugezogen oder alteingesessen. Denn diese Stadt ist ständig in Bewegung. Ihre Lieblingsorte teilen Künstlerinnen, Gastronominnen, Aktivistinnen, Unternehmerinnen – Frauen, die Berlin ebenso prägen, wie Berlin sie prägt. „The Feeling of Berlin“ ist außerdem wunderschön gestaltet und eignet sich perfekt als Coffeetable-Buch zum Stöbern und als Geschenk für alle Reisenden und Berliner:innen. Mit ein bisschen Glück, könnt ihr auf unserem Instagram-Kanal eines von vier Exemplaren gewinnen. Folgt uns dazu einfach und kommentiert das aktuelle Gewinnspiel-Posting mit „Berlin“.
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The Feeling of Berlin – A curated guide through the eyes of women who shape the city | 33 € | Shop | FOTO: The Gentle Temper

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 25. November 2025 | Tags: , , , Keine Kommentare

Metallbude

Vier Freunde, eine Idee – und seit 2020 eine moderne Brand für zeitloses Design: Metallbude. Das Label vereint modernes Design mit Funktionalität und echter Handwerkskunst. Statt Holz – wie man es vielleicht klassisch erwarten würde – setzen die vier Gründer vor allem auf Metall. Ab und an kommt Echtholz dazu. Für das Team hinter Metallbude sind Metall und Echtholz nicht nur ästhetisch spannende Materialien, sondern vor allem extrem langlebig – sowohl im tatsächlichen Gebrauch als auch im Designkontext. Zeitlose Optik trifft auf klare Funktion. Minimalistische Formen, reduzierte Linien und klare Farben sind die Basis ihres Designs. Alles wirkt bewusst, unaufgeregt und langlebig gedacht. Die eigentliche Königsdisziplin der Nachhaltigkeit liegt eben nicht in einzelnen Materialien, sondern im zeitlosen Design selbst. Denn wenn man einmal ein richtig gutes Möbelstück hat, möchte man es nicht so schnell wieder hergeben. Und egal ob Couchtisch, Konsole, Garderobe oder Kleiderhaken: Die Designs von Metallbude finden in jedem Raum ihren Platz.
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Metallbude | metallbude.com | FOTO: Metallbude

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 25. November 2025 | Tags: Keine Kommentare

Fundamental

Die Architekten Stephen Molloy und Gunnar Rönsch designen seit 2011 unter ihrem Label ‘Fundamental’ Wohnaccessoires, die sich durch ihre klare Designsprache auszeichnen. Besonders ist dabei ihre Verbindung aus mathematischen Prinzipien und Inspiration aus der Natur – ihren Strukturen, Regeln und Mustern. Heraus kommen einzigartige Objekte, die echte Hingucker sind: klare Formen mit Funktion, die gleichzeitig die Fantasie anregen. So ist zum Beispiel die Gravity Collection inspiriert von Sci-Fi-Ideen rund um eine gekrümmte Raum-Zeit. Das glänzende Gitter wurde so entwickelt, dass es auf eine unsichtbare Kraft zu reagieren scheint. Die einzelnen Elemente verkeilen sich ineinander und bleiben dennoch flexibel – Winkel und die Form der Schalen sind also veränderbar. So bleibt Fundamental seinem Motto treu: Sophisticated Design mit einem Hauch kindlicher Neugier. Auch im Produktionsprozess spielt die Natur eine große Rolle: Fundamental arbeitet so nachhaltig wie möglich, produziert ausschließlich in kleinen Werkstätten überwiegend in Europa und verwendet nachhaltig gewonnene Materialien sowie recycelte Verpackungen. Übrigens: Viele ihrer Designs findet man auch weltweit in Museumsshops – etwa im MoMA in New York oder im Louvre in Paris.
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Fundamental Berlin | fundamental.berlin | FOTO: Florian Hertz

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 25. November 2025 | Tags: , Keine Kommentare

Tim Florian Horn

Wenn uns der potentielle Interviewpartner auf unsere Anfrage antwortet, dass er gerne mitmacht und unter seiner Email „aus dem Orbit gesendet“ steht, dann kann es ja nur gut werden! Sagt also hallo zu Tim Florian Horn: Vorstand Stiftung Planetarium Berlin, Direktor der Archenhold-Sternwarte und des Zeiss-Großplanetariums, der uns zum Einsteig Folgendes erzählt hat: „Ich habe die tiefe Überzeugung, dass Planetarien besondere Orte sind, die zwischen Astronomie, gar allen Wissenschaften und der allgemeinen Bevölkerung vermitteln können. Ich habe gemerkt, dass es zu wenige Menschen gibt, die astronomische Inhalte richtig gut übersetzen können und die als Übersetzer:innen zwischen Wissenschaft und Bevölkerung arbeiten können. Es motiviert mich jeden Tag, dafür neue Wege zu finden und spannende Wissenschaft darzustellen.“ Den wollen wir genauer kennenlernen!

Name: Tim Florian Horn
Alter: 43
Wohnort: Berlin
Beruf: Vorstand Stiftung Planetarium Berlin, Direktor der Archenhold-Sternwarte und des Zeiss-Großplanetariums
Schuhgröße: 42
Lieblingstageszeit: Nachts, wenn man im Himmel Sterne, Planeten und vielleicht auch mal Sternschnuppen entdecken kann. Es ist ein tief archaisches und emotionales Bedürfnis, gemeinsam unterm Sternenhimmel zu sitzen.
Kontakt: Instagram

Beschreibe deinen Job in einem Satz: Mein Job ist für mich nicht Beruf, sondern Berufung: ich darf Menschen die Tür zum Kosmos öffnen und meine Begeisterung für die Wissenschaft weitergeben.

Was war dein allererster Job? Mit 14 Jahren habe ich meinen ersten eigenen Vortrag in einem Planetarium gehalten und seitdem haben mich die Sterne nicht mehr losgelassen.

Wie sieht es bei dir zu Hause aus? Dank meiner Kinder kosmisch kreativ.

Worauf achtest du, wenn du jemandem zum ersten Mal begegnest? Ob die Person ein echtes Gespräch führen und mir auf Augenhöhe begegnen möchte.

Wann hast du zuletzt von Herzen gelacht? Zusammen mit meinen Kindern über Blödeleien des Alltags.

Ein Wort, das du viel zu oft benutzt: Ja!

Welche geniale Idee hättest du gern selbst gehabt? Die Liste ist lang.

Das glaubt niemand von dir: Dass ich – glaube ich – ganz gut backen kann.

Wenn es eine persönliche Flagge für dich gäbe, wie würde sie aussehen? Blau wie der Neptun, der in Berlin entdeckt wurde, ein stilisierter Sternprojektor und das Emblem der United Federation of Planets, aber mit dem Logo der Stiftung Planetarium Berlin.

Du hast Besuch von Freund:innen, die zum ersten und letzten Mal in der Stadt sind. Was macht ihr? Sonnenuntergang auf dem Tempelhofer Feld, Döner und Sterne gucken auf der Archenhold-Sternwarte mit einem guten Glas Wein in der Hand.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Den Wert der Wissenschaft und Forschung neu in der Gesellschaft verankern, so dass wir faktenbasiert gute Entscheidungen zum Wohle aller treffen. Und das können wir nur mit einer kosmischen Perspektive auf irdische Herausforderungen.

Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen? Eine vom heimischen Testpublikum für sehr gut befundene Lasagne.

Was sollte niemand von dir wissen? Meinen täglichen Kaffeekonsum.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Welcher mein Lieblingsplanet ist.

Das letzte Wort: Wir Menschen durchschreiten alle gemeinsam das Universum samt Milliarden faszinierender Galaxien. Dennoch sollten wir uns stets darauf zurückbesinnen, dass unsere wunderschöne blaue Erde immer noch der einzige bewohnbare Planet ist, den wir kennen. Wir sitzen aber nicht klein mit Hut auf irgendeinem Krümel im Kosmos, sondern sind Statthalter des Universums und verantwortlich dafür, seine Schönheit und Einzigartigkeit durch Wissenschaft, Kunst und Kultur zu bewahren.

FOTO: Bernd Jaworek

Weihnachten in der FORMA Gallery

Es ist soweit: Totensonntag liegt hinter uns und die Weihnachtszeit beginnt ganz offiziell! Und für den perfekten Einstieg in die schönste Zeit des Jahres freuen wir uns am 28. und 29. November auf den ersten Weihnachtsmarkt überhaupt in der FORMA Gallery in Berlin-Mitte. Statt der üblichen – und, wenn wir ehrlich sind, oft etwas ramschigen – Stände sind die Aussteller hier sorgfältig kuratiert. Die Marktstände sind nicht nur in die laufende Ausstellung integriert (ein kleiner Galerieausflug ist also direkt inklusive), sondern präsentieren Schmuck, Keramik, Textiles und Accessoires vor allem von Berliner Marken und Künstler:innen. Hier eine kleine Auswahl – ohne euch die Freude am Entdecken zu nehmen: Pars Pralinen, Oni Studio und Haag Glas.
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FORMA Gallery MARKET | 28.11.25 16-20 Uhr, 29.11.25 12-20 Uhr | FORMA Gallery, Auguststr. 91, 10117 Berlin | Infos | FOTO: FORMA Gallery

MUXMÄUSCHENWILD DINNERCIRCLE #8

We are back! Wundervolle Menschen und richtig gutes Essen – was soll da schon schiefgehen? Es ist immer wieder schön zu sehen, wie aus Fremden im Laufe des Abends Menschen werden, die sich wirklich begegnen und gegenseitig inspirieren. Kulinarisch haben wir uns auch etwas ganz Besonderes überlegt: wir waren im Pop-Up Taqueria „El Tlacuache 3000“ im Frühstück 3000. Bei leckerem Essen lernt es sich eben gleich dreimal so gut kennen – und genau das haben wir getan. Ein riesiges Dankeschön geht an unseren tollen Food-Partner und natürlich an unsere großartigen Gäst:innen. Wie schön, dass wir uns begegnen durften! Wir können es kaum erwarten, beim nächsten MUXMÄUSCHENWILD DINNERCIRCLE wieder Menschen zusammenzubringen und spannende Gespräche zu ermöglichen.

FOTOS: Fred Ferschke

Hier tanzt die Zukunft

Neukölln bekommt ein neues Herzstück – eines, das im Takt schlägt. Am 22. November 2025 öffnet das Junge Tanzhaus Berlin seine Türen und lädt ein: zum Bewegen, Begegnen und Gestalten. Ein Zuhause für Tanz, junge Menschen und gelebte Mitbestimmung. Hier trifft Breaking auf Krump, Raqs Sharqi auf zeitgenössischen Tanz, Schulprojekt auf Jam Session. Bundesweit einzigartig, verbindet das Haus Bühne, Bildung und Community: Kinder und Jugendliche tanzen, lernen, kuratieren und gestalten aktiv mit. Hinter dem Projekt steht das Team um Livia Patrizi, das seit 20 Jahren Tanz in Schulen und Köpfe bringt. Das Haus versteht sich als künstlerisches und soziales Netzwerk, das nicht nur für, sondern mit Kindern und Jugendlichen arbeitet. Neben Performances bietet es Tanzprojekte an Schulen an, es gibt Workshops, Jam Sessions und Ferienangebote sowie Formate wie die Kiez-Tanz-Küche, die Nachbarschaft und Kunst miteinander verbinden. Zur Eröffnung lädt ein vielfältiges Programm zum Zuschauen, Mitmachen und Feiern ein: Performances, Führungen, Workshops und eine große Tanzparty inklusive. Es ist ein Ort, der all seine Gäst:innen bewegt.
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Junges Tanzhaus Berlin | Eröffnung am 22.11.2025 | alle Infos hier | FOTO: Andy Rumball

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 11. November 2025 | Tags: , , Keine Kommentare

Licht trifft auf Nachhaltigkeit

Ihr kennt es: Jedes Jahr aufs Neue wundern wir uns hier im Büro, warum es denn schon wieder so früh dunkel ist. Was uns hilft? Schönes Licht! Und was wir da empfehlen können? Polyluma! Das ist mehr als Beleuchtung – es ist wie ein Lebensgefühl aus Licht, Form und Haltung. Hier trifft Hightech auf Handwerk, 3D-Druck auf Fingerspitzengefühl und Nachhaltigkeit auf Designliebe. Aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz und Leinsamen entstehen filigrane Leuchten, jede einzelne ein Unikat – gedruckt, geschliffen, perfekt vollendet. Ohne Abfall bei der Produktion und mit ganz viel Seele. Die Philosophie: das Serielle mit dem Einzigartigen verbinden. Das Team erforscht die magische Schnittstelle zwischen Technologie und Tradition – immer mit dem Anspruch, etwas Unverwechselbares zu schaffen. Dank eines genialen Magnetsystems lassen sich die Schirme im Handumdrehen austauschen oder reinigen. Und weil jedes Design frei kombinierbar ist, passt Polyluma in jedes Zuhause und in jede Stimmung. (Pssst: auch bei uns im MMW Apartment entdeckt ihr einige der schönen Leuchten!)
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Polyluma | polyluma.com | FOTO: Polyluma

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 11. November 2025 | Tags: , Keine Kommentare

Raues Wetter, sanfte Nächte

Stell dir vor, deine Bettwäsche wäre so weich und flauschig wie dein Lieblingsflanellhemd. Klingt zu schön um wahr zu sein? Nicht bei unseren Freund:innen von erlich textil. Die Kölner Marke, bekannt für Wäsche und Basics mit Haltung, hat sich unter anderem dem Schlafkomfort verschrieben und bringt mit ihrer Flanell-Bettwäsche das perfekte Match für kühle Winternächte ins Bett. Hergestellt aus 100 % kontrolliert biologischer Baumwolle wird der Stoff in einem speziellen Verfahren angeraut, bis er sich anfühlt wie eine warme Umarmung. Das weiche Flanellgewebe speichert Körperwärme besonders gut und sorgt für dieses „Ich-bleib-heute-hier“-Gefühl, ohne dass man ins Schwitzen kommt. Atmungsaktiv und feuchtigkeitsausgleichend versteht sich und diese Saison ganz neu mit den Farben waldgrün und lavendel. Wie alles bei erlich textil entsteht auch die neue Bettwäsche fair, nachhaltig und in Europa gefertigt. Kein Plastik, kein Greenwashing, kein Schnickschnack – einfach gutes Design, das bleibt. Seit 2016 steht das Label für Transparenz, Verantwortung und kompromisslose Qualität. Also: Licht aus und Decke hochziehen. Träumchen!
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erlich textil | erlich-textil.com | direkt zur Flanell-Bettwäsche (ab 24,95 €) | FOTO: erlich Textil

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 11. November 2025 | Tags: , , Keine Kommentare

Aline & Ina Eberz

Von SaLagne bis SinoDaurier – als Tiny Typo verwandeln Aline und Ina Eberz Kinderworte in tragbare Kunst. Aline ist der kreative Kopf des Duos – schon als Jugendliche hat sie einen eigenen Keramikzirkel geleitet – während Ina sich beruflich mit KI beschäftigt. Trubel ist bei den beiden vorprogrammiert: Zwischen Ninja-Kinder-Geburtstagspartys, Messevorbereitungen und Alltagschaos bleibt trotzdem immer Zeit für selbstgebackene Pizza. Laut Ina sind Alines Pizzen die besten außerhalb Italiens – da müssen selbst Inas Schwächen für Kinderschokolade und billige Kiosk-Süßigkeiten zurückstecken.

Name: Aline & Ina Eberz
Alter: 40 / 39
Wohnort: Hamburg
Beruf: Co-Founder von Tiny Typo, Account Managerin / Co-Founder von Tiny Typo, IT-Managerin
Schuhgröße: Wie unser Alter – wie lustig, ist uns noch nie aufgefallen: Also 40 und 39.
Lieblingsfarbe: petrol / bunt
Kontakt: info@tiny-typo.de

Beschreibe deinen Job in einem Satz:
Aline: Ich mache aus Kinderworten tragbare Kunst – mit Rakel, Sieb, Farbe und ganz viel Liebe im Gepäck.
Ina: Ich jongliere zwischen KI, Kinderworten, Website und Social Media – und irgendwie wird’s am Ende trotzdem schön bunt.
Wir beide: Vom Kinderworte zum Lieblingsstück: Wir gestalten die Designs unserer Shirts und Pullover auf Basis echter Kinderwort-Kreationen – wie „SaLagne“ für Lasagne oder „SinoDaurier“ für Dinosaurier. So wird jedes Stück einzigartig. Tiny Typo ist unsere Herzensmarke – und wächst mit jeder neuen Idee ein Stück weiter.

Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spaß?
Ina: Abends mit verrückten Ideen einzuschlafen und morgens mit noch verrückteren aufzuwachen…
Aline: …und sie dann einfach umsetzen zu können, weil es unser eigenes Herzensprojekt ist.

Womit kann man dich beeindrucken?
Aline: Menschen, die mit ihren Händen und ihrer Kreativität etwas erschaffen. Und Menschen, die einen Pizzateig hochwerfen können.
Ina: Ich bin leicht zu beeindrucken – man muss nur mit offenen Augen durch die Welt gehen. (Schon mal das gescheitelte Bauchfell eines Faultiers gesehen?)

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du dir gern einmal die Nacht um die Ohren schlagen?
Aline: Oprah Winfrey, weil sie wahrscheinlich die einzige Person ist, die einem eine Lebenslektion, ein Buch und ein Auto in einem Gespräch schenken könnte. („You get a car!“)
Ina: Geht auch Mittagessen? Ich muss nachts schlafen. Dann Elon Musk – dem müsste man mal ins Gewissen reden!

Deine größte Schwäche?
Aline: Meine Frau und mein Kind.
Ina: Ich neige zu Kurzschlussreaktionen, wenn mich was nervt.

In welcher Beziehung bist du eine Spießerin?
Aline: Witzigerweise auch das Klopapier, aber bei mir muss es nach vorn hängen. Und ich hänge es bei anderen auch um.
Ina: Klopapier. Muss vierlagig sein.

Woran merkst du, dass du erwachsen geworden bist?
Aline: Dass ich Kuchenreste lieber einfriere als wegwerfe. Und ja, wenn’s drauf ankommt, stehen wir unsere Frau.
Ina: Ich bin nicht erwachsen – nur volljährig. Es sei denn, es geht um meine Familie, dann werde ich zur Löwenmama.

Wenn du nicht mehr schlafen müsstest, was würdest du mit der zusätzlichen Zeit anfangen?
Aline: Kochen, Backen, Siebdrucken.
Ina: Trotzdem Schlafen. Ich liebe schlafen einfach sehr. Wenn ich es gar nicht bräuchte, würde ich an Tiny Typo arbeiten.

Aline, beschreibe Ina in drei Worten: Wundertüte. Kreativ-Chaos. Authentisch.
Ina, beschreibe Aline in drei Worten: Liebe. Meines. Lebens.

Welches Buch, welchen Film und welche Platte sollte jeder gelesen, gesehen und gehört haben?
Aline: Buch: Die Bücherdiebin (Markus Zusak). Film: Grüne Tomaten. Song: Ode an den Bass von Paul Wetz.
Ina: Buch: Momo (Michael Ende) und Die Stadt in der Wüste (Antoine de Saint-Exupéry). Film: Queen of the South. Musik: die alten Whitney-Houston-Songs.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Aline: Ich wünsche mir, dass Menschen einander wieder wirklich zuhören – ohne sofort zu urteilen. Das allein würde schon viel verändern.
Ina: Ich würde mir wünschen, dass Erwachsene sich ihre kindliche Fantasie bewahren – dieses Gefühl, dass alles möglich ist. Ich finde, die Welt braucht einfach mehr Glitzer – im besten Sinne. Deshalb haben wir gerade unsere „Glitzer im Stadtbild“-Edition entworfen. Eine kleine, liebevolle Antwort auf eine große, unschöne Diskussion. Ich finde, das Stadtbild muss bunt bleiben.

Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Aline: Selbstgemachte Pizza und Culurgiones (sardische Pasta).
Ina: Ich sorge für den Wein.

Was sollte niemand von dir wissen?
Aline: Dass ich meine Mails sortierter halte als meine Sockenschublade. Und ich hänge die Socken paarweise auf.
Ina: Dass ich heimlich immer noch Kinderschokolade im Kühlschrank verstecke – geteilte Schokolade ist halbe Schokolade.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
„Wie viele Farbflecken habt ihr gerade an den Händen?“ – das sagt bei uns meistens mehr als jede Statistik.

Das letzte Wort:
Hat bei uns immer Aline. (Und meistens auch das letzte Stück Pizza.)

FOTO: Ina Eberz

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 11. November 2025 | Tags: , , , Keine Kommentare

ENDlich – Trauer, Trost und Sterben

Es gibt Themen, die wir als Gesellschaft kollektiv aus unserem Alltag verdrängen. Während Politik und Religion noch als „heikle Themen“ gelten – nichts für einen leichten Smalltalk am Abend –, ist Trauer fast vollständig aus dem öffentlichen Leben verschwunden. Als hätten wir uns still darauf geeinigt, dass Verlust, Sterben und Trost in einer Welt voller Fortschritt und Produktivität keinen Platz mehr haben. Dabei gibt es kaum etwas, das uns so tief verbindet wie die Erfahrung von Trauer – schließlich betrifft sie uns alle, früher oder später. Genau hier setzt ‘ENDlich – das Festival’ an. Es lädt dazu ein, Trauer, Trost und Erinnern nicht länger auszuweichen, sondern dem Tod mit Offenheit, Kreativität und Gemeinschaft zu begegnen. Ein lebendiger Ort mit Workshops, Kunst, Ritualen, Konzerten, Friedhofsführungen, Yoga, Gesprächen, Tee & Tattoos, einem „Markt der Möglichkeiten“ und stillen Momenten. Auch Kinder und Familien finden hier Angebote, die sensibel und kindgerecht an das Thema heranführen.
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ENDlich – Das Festival zu Trauer, Trost und Sterben | 14.-23.11.2025 | St. Thomaskirche am Mariannenplatz | endlich-trauerfestival.de | FOTO: Mina Braun

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 11. November 2025 | Tags: , , , , Keine Kommentare

El Tlacuache 3000

Der nächste Monat wird lecker und wir sind schon voller Vorfreude, denn im Frühstück 3000 findet an allen November-Wochenenden ein mexikanisches Pop-up statt. Aber nun mal ganz langsam und von vorne: Philipp Nikolaus – seines Zeichens Koch, der in den letzten fünf Jahren die Fine Dining-Restaurants von Mexiko unsicher und deren Gäste glücklich gemacht hat, ist zurück in Berlin. Aber so ganz kann und möchte er seine Zeit dort noch nicht hinter sich lassen und bringt uns deswegen sein Verständnis von moderner mexikanischer Küche nach Berlin. Inspiriert von den Taquerias in Mexiko-Stadt und den kulinarischen Traditionen Oaxacas und Baja Californias serviert Phil verschiedene Köstlichkeiten als Sharing-Konzept. Das alles in den Räumlichkeiten der Schöneberger Frühstück 3000-Dependance. Klingt lecker, fantastisch und genau nach eurem Gusto? Dachten wir uns! Deshalb haben wir euch rechtzeitig Bescheid gegeben – damit ihr hinterher nicht sagen könnt, ihr hättet von nichts gewusst.
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Taqueria “El Tlacuache 3000” | im November 2025, immer Fr & Sa ab 18 Uhr | Infos hier und Reservierungen hier | FOTO: Taqueria El Tlacuache 3000

Never just sit

Dass uns die besten Ideen häufig unter der Dusche kommen und selbst die kniffligsten Probleme nach einem langen Spaziergang plötzlich gar nicht mehr so groß erscheinen, ist kein Zufall. Bewegung – egal wie kurz oder lang – unterstützt unser Denken. Natürlich lassen sich lange Spaziergänge oder Duschen nur schwer in den Büroalltag integrieren. Mit den Produkten von Aeris geht Bewegung aber auch während der Arbeit: Mit ihnen bleibt man aktiv, fördert Konzentration, Geist und Körperhaltung – ganz ohne Unterbrechungen. Das Prinzip von Aeris ist einfach: Bewegung genau dort ermöglichen, wo sie am wenigsten erwartet wird – beim Sitzen. Ob Bürostühle, Hocker oder der Klassiker Swopper – alle Produkte sind dafür entwickelt, dynamisches Sitzen in den Arbeitsalltag zu bringen und den Körper auf natürliche Weise in Bewegung zu halten. Und auch das Design überzeugt: zeitlos, schlicht und passend für jedes Büro. Hergestellt in Deutschland, aus recycelten und recycelbaren Materialien, verwandeln Aeris-Produkte Sitzen in eine gesunde Bewegung, und stärken so die Körper und Geist gleichermaßen. Wir sind vollkommen überzeugt und “swoppen” sowohl im Büro als auch im MMW APARTMENT!
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Aeris | aeris.de | FOTO: Aeris

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 28. Oktober 2025 | Tags: , , Keine Kommentare

Handwerk trifft auf Zeitgeist

Das Berliner Möbel- und Designstudio NUTSANDWOODS kehrt zurück zu den Ursprüngen – zu Materialien, die Geschichten erzählen, und zu Handwerk, das Zeit überdauert. Seit der Gründung im Jahr 2013 steht das Label für zeitgenössische Ausdrucksformen traditioneller Handwerkskunst. Inspiration findet das Designteam immer wieder in der Natur – in ihrer Wirkung, ihrer Ästhetik und vor allem in ihren Materialien. So sind sowohl das Ease Bed als auch der Atelier Table aus massivem Eichenholz gefertigt. Die Entwürfe von NUTSANDWOODS zeichnen sich durch eine klare, reduzierte Formsprache aus. Klare geometrische Linien treffen auf durchdachtes Design – eine perfekte Symbiose aus Funktionalität und Ästhetik. Abseits kurzlebiger Trends entstehen Möbelstücke, die den Alltag begleiten, ohne sich aufzudrängen. Selbst ein vermeintlich schlichtes Element wie die Curtain Rail aus leichtem Stahl kann so die Wirkung eines Raumes entscheidend verändern – ein Beispiel dafür, wie subtil und zugleich wirkungsvoll Design sein kann, wenn es auf das Wesentliche reduziert wird. Zurückhaltung und Balance sind die zentralen Prinzipien von NUTSANDWOODS. Die Möbel sollen Räume ergänzen, nicht dominieren, und dabei eine ruhige, harmonische Atmosphäre schaffen. Fast alle Stücke lassen sich zudem individuell anpassen. We like!
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NUTSANDWOODS | nutsandwoods.de | FOTO: NUTSANDWOODS

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 28. Oktober 2025 | Tags: , Keine Kommentare

Andje Stamer

Alt eingesessene Leser:innen wissen es: Wir stellen unseren Interviewpartner:innen immer ein paar Eingangsfragen, die wir eigentlich so nicht veröffentlichen, über die wir aber immer eine Menge erfahren. Aber manchmal sind die Antworten so auf den Punkt, dass wir sie – frech wie wir sind – einfach übernehmen. Heute ist mal wieder so ein Moment. Los geht’s: Wer bist du? „Ich mag die Frage. Wir haben so viele Identitäten, die wir manchmal ganz vergessen, die aber unser Leben, unsere Erfahrung und unsere Haltung prägen. Ich bin Andje. Frau. Mutter. Hamburgerin aus dem Wendland kommend. Privilegierte Frau in Deutschland lebend. Mitgestalterin der Hamburger Klimaschutzstiftung, in der ich Räume für Bildung und gemeinsames Handeln für eine nachhaltige Zukunft öffne.“ Macht Neugier auf mehr? Dann schnell weiterlesen. Danke, Andje!

Name: Andje Stamer
Alter: 47
Wohnort: Hamburg
Beruf: Geschäftsführerin der Hamburger Klimaschutzstiftung – gemeinsam mit einem starken Team.
Schuhgröße: 37
Lieblingstageszeit: Habe ich nicht.
Kontakt: LinkedIn

Beschreibe deinen Job in einem Satz: Ich bin Brückenbauerin, Raumgeberin, Allianzenschmiedin und Mitgestalterin für eine Welt, die nur besser geht mit einer Bildung, die anders ist, nur mit echter Haltung und nur gemeinsam.

Mit welchen drei Worten würden dich deine Freund*innen beschreiben? Emotionsbombe. Reflektiert. Fröhlich.

Hamburg ist… am liebsten der beste Ort der Welt. Eben das, was man draus macht.

Wessen BRAVO-Poster hattest du an der Wand? Autsch. Fragt doch sowas nicht. Im Haus meiner Eltern herrschte strengstes BRAVO Verbot.

Was kann jeder heute tun, damit wir alle eine glücklichere Zukunft erleben? Dinge zu Ende denken. Konsequent sein. Zuhören, offen und freundlich sein. Und Bildung nutzen, um andere zu befähigen, selbst aktiv zu werden.

Welchen Wochentag magst du am liebsten und warum? Den, an dem ich am meisten lache.

Was ist dein verstecktes Talent? Ich kann meine Hand 360 Grad verdrehen. Nee, stimmt nicht: ich kann beide Hände um 360 Grad drehen.

Was ist gerade das Hintergrundbild auf deinem Telefon? Family pic: Kleine Menschen (meine) in kleiner Gasse (Italiens).

Was würdest du tun, wenn du pro Tag eine Stunde mehr Zeit zur Verfügung hättest? Sie genießen. Immer wieder neu, immer wieder anders.

Welches war das schönste Kompliment, das dir jemand einmal gemacht hat? Man sagte mir, ich schaffe es, dass Menschen sich gesehen und verstanden fühlen – als würden sie ein Stück von sich selbst wiederfinden. Das ist wunderschön, oder?

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Dass wir alle Verhalten mehr bewerten als das, was wir sagen. Danach würden so viele gute Dinge passieren.

Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen? Spaghetti mit samtig-goldenem Olivenöl, Cherry Tomaten und frisch geraspeltem Parmesan

Was sollte niemand von dir wissen? Ich bin eine echt miese Köchin.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? „Warum beginnt Zukunft mit Bildung?“ – Dann hätte ich antworten können: Na, weil wir sonst wie Welpen durchs Leben stolpern – oder schlimmer noch womöglich Lemminge-like eine unglückliche Richtung ansteuern. Bei der Hamburger Klimaschutzstiftung schaffen wir Räume, in denen Menschen lernen, gestalten und gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft aktiv werden können – und das ist nicht nur wahnsinnig sinngebend sondern macht dazu noch richtig Spaß.“

Das letzte Wort: Thank u for having me.

FOTO: Erik Brandt-Höge

Berlin denkt laut

Klar: Techno, Theater, Tanz – das kann Berlin. Aber Denken? Laut, gemeinsam, kontrovers? Auch das. Und zwar auf dem Philosophie-Festival Philo.live!, das von Philosophie Magazin und phil.COLOGNE veranstaltet wird und bereits zum zweiten Mal zum gemeinsamen Grübeln, Streiten und Staunen einlädt. Nach der ausverkauften Premiere im letzten Jahr wächst das Festival mit großen Namen und noch größeren Fragen: Juli Zeh und Andreas Reckwitz eröffnen im RBB-Sendesaal mit „Vom Umgang mit Verlusten – und wie wir die Zukunft zurückgewinnen“. Danach zieht Philo.live! ins silent green Kulturquartier, wo sich drei Tage lang alles um die drängenden Themen unserer Zeit dreht und Fragen des Übergangs vom persönlichen Wandel bis zu geopolischen Verschiebungen diskutiert werden. Zu Gast sind unter anderem Peter Sloterdijk, Barbara Bleisch, Sahra Wagenknecht, Daniel Cohn-Bendit, Ricarda Lang, Bernhard Schlink und Michel Friedman – Stimmen, die denken, streiten, herausfordern. Und wer jetzt meint, dass wir euch hier ein elitäres Expert:innen-Treffen ans Herz legen, hat sich geirrt: Das Festival ist ein lebendiger Denkraum für alle. Ein Ort, an dem Philosophie plötzlich ganz nah kommt – relevant, überraschend, manchmal unbequem. Denn Denken ist wieder sexy.
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Philo.live! | 14.-16.11.2025 | Infos und Tickets hier | FOTO: Ricarda Hinz (Giordano Bruno Stiftung)

Wiener Walzer & Berliner Beats

Am 15. November 2025 wird das Rote Rathaus in Berlin zur Bühne für ein besonderes Crossover: Der HipHop Ball verbindet klassische Ballkultur mit urbaner HipHop-Ästhetik – zwei Welten, die auf den ersten Blick nicht konträrer sein könnten, hier aber mühelos ineinanderfließen. Die Idee dahinter: Brücken bauen zwischen Tradition und Moderne, zwischen Walzer und Streetdance, zwischen Etikette und Ausdruck. In mehreren Sälen des historischen Rathauses treffen Kultur, Kunst und Entertainment aufeinander – von einer Graffiti-Vernissage über den Urbanen Walzer bis zu Performances, die Klassik und Street Culture neu interpretieren. Der Abend steht für kulturelle Vielfalt, Dialog und die Förderung junger urbaner Talente – in einem stilvollen, aber offenen Rahmen. Der Dresscode? Ballkleid trifft Sneaker. Ganz Berlin eben. Und wer danach noch nicht genug hat, tanzt bei der After-Party im BRICKS bis tief in die Nacht weiter.
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HipHop Ball | 15.11.2025 | Infos und Tickets hier | FOTO: HipHop Ball

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 28. Oktober 2025 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Kulinarisches im Museum für Kommunikation

Das W66 im Museum für Kommunikation ist kein normales Museumscafé, sondern kann so manchem Brunch- oder Lunchspot Konkurrenz machen. Das Gebäude selbst – übrigens das älteste Postmuseum der Welt – ist ein architektonisches Schmuckstück, die Ausstellungen spannend und familienfreundlich. Doch auch kulinarisch lohnt sich der Besuch unbedingt. Nach plastikverpackten Salaten oder faden Sandwiches sucht man hier vergeblich. Stattdessen gibt es im W66 moderne, unkomplizierte Küche, die man auch ganz ohne Museumsbesuch genießen kann – natürlich alles hausgemacht. Kulinarisch setzt das W66 auf Frische und Saisonalität. Auf der Karte stehen aktuell zum Beispiel ‘Gebackene gelbe und rote Rüben mit eingelegter Roter Bete, Ziegenkäse, eingelegter Zitrone und Brotcroutons,’ ‘Gerösteter Rotkohl mit Graupen, Meerrettich und Lauch-Sahnesauce’ oder ‘Hausgemachte Spinatravioli mit geröstetem Butternusskürbis’. Für den kleinen Hunger zwischendurch oder den gemütlichen Kaffeeklatsch gibt es großzügig belegte Sandwiches und köstliche Kuchen. Und wer nach dem Museumsbesuch gar nicht genug bekommen kann, hat Glück: Die herrschaftlichen Räume – stilvoll und minimalistisch gestaltet vom Berliner Designduo Llot Llov – können auch für private Feiern, Firmenevents oder Hochzeiten gemietet werden. Natürlich mit allem, was dazugehört: modernster Technik, stimmungsvoller Dekoration und feiner Kulinarik. So wird jedes Event rundum sorglos und unvergesslich – perfekt auch für die nächste Weihnachtsfeier, die garantiert nicht mehr lange auf sich warten lässt.
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W66 | Leipziger Str. 16, 10117 Berlin | Di-So 10-17 Uhr | w66berlin.com | FOTO: Katharina Maria Bohm

Stifte total!

Nach der wahrscheinlich längsten Praline der Welt gibt es in Berlin-Kreuzberg nun das nächste Superlativ zu bestaunen: die vermutlich größte Stiftewand der Welt. Seit dem 11. Oktober verwandelt sich der Moritzplatz in ein echtes Farbenmeer – und wer beim Stiftekauf ohnehin schon gern die Zeit vergisst, sollte hier lieber gleich ein paar Extraminuten einplanen. Über 20 Meter lang und ca. 3 Meter hoch ist das brandneue Verkaufsregal insgesamt – ein Paradies für alle, die sich zwischen Buntstift, Marker und Fineliner nie so recht entscheiden können. Rund eine halbe Million Stifte warten darauf, entdeckt zu werden. Neben verschiedenen Stationen zum Ausprobieren und einigen Workshops gibt es sogar eine Upcycling-Ecke, in der alte Stifte ein neues Leben bekommen. Das eigentliche Highlight ist jedoch die beeindruckende Installation aus rund 40.000 Buntstiften der Marke Staedtler: ein Kunstwerk aus Farbe und Form, das selbst jene begeistert, die lieber schauen als zeichnen. Und warum das Ganze? Ganz einfach: weil Kreativität uns allen gehört. Während Online-Shops mit Bequemlichkeit punkten, zeigt der stationäre Handel hier, was ihn wirklich besonders macht – die Möglichkeit, Dinge mit allen Sinnen zu erleben.
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Stifte Total – Die größte Stiftewand der Welt | Modulor, Prinzenstr. 85, 10969 Berlin | Mo-Sa 10-20 Uhr | modulor.de/stifte-total | FOTO: Modulor

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 14. Oktober 2025 | Tags: , , , Keine Kommentare