Hätten wir vor 50 Jahren erzählt, dass Milch im Jahr 2026 für so viel Gesprächsstoff sorgt, hätte das sicher überrascht. Heute geht es längst nicht mehr nur um Milch im Kaffee, sondern darum, Kuhmilch oder pflanzliche Alternativen zu wählen. Hafer, Soja, Erbse oder Kokos – die Auswahl scheint endlos. Bei den rein pflanzlichen Milchalternativen oft ein Problem: Die Nährstoffe. Viel Zucker und Kohlenhydrate und wenig Mineralstoffe. Und auch Kuhmilch ist nicht so gesund wie lange propagiert. Precision® löst dieses Problem mit einer nachhaltigen, nährstoffreichen und zuckerreduzierten Milchalternative, die Kuhmilch geschmacklich sehr nahe kommt, aber mit 97 % pflanzlichen Zutaten übertrifft sie in Sachen Nährwerte sowohl Kuhmilch als auch gängige pflanzliche Alternativen. Besonders beim Zucker: Precision enthält nur ein Viertel des Zuckergehalts von Kuhmilch und knapp ein Drittel von Hafermilch. Und es geht noch weiter: Ab 2027 sollen die letzten 3 % Kuhmilch durch Präzisionsfermentation mit naturidentischem Milchprotein ersetzt werden – komplett pflanzlich. Manchmal muss man das Rad eben doch neu erfinden. Wer testen möchte, kann auf unserem Instagram-Kanal eines von vier Probierpaketen gewinnen: Einfach beim aktuellen Gewinnspielposting mit „Milch“ kommentieren und uns folgen.
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Precision® | precision-food.com | FOTO: Precision®
Milch, Revisited
Die Ärztin & der Nerd: Gesundheit trifft Zukunft
Was passiert, wenn medizinisches Fachwissen auf Unternehmergeist und Tech-Neugier trifft? Der Podcast „Die Ärztin & der Nerd“ liefert die Antwort. Ärztin Dr. Anne Latz und Unternehmer Toan Nguyen sprechen über Gesundheit, Longevity, mentale Stärke und moderne Lebensführung – fundiert, ehrlich und alltagsnah. Dabei geht es nicht um dogmatische Selbstoptimierung, sondern um kluge Fragen: Wie bleiben wir gesund in einer digitalen Welt? Welche Rolle spielen Technologie, Prävention und Selbstverantwortung? Und wie finden wir eine Balance zwischen Leistung und Lebensqualität? Mit einer Mischung aus medizinischem Know-how, persönlichem Austausch und kritischem Blick auf Trends bietet der Podcast frische Impulse für alle, die Gesundheit als Zukunftsprojekt verstehen – neugierig, reflektiert und menschlich. Läuft hier im Team auf allen Ohren und vielleicht auch gerade beim Schreiben dieses Artikels :)
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Die Ärztin & der Nerd | Spotify | FOTO: Bastian Bochinski
Mindfulness für alle
Vom Leben als Rechtsanwältin in die schönsten Yogastudios der Stadt – Mandanas Weg zu Studio Lietz war bemerkenswert schnell. Innerhalb weniger Monate wurde aus einer Idee ein fertiges Produkt. Auslöser war, wie so oft, eine vergebliche Suche: ästhetische Yoga-Accessoires während der Zeit des Online-Yogas in der Corona-Pandemie. Mandana fasste einen Entschluss und entwarf ihre ersten Designs mithilfe von Online-Tutorials selbst. Bis heute entstehen alle Entwürfe im Berliner Studio – individuell, durchdacht und unverwechselbar. Mit Studio Lietz möchte sie Achtsamkeit zugänglicher machen. Ob lange Yoga-Flows oder kurze Meditationen am Morgen: Mindfulness soll sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Denn Achtsamkeit stärkt nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch das Gefühl von Verbundenheit. Bei Studio Lietz gilt die Überzeugung, dass wir uns mit Dingen umgeben sollten, die Freude machen – weil die kleinen Dinge zählen. Und ja: Kissen, Matten und Blöcke dürfen dabei auch einfach richtig schön sein. Alle Produkte verbinden zeitgemäßes Design mit Verantwortung. Studio Lietz setzt auf Transparenz, nachhaltige Materialien wie Bio- und Recyclingstoffe sowie auf lokale, familiengeführte Betriebe in Europa – teilweise wird direkt im Berliner Studio produziert.
Wer jetzt schon seinen Zeigefinger auf dem Bestell-Button hat, nutzt unbedingt „MMW10“, um bis zum 13.02.2026 10 % bei der Bestellung zu sparen.
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Studio Lietz | studiolietz.com | FOTO: Alicia Minkwitz
LLOT LLOV | VOLL TOLL
Es gibt viele Arten von minimalistischem Design, die eher kühl und wenig einladend wirken. Und dann gibt es Ansätze minimalistisches Design so umzusetzen, dass es richtig wohnlich ist. Dass ihre Berliner Designmarke LLOT LLOV einmal zum Inbegriff ihres Namens – „voll toll“ rückwärts – und zum Aushängeschild eines modernen Designstils mit traditionellen Elementen und Materialien werden würde, hätten Ania Bauer und Jacob Brinck bei der Gründung im Jahr 2006 vielleicht nicht unbedingt vorausgesehen. Oder vielleicht doch. Denn wer 12 Meter lange Kabel und Lampenschirme mit fein gestrickter Merinowolle ummantelt – wie bei der Lampe Ray – und Materialien kunstvoll miteinander verschränkt, braucht Fantasie und visionäres Denken. Was die Leuchten Ray und Matt mit ihrer weichen Wollummantelung auszeichnet, ist ihre Fähigkeit, sich Räumen und den Bedürfnissen ihrer Bewohner:innen anzupassen: als Decken-, Lese- oder Wandleuchte. Die Möglichkeiten sind vielfältig, das Ergebnis immer gleich – zurückhaltende Gemütlichkeit durch natürliche und upgecycelte Materialien. Denn neben traditionellen Arbeitsweisen steht Nachhaltigkeit im Zentrum: So besteht der Terrazzo GLACIER aus upgecycelten Nagellackflaschen. Gefertigt werden die Objekte in Europa, häufig in sozialen Werkstätten.
Was können wir mehr sagen als: voll toll.
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LLOT LLOV | llotllov.com | FOTO: Arne Grugel
Alu Kitzerow
Alu Kitzerow ist eine Frau der Tat und hat ihren Vorstellungstext einfach mal selber geschrieben. Lieben wir! Genau wie das Interview mit ihr. Los geht’s! „Sie ist Zukunftsforscherin, hat das Elternblogger-Netzwerk Blogfamilia, sowie zukunftsforscherin.de mitgegründet und bekam mit 40 Jahren die Diagnose Krebs. Seitdem schreibt sie wütend und ehrlich über eine Krankheit, die jeden treffen kann. Dafür wurden sie und ihr Mann 2023 mit dem Goldenen Blogger „Tagebuch“ ausgezeichnet. Im Frühjahr erscheint ihr neues Buch „Meine Familie, der Krebs und ich“ im Gräfe und Unzer Verlag.“
Name: Alu Kitzerow
Alter: 43
Wohnort: Berlin-Pankow
Beruf: Zukunftsforscherin (Referentin in einer diakonischen Stiftung)
Schuhgröße: 40
Lieblingstageszeit: 21 Uhr
Kontakt: @grossekoepfe, alu@grossekoepfe.de
Erzähle uns von deinem neuen Buch in einem Satz: Das Buch „Meine Familie, der Krebs und ich“ ist nicht nur ein Ratgeber, es ist ein Begleiter für Betroffene und Angehörige durch Diagnose, bürokratisches Chaos und den Spagat nicht allein zu leben.
Wer gab dir den besten beruflichen Rat und welcher war es? Meine Ausbilderin in meinem Lehrberuf „Buchhändlerin“ sagte einmal zu mir: Angst ist niemals ein guter Berater – SPOILER: das stimmt!
Was war dein allererster Job? Redakteurin bei einem Magazin, das kostenlos bei Burger King verteilt wurde.
Wann hast du dir das letzte Mal gewünscht, dass der Tag nie aufhört? Bei unserer Sommerfeier im Juli 2025, wo wir mit allen lieben Menschen gefeiert haben, dass die Akuttherapie vorbei ist und wir alle noch da sind.
Drei Bücher, die jede:r gelesen haben sollte:
– Sarah Kuttner: „Mama&Sam“
– Irmgard Keun: „Das Kunstseidene Mädchen“
– Annett Gröschner: „Schwebende Lasten“
Wie würde dein perfektes Zimmer zum Leben aussehen? Eine Bibliothek in der ein großes Bett steht. Eine Fensterfront mit Blick auf freie Landschaft. Ein Boden der knarzt, wenn man darüber läuft.
Berlin ist… der Ort an dem ich zu Hause bin.
Was war deine letzte Frage an ChatGPT? Wie sollte das Verhältnis einer Gewichtsdecke zum Körper sein?
Deine größte Schwäche? Ich bin sehr ungeduldig.
Zu welcher Musik tanzt du am liebsten? Oliver Koletzki und Whitney Houston
Was würdest du ändern wenn du die Macht dazu hättest? Die Bedingungen für pflegende Angehörige.
Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen? Gemüse-Quiche mit Salat.
Was sollte niemand von dir wissen? Wie viele Tattoos ich wirklich habe.
Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wie schaffst du das alles? (Antwort: Ich schaffe nicht alles, aber das hab ich mir auch nie vorgenommen.)
Das letzte Wort: Geh zur Früherkennung und sag niemals zu jemanden nach einer Krebsdiagnose „Die Tante des Bruders meiner Schwägerin ist AUCH an Krebs gestorben.“
FOTO: Konstantin Manthey
LET’S 2026!
Liebe Freundinnen und Freunde,
was war das für ein schöner Start ins neue Jahr 2026! Die Zeit „zwischen den Jahren“ hat sich diesmal wirklich wie eine Auszeit angefühlt, in der die Welt ein wenig stehen bleiben durfte. Wir konnten durchatmen, wirklich einmal unsere digitalen Geräte und Kanäle abschalten, die Ruhe genießen und sowohl zurückschauen als auch nach vorne blicken. Reflektieren was uns wichtig ist, was unbedingt bleiben muss und was gehen darf.
Und wir konnten Kraft tanken. Jetzt möchten wir in die Welt hinausrufen: Lasst uns gemeinsam laut LET’S sagen – zu neuen Ideen, inspirierenden Begegnungen und Momenten, die in Erinnerung bleiben! Lasst uns die Welt da draußen aktiv mitgestalten und zum Guten verändern, im Kleinen wie im Großen. Lasst uns einander ehrlich begegnen, austauschen und miteinander neue Projekte ins Leben rufen. Lasst uns wieder öfter in der Realität begegnen statt nur am Screen. Lasst uns Pläne schmieden und mit Zuversicht und Mut nach vorne gehen. Und vor allem: Lasst uns einander wieder mehr die Geschichten der Menschlichkeit und der Erfolge erzählen – denn nur so finden wir die Energie für Optimismus, Neustart und Transformation. Lasst uns gegenseitig hochziehen statt runter!
Wir haben in den letzten Wochen und Monaten schon ganz intensiv an neuen Zukunftsideen gebastelt und bei uns steht 2026 so viel Neues an, dass wir es kaum erwarten können nun endlich all die Ideen in die Tat umzusetzen.
Euch allen wünschen wir von Herzen einen zuversichtlichen und energetischen Start ins neue Jahr!
LET’S GO!
Julia, Theresa und das gesamte muxmäuschenwild Team
FOTO: Anja Vatter (Text) & studiododo (Grafik)
Geschenkespecial #2
Huete folgt schon unser Geschenke-Special Nummer zwei: wie immer eine kleine, aber feine Auswahl an kreativen Geschenkideen. Wir starten mit einem Klassiker: dem Buch. Da wäre zum einen Lázár, die poetisch erzählte Saga einer ungarischen Familie über vier Generationen. Ein Roman voller Tragik und Schönheit, Magie und Leichtigkeit – und dabei zutiefst berührend. Perfekt für einen gemütlichen Leseabend zwischen den Jahren. Noch romantischer wird es mit Für Polina von Takis Würger. Der Autor erzählt die Geschichte von Hannes, der nach dem Abschied von seiner ersten großen Liebe Polina das Komponieren aufgibt und sich Jahre später – natürlich mithilfe der Musik – auf die Suche nach ihr macht. Wer es persönlicher mag, wird bei Willi the Label fündig: Dort lassen sich T-Shirts, Hosen, Schals und mehr individuell besticken – von kleinen Kritzeleien bis hin zu echten Kunstwerken. Im Kalender von Gianluca Scigliano begleiten Spinguin und Zackel humorvoll durch das Jahr 2026. Gianluca, auch bekannt als @myobscurevisions, füllt jede Kalenderseite mit kreativen Zeichnungen – nicht nur etwas für Dackel- oder Pinguinliebhaber. Und wenn wir schon beim neuen Jahr sind: Wie wäre es mit farbenfrohen Kerzen und Kerzenständern von Studio About? Sie machen den Übergang in den meist grauen Januar deutlich freundlicher. Die knalligen Farben lassen uns fast den Verlust der festlichen Weihnachtsbeleuchtung vergessen – und bringen uns ein kleines Stück Sommer zurück. Apropos Sommer: Einen Vorgeschmack darauf liefern die wunderschönen metallenen Shiloh Champagne Coupes von soos Atelier, ideal für Eis-Desserts oder Beeren. Und wem das noch zu lange dauert: Champagner sieht darin auch an Silvester großartig aus – und das steht schließlich unmittelbar vor der Tür.
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GESCHENKESPECIAL #2 | FOTO: Annie Spratt/Unsplash
Was dir dein Vaginom schon immer sagen wollte
Von „Darm mit Charme“ bis zum Fermentations- und Probiotika-Boom – mit dem Mikrobiom des Darms kennen wir uns inzwischen ganz gut aus. Aber dass auch der weibliche Intimbereich eines hat, das zudem ein richtiges Sensibelchen ist, wissen nur wenige. H3R LAB aus Hamburg bringt Female Health endlich auf den Punkt: mit wissenschaftlich fundierten Supplements, einer hormonresponsiven Skincare und einer Intimpflege, die Frauen in allen Lebensphasen ernst nimmt. Was die Produkte wirklich besonders macht? Sie fühlen sich an, als hätte endlich mal jemand zugehört. Das Vaginal-Gel ist so eine Art Ommm-Moment für Tage, an denen alles sensibler und hormon-chaotischer ist als sonst. So ist es auch bei der Skincare, mal brauchen wir Glow, mal Ruhe, mal richtig Power. Genau dafür sind die Formulierungen gemacht. Zum Launch verlosen wir unter allen, die uns bei Instagram folgen und das aktuelle Magazin-Gewinnspiel-Posting mit „Von Kopf bis Fuß“ kommentieren, ein Glow Bundle (Hair & Skin Komplex, Radiance Serum & Rich Cream) und das Vaginal-Gel von H3R LAB.
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H3R LAB | h3rlab.com | FOTO: H3R LAB
Funzy
Klettern, toben, das Sofa auseinandernehmen und daraus die wildesten Burgen bauen – kennen wir alle, oder? Genau aus solchen Momenten ist Funzy entstanden. Felix und Michael wollten als Väter etwas haben, das diese Energie auffängt: flexibel, stabil, schön und vor allem kindgerecht. 2021 haben sie deshalb das erste modulare Spielmöbel Europas nach Deutschland gebracht. Alles begann mit dem Spielesofa: ein Sofa in Kindergröße, das sich mit ein paar Handgriffen verwandeln lässt. Burg? Höhle? Weiche Spiellandschaft? Kein Problem. Die Stoffe sind kuschelig, die einzelnen Elemente leicht – perfekt zum Spielen, Lümmeln und Fantasieren. Fun und cozy – eben funzy. Unser persönliches Highlight: das Hüpfpolster. Eine sichere, leise Sprungfläche mit Taschenfederkern für extra viel Hüpffreude. Und ja, es sieht wirklich gut aus und die Bezüge sind selbstverständlich waschbar. Und weil wir Erwachsene manchmal genauso gern bauen, lümmeln und entspannen wie Kinder, gibt es Funzy auch in groß: das Family Sofa. Auf den ersten Blick wirkt es wie ein Designerstück, auf den zweiten entpuppt es sich als echtes Multitalent. In Sekunden wird daraus eine Spielinsel, eine Leseecke oder ein Gästebett. Die modularen Elemente machen’s möglich. Wer noch mehr ausprobieren möchte, kann sich außerdem mit Sitzkissen und Spieltischen austoben – für noch mehr Kombinationen und noch mehr Funzy-Momente.
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Funzy | myfunzy.de | FOTO: Funzy
Haus Hirt
Es gibt sehr viele wunderschöne Hotels in den österreichischen Alpen – und dann gibt es das Haus Hirt. Ein Ort, an dem irgendetwas anders zu sein scheint, das merkt man schon kurz nach der Ankunft. Auch hier gibt es schicke Zimmer, einen wirklich schönen Spa- und Sauna-Bereich, liebevoll kuratiertes Kinderprogramm, extrem leckeres Essen – es fehlt einem wirklich an nichts – und dennoch unterscheidet das Haus Hirt etwas von all den anderen seiner Art. Wir haben länger nachgeforscht was es sein kann, und wieso alle Gäste, mit denen man sich dort unterhält, schon zum x-ten Male immer wieder herkommen – und sind am Ende zu dem Schluss gekommen: Es liegt an der Seele des Hauses. Evelyn, die Hausherrin und Gastgeberin, die jeden Gast willkommen heißt und wirklich alles im Blick hat, hat es geschafft über viele Jahrzehnte das Haus immer wieder liebevoll weiterzuentwickeln, ohne sich nach neuen Trends zu richten, und hat dabei einen Ort geschaffen, bei dem man vom ersten Augenblick das Gefühl hat: man ist hier bei Freunden zu Besuch und möchte nie wieder weg. An wirklich alles wurde gedacht: das Kinderprogramm fühlt sich nicht so an, als ob die Kinder wegorganisiert werden, sondern es gibt allerhand Wandertouren und Unternehmungen, die man auch als Familie zusammen erleben kann. Beim Abendessen gibt es ein stilvolles Drei-Gänge-Menü – und dennoch ist die Atmosphäre kindergerecht und alle Altersklassen fühlen sich wohl. Hier wurde ein Ort geschaffen, an dem sowohl die Kleinsten Spaß haben, als auch Teenager sowie die Eltern sich erholen können – und wo hat man das schon? Aber was am meisten auffällt sind die Menschen. Jede Person, mit der man sich unterhält – sei es die Reinigungskraft, der Koch, die Wanderführerin (die selbst schon als Kind zu Gast war und seitdem immer wiederkommt), der junge Kids-Betreuer oder die Rezeptionistin: jede Person dort ist über alle Maßen engagiert, zugewandt, herzlich und hilfsbereit und trägt die Seele des Hauses weiter. Dadurch zieht dieser Ort auch eine ganz bestimmte Art von Gästen an, die sich ungewöhnlich wohl fühlen und oft sogar untereinander anfreunden.
Ok, wir hören auf zu schwärmen. Wie viele Zimmer es dort gibt findet ihr schon online heraus. Und dass man hier nicht nur im Winter famos skifahren kann, sondern auch wandern kann rund ums Jahr, oder einfach einen Wellness- und Aktivurlaub mit der Familie verbringen kann, ist selbstredend. Es lohnt sich in jedem Falle zu jeder Jahreszeit hier mal vorbeizuschneien. Unser Tipp: schnell in den Kalender schauen und reservieren, denn die Zimmer sind oft ausgebucht und Wiederkehrer buchen gern schon ein Jahr im Voraus für das nächste Jahr wieder. Wir auch!
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Haus Hirt | haus-hirt.com | FOTO: Klaus Vyhnalek
Lisa Hofmann & José Kossiotho Amale Fleck
Lisa und José haben während der Pandemie neue Pfade betreten und ‘DOPE wines’ gegründet. Früher zuhause in der Eventwelt, führen sie heute das traditionsreiche Familienweingut in Albig mit frischem Blick, viel Handarbeit und einem klaren Fokus auf biologische Naturweine. Ihr Ansatz: Die Weinwelt vielfältiger machen – geschmacklich, gedanklich und menschlich. Das Weingut versteht sich als offener Ort der Begegnung, an dem gelebte Weinkultur, Gemeinschaft und Neugier zusammenkommen. Ökologische und soziale Diversität prägen dabei den Anspruch und die tägliche Arbeit. Wenn man beide fragt, was bei ihnen gerade ansteht (Zitat Lisa: „A lot – wie immer.“), freuen wir uns umso mehr, dass sie noch unser kleines, feines Interview unterbringen konnten. Hallo Lisa und José! Los geht’s!
Name: Lisa (eigentlich Elisabeth, aber niemand nennt mich so) Hofmann / José Kossiotho Amale Fleck
Alter: Fast 40 / 42
Wohnort: Albig – ein kleines Weindorf ca. 40 Minuten von Frankfurt entfernt / Albig
Beruf: Eventmanagerin turned Winemaking Sommelière / Winzer
Schuhgröße: 40 / 43
Lieblingsfarben: Blau und Pink / Schwarz und Rot (und Weiß wie die Eintracht)
Kontakt: dopenaturundwein.de / @dope.kulturundwein
Worauf achtest du, wenn du jemandem zum ersten Mal begegnest?
Lisa: Auf die Stimmung! Ich mag Menschen und komme schnell ins Gespräch. Wer Lust hat, kann mit mir in fünf Minuten über alles reden.
José: Auf den Namen meines Gegenübers – damit ich ihn nicht sofort wieder vergesse.
Wer gab dir den besten beruflichen Rat – und welcher war es?
Lisa: Ich weiß leider nicht mehr, wer es zu mir sagte, aber es ist Gold: „You are not Pizza. Not everybody can like you.“
José: „Zeit hilft. Aggressives Zuwarten auch.“ – Von meinem Oenologen und Mentor Fabian Kaminsky – mein Keller-, Lehr- und Winzermeister. Ein großartiger Mensch. Rest in Power, Meister.
Was ist dein verstecktes Talent?
Lisa: Ich kann ziemlich schnell ziemlich viele vierblättrige Kleeblätter finden. Sehr praktisch – wenn ich ein spontanes Geschenk brauche, reicht ne grüne Wiese mit Klee.
José: Kochen. Ich wollte als Kind eigentlich Koch werden, aber wegen meiner Allergien hat man mir davon abgeraten. Heute kann ich mich im Weinberg und im Weingut austoben – und unsere Gäste trotzdem bekochen. Das Leben schreibt manchmal die besseren Wendungen.
Wie warst du als Kind?
Lisa: Immer draußen, verträumt und sehr gerechtigkeitsliebend.
José: Immer der Schnellste.
Lisa, beschreibe José in einem Satz: Baby, you’re a firework!
José, beschreibe Lisa in einem Satz: Unermüdlich, temperamentvoll, einfühlsam und taff – wie Espresso in Menschengestalt: für manche zu stark, heiß und für mich immer genau richtig.
Wenn die Welt in einem Jahr untergeht, was würdest du von nun an machen?
Lisa: Mit meinen liebsten Menschen eine gute Zeit haben. Gut essen, guten Wein trinken, feiern, tanzen, draußen sein – und vielleicht noch ein letztes Mal richtig guten Wein machen.
José: Meine Besten einladen, einen letzten großartigen Jahrgang Wein produzieren und ihn bei der größten Weltuntergangs-Party mit allen Gästen leersaufen. „Das letzte Leer-Saufen.“
Das glaubt niemand von dir:
Lisa: Man traut mir wohl eher alles zu. (Ich bin vielseitig, offen und spontan…)
José: Dass ich als Kind eine große, dicke Brille hatte… und heute einfach ohne lebe.
Wenn du mit einem Klick eine Message auf jedes Plakat der Welt setzen könntest, was würde darauf stehen?
Lisa: Care for yourself, for each other, and for the earth. That’s how peace is made.
José: Yesterday is history. Tomorrow is mystery. Today is a gift.
Deine größte Schwäche?
Lisa: Ungeduld.
José: Nicht auf Textnachrichten reagieren. Ruft doch einfach an!
Bei welchem kulturellen Ereignis wärst du gerne dabei gewesen?
Lisa: Bei der Opening Night von Studio 54 – das war mehr als eine Party, das war ein kultureller Urknall. Und wenn ich mir etwas wünschen dürfte: zusammen mit Tupac Shakur.
José: Als die Menschen das Feuer entdeckten.
Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Lisa: Power to the People. Ich würde die Zeit zurückdrehen – vor Neoliberalismus, Turbo-Kapitalismus und Kolonialismus –, damit wir ein Wirtschafts- und Weltsystem entwickeln können, das ohne Ausbeutung von Menschen und Natur funktioniert. Für mehr Gleichheit und Gerechtigkeit.
José: Ich würde dafür sorgen, dass alle Menschen zufrieden und glücklich sind.
Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Lisa: Ich koche gerne und vielseitig. Je nachdem, wann ihr vorbeikommt, gibt es das, was gerade Saison hat – in drei Gängen.
José: Tapas.
Was sollte niemand von dir wissen?
Lisa: Dinge, die ich hier nicht teilen werde.
José: Das soll niemand von mir wissen.
Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Lisa: Was muss sich im Weinbusiness ändern, damit es cool und zukunftsfähig wird?
José: Wie war das Weinjahr 2025?
Das letzte Wort:
Lisa: Der Wein muss bunter werden. Jünger, offener, diverser. Weniger Staub, weniger Tradition-um-der-Tradition-willen. Weniger Masse, mehr Haltung. Die Leute müssen checken, dass man keinen Wein bei Aldi kauft – weil direkt vom Hof heißt: Kultur, Erlebnis, Qualität und faire Arbeitsbedingungen. Darüber redet kaum jemand. Genauso wenig wie darüber, dass fast alle Winemaker in Deutschland weiß sind (außer José und Oskar von Oskar Tagwein). Und über den Glasmüll redet auch keiner. Bio, Biodiversität, faire Löhne, Kreisläufe statt Müll – das ist die Zukunft. Wein braucht offene Türen: Kultur, Musik, Partys, Begegnung und neue Perspektiven, Ideen und Menschen – DANKE, dass ihr uns gefragt habt!
José: Ich wünsche mir, dass Menschen und Gesellschaft wieder mehr im echten Leben zusammenkommen und sich weniger von Social Media und KI ablenken lassen. Vielleicht auch bei einem Glas Wein auf unserem Hof – da kann man das besonders gut.
FOTO: Annegret Hirschmann Fotografie
Techno statt Tschaikowsky
Ballett in einem verlassenen Flughafen – und dazu Techno statt Tschaikowsky? Vom 11. bis 13. Dezember verwandelt sich Hangar 5 des Flughafen Tempelhof in einen der wohl ungewöhnlichsten Veranstaltungsorte der Stadt. In einer einzigartigen Clubnacht in drei Akten treffen hier klassisches Ballett und Techno aufeinander. Eingestimmt wird der Abend mit einem DJ-Set. Das Highlight: eine immersive Ballettperformance der Berlin Ballet Company. Getanzt wird auf drei Bühnen – und auch mitten im Publikum. A TECHNO BALLET ODYSSEY folgt einer Figur auf der Suche nach sich selbst. Der Soundtrack stammt vom Belgrader DJ und Produzenten Marko Nastić, während sich die Choreografie an klassischen Ballettmotiven orientiert – ein Kulturclash, der kaum besser zu Berlin passen könnte. Das Ergebnis ist eine Performance, die mit traditionellem Ballett nur noch wenig gemeinsam hat. Und danach? Natürlich geht die Clubnacht weiter – schließlich sind wir immer noch in Berlin.
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A Techno Ballet Odyssey | 11.-13.12.2025 | Flughafen Tempelhof, Hangar 5 | berlinballet.company/techno-ballet | FOTO: instagram.com/berlinballet.company
MMW Offsite #4 im St. Oberholz Retreat
Ein Jahr ohne Team Offsite? Also bitte – das kommt bei uns nicht in die Tüte! Dieses Mal haben wir uns den grauen November ausgesucht, um uns zwischen nebeligen Feldern, knisterndem Kaminfeuer und allerbestem Essen viele bunte Gedanken über die Zukunft unserer Agentur zu machen. Drei Tage voller Kreativität, intensiver Strategie-Sessions und Zukunftspläne – inklusive spannender Workshops zu KI und neuen Arbeitsweisen – liegen hinter uns und wir sind immer noch ganz beseelt von alldem was dort entstanden ist. Zurück nach Berlin ging es mit einem prall gefüllten Ideenkoffer und einem richtig guten Teamgefühl. Bereit für alles, was kommt!
Vielen Dank an das St. Oberholz Retreat für die wunderschöne Location, die uns diesen fokussierten und kreativen Austausch ermöglicht hat!
FOTOS: muxmäuschenwild
Geschenkespecial #1
Zuerst einmal: tief durchatmen! Ja, es ist tatsächlich schon wieder soweit: der erste Advent steht vor der Tür. Und wer nicht das ganze Jahr über Geschenkideen sammelt (wer tut das schon?), gerät jetzt mit jedem Tag ein kleines bisschen mehr ins Schwitzen.
Hier also unser Geschenkspecial Nummer Eins für besinnliche Weihnachten und strahlende Gesichter: Bücher gehen immer. Nur welches? Zum Beispiel „Mama & Sam“ von Sarah Kuttner – eine berührende Geschichte über Familie, Trauer und einen Heiratsschwindler. Für Filmfans ist das opulente Werk „Wes Anderson – Alle Filme, alle Fakten“ von Christophe Narbonne ein echtes Must-have: Porträts seiner Weggefährten, unzählige Fotos und viel Hintergrundwissen inklusive. Dass sogar Basket- und Fußbälle echte Designobjekte sein können, zeigt Comrade Berlin: limitierte, gestaltete Bälle, die jedes Wohnzimmer – oder jeden Sportplatz – zum Hingucker machen. Für kleine, liebevolle Aufmerksamkeiten wie Postkarten, Notizbücher, Planer oder Sticker lohnt sich ein Abstecher zu humblebutbold – schön, praktisch und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Und für alle Naschkatzen ist Cosmic Dealer die perfekte Wahl: köstlich, wunderschön verpackt – und ihre in dunkle Schokolade getauchten Nussbuttertafeln kommen mit 80 % weniger Zucker aus als herkömmliche Alternativen.
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GESCHENKESPECIAL #1 | FOTO: Kateryna Hliznitsova/Unsplash
The Feeling of Berlin
Warum kaufen wir Reiseführer, schauen uns Restaurant-Recommendations auf Social Media an und durchforsten das Internet nach dem einen Insider-Tipp? Museen und Sehenswürdigkeiten sind leicht zu finden – aber was einen Städtetrip wirklich spannend macht, sind die Empfehlungen der Menschen, die hier leben. Die Tipps, die nicht unbedingt auf der ersten Google-Seite auftauchen. „The Feeling of Berlin“ ist genauso ein Guide. Sorgfältig kuratiert zeigt das Buch die Lieblingsorte von 33 Berliner Frauen. Cafés, Restaurants, Bars, Kulturspots und verborgene Ecken – jedes Porträt ist ein kleines Stück Berliner Alltag zum Neu- und Wiederentdecken. Nicht nur für Tourist:innen, sondern genauso für Berliner:innen, egal ob zugezogen oder alteingesessen. Denn diese Stadt ist ständig in Bewegung. Ihre Lieblingsorte teilen Künstlerinnen, Gastronominnen, Aktivistinnen, Unternehmerinnen – Frauen, die Berlin ebenso prägen, wie Berlin sie prägt. „The Feeling of Berlin“ ist außerdem wunderschön gestaltet und eignet sich perfekt als Coffeetable-Buch zum Stöbern und als Geschenk für alle Reisenden und Berliner:innen. Mit ein bisschen Glück, könnt ihr auf unserem Instagram-Kanal eines von vier Exemplaren gewinnen. Folgt uns dazu einfach und kommentiert das aktuelle Gewinnspiel-Posting mit „Berlin“.
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The Feeling of Berlin – A curated guide through the eyes of women who shape the city | 33 € | Shop | FOTO: The Gentle Temper
Fundamental
Die Architekten Stephen Molloy und Gunnar Rönsch designen seit 2011 unter ihrem Label ‘Fundamental’ Wohnaccessoires, die sich durch ihre klare Designsprache auszeichnen. Besonders ist dabei ihre Verbindung aus mathematischen Prinzipien und Inspiration aus der Natur – ihren Strukturen, Regeln und Mustern. Heraus kommen einzigartige Objekte, die echte Hingucker sind: klare Formen mit Funktion, die gleichzeitig die Fantasie anregen. So ist zum Beispiel die Gravity Collection inspiriert von Sci-Fi-Ideen rund um eine gekrümmte Raum-Zeit. Das glänzende Gitter wurde so entwickelt, dass es auf eine unsichtbare Kraft zu reagieren scheint. Die einzelnen Elemente verkeilen sich ineinander und bleiben dennoch flexibel – Winkel und die Form der Schalen sind also veränderbar. So bleibt Fundamental seinem Motto treu: Sophisticated Design mit einem Hauch kindlicher Neugier. Auch im Produktionsprozess spielt die Natur eine große Rolle: Fundamental arbeitet so nachhaltig wie möglich, produziert ausschließlich in kleinen Werkstätten überwiegend in Europa und verwendet nachhaltig gewonnene Materialien sowie recycelte Verpackungen. Übrigens: Viele ihrer Designs findet man auch weltweit in Museumsshops – etwa im MoMA in New York oder im Louvre in Paris.
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Fundamental Berlin | fundamental.berlin | FOTO: Florian Hertz
Tim Florian Horn
Wenn uns der potentielle Interviewpartner auf unsere Anfrage antwortet, dass er gerne mitmacht und unter seiner Email „aus dem Orbit gesendet“ steht, dann kann es ja nur gut werden! Sagt also hallo zu Tim Florian Horn: Vorstand Stiftung Planetarium Berlin, Direktor der Archenhold-Sternwarte und des Zeiss-Großplanetariums, der uns zum Einsteig Folgendes erzählt hat: „Ich habe die tiefe Überzeugung, dass Planetarien besondere Orte sind, die zwischen Astronomie, gar allen Wissenschaften und der allgemeinen Bevölkerung vermitteln können. Ich habe gemerkt, dass es zu wenige Menschen gibt, die astronomische Inhalte richtig gut übersetzen können und die als Übersetzer:innen zwischen Wissenschaft und Bevölkerung arbeiten können. Es motiviert mich jeden Tag, dafür neue Wege zu finden und spannende Wissenschaft darzustellen.“ Den wollen wir genauer kennenlernen!
Name: Tim Florian Horn
Alter: 43
Wohnort: Berlin
Beruf: Vorstand Stiftung Planetarium Berlin, Direktor der Archenhold-Sternwarte und des Zeiss-Großplanetariums
Schuhgröße: 42
Lieblingstageszeit: Nachts, wenn man im Himmel Sterne, Planeten und vielleicht auch mal Sternschnuppen entdecken kann. Es ist ein tief archaisches und emotionales Bedürfnis, gemeinsam unterm Sternenhimmel zu sitzen.
Kontakt: Instagram
Beschreibe deinen Job in einem Satz: Mein Job ist für mich nicht Beruf, sondern Berufung: ich darf Menschen die Tür zum Kosmos öffnen und meine Begeisterung für die Wissenschaft weitergeben.
Was war dein allererster Job? Mit 14 Jahren habe ich meinen ersten eigenen Vortrag in einem Planetarium gehalten und seitdem haben mich die Sterne nicht mehr losgelassen.
Wie sieht es bei dir zu Hause aus? Dank meiner Kinder kosmisch kreativ.
Worauf achtest du, wenn du jemandem zum ersten Mal begegnest? Ob die Person ein echtes Gespräch führen und mir auf Augenhöhe begegnen möchte.
Wann hast du zuletzt von Herzen gelacht? Zusammen mit meinen Kindern über Blödeleien des Alltags.
Ein Wort, das du viel zu oft benutzt: Ja!
Welche geniale Idee hättest du gern selbst gehabt? Die Liste ist lang.
Das glaubt niemand von dir: Dass ich – glaube ich – ganz gut backen kann.
Wenn es eine persönliche Flagge für dich gäbe, wie würde sie aussehen? Blau wie der Neptun, der in Berlin entdeckt wurde, ein stilisierter Sternprojektor und das Emblem der United Federation of Planets, aber mit dem Logo der Stiftung Planetarium Berlin.
Du hast Besuch von Freund:innen, die zum ersten und letzten Mal in der Stadt sind. Was macht ihr? Sonnenuntergang auf dem Tempelhofer Feld, Döner und Sterne gucken auf der Archenhold-Sternwarte mit einem guten Glas Wein in der Hand.
Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Den Wert der Wissenschaft und Forschung neu in der Gesellschaft verankern, so dass wir faktenbasiert gute Entscheidungen zum Wohle aller treffen. Und das können wir nur mit einer kosmischen Perspektive auf irdische Herausforderungen.
Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen? Eine vom heimischen Testpublikum für sehr gut befundene Lasagne.
Was sollte niemand von dir wissen? Meinen täglichen Kaffeekonsum.
Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Welcher mein Lieblingsplanet ist.
Das letzte Wort: Wir Menschen durchschreiten alle gemeinsam das Universum samt Milliarden faszinierender Galaxien. Dennoch sollten wir uns stets darauf zurückbesinnen, dass unsere wunderschöne blaue Erde immer noch der einzige bewohnbare Planet ist, den wir kennen. Wir sitzen aber nicht klein mit Hut auf irgendeinem Krümel im Kosmos, sondern sind Statthalter des Universums und verantwortlich dafür, seine Schönheit und Einzigartigkeit durch Wissenschaft, Kunst und Kultur zu bewahren.
FOTO: Bernd Jaworek
Weihnachten in der FORMA Gallery
Es ist soweit: Totensonntag liegt hinter uns und die Weihnachtszeit beginnt ganz offiziell! Und für den perfekten Einstieg in die schönste Zeit des Jahres freuen wir uns am 28. und 29. November auf den ersten Weihnachtsmarkt überhaupt in der FORMA Gallery in Berlin-Mitte. Statt der üblichen – und, wenn wir ehrlich sind, oft etwas ramschigen – Stände sind die Aussteller hier sorgfältig kuratiert. Die Marktstände sind nicht nur in die laufende Ausstellung integriert (ein kleiner Galerieausflug ist also direkt inklusive), sondern präsentieren Schmuck, Keramik, Textiles und Accessoires vor allem von Berliner Marken und Künstler:innen. Hier eine kleine Auswahl – ohne euch die Freude am Entdecken zu nehmen: Pars Pralinen, Oni Studio und Haag Glas.
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FORMA Gallery MARKET | 28.11.25 16-20 Uhr, 29.11.25 12-20 Uhr | FORMA Gallery, Auguststr. 91, 10117 Berlin | Infos | FOTO: FORMA Gallery
MUXMÄUSCHENWILD DINNERCIRCLE #8
We are back! Wundervolle Menschen und richtig gutes Essen – was soll da schon schiefgehen? Es ist immer wieder schön zu sehen, wie aus Fremden im Laufe des Abends Menschen werden, die sich wirklich begegnen und gegenseitig inspirieren. Kulinarisch haben wir uns auch etwas ganz Besonderes überlegt: wir waren im Pop-Up Taqueria „El Tlacuache 3000“ im Frühstück 3000. Bei leckerem Essen lernt es sich eben gleich dreimal so gut kennen – und genau das haben wir getan. Ein riesiges Dankeschön geht an unseren tollen Food-Partner und natürlich an unsere großartigen Gäst:innen. Wie schön, dass wir uns begegnen durften! Wir können es kaum erwarten, beim nächsten MUXMÄUSCHENWILD DINNERCIRCLE wieder Menschen zusammenzubringen und spannende Gespräche zu ermöglichen.
FOTOS: Fred Ferschke





















