Die Inspiration kommt aus New York: Dort entdeckten die Gründer in einem Café einen Shake mit ungewöhnlicher Konsistenz und kräftigem Geschmack – und vor allem mit dem Effekt, dass man danach wirklich lange satt ist. Kein schneller Drink, der nach zwanzig Minuten wieder vergessen ist, sondern etwas, das Energie liefert und gleichzeitig Spaß macht. Genau diese Mischung fehlte ihnen damals in der Berliner Food- und Fitnessszene. Zurück in Berlin entstand daraus ein eigenes Café-Konzept. Auf der Karte stehen verschiedene Shake- und Matcha-Kreationen, an deren Rezepturen lange getüftelt wurde, bis Geschmack und Nährwert zusammenpassen. Dazu kommen Protein-Toasts mit hochwertigen Toppings und regelmäßig frisch gebackene High-Protein-Snacks aus der eigenen Küche. Vieles entsteht im Selbsttest: neue Zutaten, neue Kombinationen, kleine Anpassungen. Auch der Raum ist etwas Besonderes und greift Berlin-Vibes auf: Inspiration aus der Clubszene trifft auf Teile der ursprünglichen Gebäudefassade, die bewusst erhalten wurden. Unser Tipp für Tage, an denen Healthy Food schnell gehen muss, aber trotzdem Spaß machen soll.
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TheShakeBerlin | Prenzlauer Allee 42, 10405 Berlin | Di-Do 9-18.30 Uhr & Sa 9-18 Uhr | theshakeberlin.de | FOTO: TheShakeBerlin
Shake it!
Wir bleiben Wir!
Manche erinnern sich vielleicht: Thekla Wilkening haben wir hier im Magazin schon einmal vorgestellt – mit dem ersten Teil von “WIR BLEIBEN WIR” und den Figuren Franca und Ed, deren Geschichte sich zwischen Liebe, Macht und Nähe, Politik, Kiezleben und persönlichen Aufbrüchen entfaltet. Mit „WIR BLEIBEN WIR – Ada & Ben“ erscheint der zweite Teil der Reihe. Diesmal rücken nun Ada und Ben in den Mittelpunkt, die das Stadtleben hinter sich lassen und herausfinden wollen, wie ein Leben auf dem Land aussehen könnte – mit Natur vor der Tür, einem Kind mit Down-Syndrom im Alltag und vielen Fragen darüber, wie Beziehung, Familie und Zukunft eigentlich zusammenpassen. Auch bekannte Figuren tauchen wieder auf: Franca verarbeitet das Ende ihrer toxischen Beziehung und sucht nach einer neuen Perspektive, während sich um sie herum neue Dynamiken entwickeln. Wie schon im ersten Buch verbindet Wilkening Persönliches mit größeren Fragen: Wie wollen wir leben? Wer tiefer in die Gedankenwelt hinter den Figuren eintauchen möchte, findet auf ihrem Substack regelmäßig neue Texte, Auszüge und Reflexionen aus ihrer Arbeit als Autorin. Mit ein bisschen Glück könnt ihr beide Bände gewinnen: Wir verlosen ein Set aus „WIR BLEIBEN WIR – Franca & Ed“ und „WIR BLEIBEN WIR – Ada & Ben“. Wer uns auf Instagram folgt und das aktuelle Gewinnspiel-Posting mit „WIR BLEIBEN WIR“ kommentiert, nimmt automatisch an der Verlosung teil.
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WIR BLEIBEN WIR – Ada & Ben | 18,99 € | Shop | FOTO: Thekla Wilkening
Why are we creative?
Warum sind wir eigentlich kreativ? Eine Frage, über die man im Alltag selten nachdenkt. Der Regisseur, Autor und Produzent Hermann Vaske hat sie über mehr als drei Jahrzehnte hinweg gestellt – und zwar etlichen Künstler:innen und Denker:innen, darunter auch Ikonen wie Jeff Koons, Neo Rauch, Yoko Ono, Quentin Tarantino oder David Bowie. Aus diesen Gesprächen ist ‚WHY ARE WE CREATIVE? 100 GREAT ANSWERS‘ entstanden: ein Buch im Postkartenformat, erschienen bei Seltmann Publishers, das 100 sehr unterschiedliche Antworten versammelt. Manche sind knapp, andere überraschend persönlich – oft ergänzt durch Zeichnungen, Artworks oder kleine visuelle Kommentare der Beteiligten. So ist weniger ein klassischer Bildband entstanden als eine Sammlung von Gedanken darüber, wie unterschiedlich Kreativität gedacht, erlebt und ausgedrückt wird. Einige der Beiträge wurden später sogar Teil einer Ausstellung, die unter anderem in Berlin, Frankfurt und Cannes zu sehen war. Und weil Kreativität bekanntlich ansteckend ist, verlosen wir auf unserem Instagram-Kanal drei Exemplare des Buches. Folgt uns einfach auf Instagram und kommentiert das aktuelle Gewinnspiel-Posting mit „Creative!“.
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WHY ARE WE CREATIVE | 29,80 € | seltmannpublishers.com | FOTO: Seltmann Publishers
Kristin Schmidt
…und apropos kreativ: Kristin ist Produktdesignerin, Architektin und Gründerin von Studio Frigga – vor allem aber eine Person, die gerne Neues ausprobiert. Nach zehn Jahren im Architekturbüro hat sie beschlossen, ihrer eigentlichen Leidenschaft zu folgen und mit Studio Frigga ihr eigenes Ding zu machen. Seitdem übersetzt sie traditionelle Handwerkstechniken in frisches Design, experimentiert mit Pixel Art und Garn und hat ganz nebenbei ihre neue Spring- and Summer-Collection Terrazzo Chips gelauncht. Und weil Kreativität bekanntlich noch mehr Spaß macht, wenn man sie teilt, gibt Kristin ihr Wissen auch in Workshops weiter. Klingt gut, finden wir! Lust auf ein Interview?
Name: Kristin Schmidt
Alter: 38
Wohnort: Berlin Prenzlauer Berg
Beruf: Gründerin von Studio Frigga, Workshopleiterin bei GRIMMS GARTEN und Architektin
Schuhgröße: 37
Lieblingsfarbe: Bunt! Ich liebe alle Farben.
Kontakt: friggastudio@gmail.com & Instagram
Beschreibe Studio Frigga in einem Satz: Studio Frigga ist eine Manufaktur für handgefertigte Produkte für deinen Wohlfühlort. Durch die Kombination einer Vielzahl an traditionellen handwerklichen Techniken und zeitgenössischem Design wird jedes Produkt zum Unikat und Eyecatcher.
Wofür würdest du mitten in der Nacht aufstehen? Für Hugo meinen Senior-Hund.
Meer oder Berge? Garten!
Über welches Thema könntest du eine 30-minütige Präsentation halten, ohne jede Vorbereitung? Über die Stärke von Frauen und ihren Einfluss in Kunst und Kultur.
Was machst du als erstes nach dem Aufstehen? Schlappen an und Kaffeemaschine starten.
Was ist deine Lieblingsbeschäftigung an Wochenenden? Meistens Workshops geben bei GRIMMS GARTEN, der Montag ist mein Sonntag ;)
Verrate uns einen magischen Ort! Mein Kopf ;)
Der beste Ratschlag, den du je bekommen hast: Wenn es dir gut geht, kannst du Gutes geben.
Wofür bist du dankbar? Wie lange habt ihr Zeit? Das sind so viele Sachen! Ich bin dankbar für meinen Mut, damals aus dem klassischen Job auszubrechen und in die Selbstständigkeit zu gehen. Und für meine Therapeutin von damals!
Wer sitzt mit dir an deinem Traum-Stammtisch? Hilma af Klint, Stevie Nicks, Ray Eames, Patty Smith und meine Oma.
Wonach sehnst du dich gerade am allerstärksten? Kopf aus bei Gartenarbeit.
Was würdest du ändern wenn du die Macht dazu hättest? Hunde unsterblich machen.
Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen? Vermutlich würde ich Zimtschnecken backen und jeder bekommt noch eine mit auf den Heimweg!
Was sollte niemand von dir wissen? Bei mir zu Hause findet ihr nur aussortierte Produkte von mir, mit Macken. Darüber beschwert sich regelmäßig auch mein Partner.
Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wie oft legt dein Partner Veto ein, wenn du das nächste Hobby mit nach Hause bringst?
Das letzte Wort: Bleibt kreativ!
FOTO: wild lights photography
Sunday Drawing Club
Der Gang zum Briefkasten ist selten ein Highlight – man weiß ja eigentlich schon, was darin liegt: Rechnungen und Werbung. Umso schöner ist dieser kleine Überraschungsmoment, wenn doch mal eine Postkarte oder sogar ein richtiger Brief dabei ist. Genau an dieses Gefühl knüpft der „Sunday Drawing Club“ an und macht daraus mehr als nur Post. Die Berliner Künstlerin Tabea Wolf verschickt jeden Monat einen liebevoll illustrierten Kreativbrief aus ihrem Atelier – jedes Mal zu einem neuen Thema, mit Inspirationen, kleinen Übungen und Zeichenimpulsen. Dazu gibt’s ein Skizzenheft und Künstlerpapier, also alles, was man braucht, um direkt loszulegen. Im Sunday Drawing Club geht es nicht um Leistung, sondern darum, abzuschalten und einfach kreativ zu sein. Malen wird hier zur kleinen Spielwiese für Fantasie, Gefühl und Intuition – alles, was es braucht, ist ein Stift und ein Blatt Papier. Und ehe man sich versieht, kommt die eigene Kreativität wieder ganz automatisch ins Rollen. Wir finden: eine ziemlich gute Alternative zum Doom-Scrolling. ;)
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SUNDAY DRAWING CLUB | ateliertabea.com | FOTO: Atelier Tabea
Simple is greek
Kulinarischer Neuzugang in Kreuzberg: Das griechische Restaurant File Asto, das viele bereits aus dem Kollwitzkiez kennen, hat nun auch in der Reichenberger Straße seine Türen geöffnet. Hinter dem Konzept stehen Alex und Solomon, die mit File Asto ihre Version griechischer Esskultur nach Berlin bringen. Im Mittelpunkt steht Essen zum Teilen: hausgemachte Mezze, kleine Teller und Hauptgerichte mit gegrilltem Fisch, Fleisch und anderen wechselnden Specials. Die Küche folgt dabei einer einfachen Logik: gute Produkte, wenig Schnickschnack. Für Alex sind es vor allem vier Dinge, die zählen: Olivenöl, Salz, Oregano und Zitrone. Dazu gibts Wein vom Fass, Bier, Ouzo oder Tsipouro. Yamas!
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File Asto | Reichenbergerstr. 125, 10999 Berlin | Do-Fr 17-22 Uhr & Sa-So 14-22 Uhr | file-asto.com | FOTO: George Kappes & File Asto Team
BLACKBOX!
Endlich mal in Ruhe schmökern – ohne Zeitdruck, ohne Gedrängel. Das geht! Die Berliner Kiezbuchhandlung “BUCHBOX!” hat daraus mit “BLACKBOX! – Genuss nach Schluss” ein eigenes Format gemacht. An ausgewählten Sonntagen haben mindestens fünf Personen die Chance, den Laden einmal ganz ungestört für sich allein zu haben. Nach einer kurzen Einweisung verlassen die Buchhändler:innen den Laden und überlassen die Buchhandlung für zwei Stunden ganz den Gästen. Stöbern, lesen, diskutieren, sich gegenseitig Bücher in die Hand drücken – und das alles ohne den üblichen Trubel. Auch für das kulinarische Wohl beim Lesen ist gesorgt: Wein oder Limo und Knabbereien stehen bereit. Das Ganze findet entweder in der Buchhandlung am Boxhagener Platz in Friedrichshain oder in der Kastanienallee im Prenzlauer Berg. Wenn die Zeit vorbei ist kommen die Buchhändler:innen zurück, öffnen wieder die Tür – und die neu entdeckten Schätze können natürlich direkt mitgenommen werden. Wer uns bei Instagram folgt und das aktuelle Gewinnspiel-Posting mit „BLACKBOX!“ kommentiert, hat die Chance einen BLACKBOX!-Termin zu gewinnen.
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BLACKBOX! – Genuss nach Schluss | Kastanienallee 97, 10435 Berlin & Lettestr. 5, 10437 Berlin | So 15:30-17:30 & 18-20 Uhr | buchboxberlin.de | FOTO: David Mesche
The Green Deal
Wer bei Shows wie „Die Höhle der Löwen“ öfter vor dem Fernseher mitfiebert, weiß: Wenn Gründer:innen pitchen, geht es meist um Deals und Beteiligungen. Auch beim neuen YouTube-Format “The Green Deal” stehen Start-ups mit ihren Ideen vor einer Jury – nur rückt hier noch etwas anderes in den Mittelpunkt, das wir ziemlich spannend finden und das heute fast genauso wichtig sein kann wie ein Investment: echte Sichtbarkeit. Die teilnehmenden Start-ups verbinden dabei unternehmerisches Denken mit gesellschaftlicher Verantwortung und entwickeln nachhaltige Lösungen, die praktisch, inspirierend und alltagstauglich sind. In jeder Episode stellen vier Gründer:innen ihre Ideen vor – vor einer Jury, die man sonst eher aus dem eigenen Social-Media-Feed kennt. Anstatt um Firmenanteile zu feilschen, geht es hier vor allem um den Zugang zu den Communitys der Creator. Diese entscheiden direkt vor Ort, welches Projekt sie überzeugt und für welche Idee sie ihre Reichweite einsetzen möchten. Am Ende liegt es an der Community, welche der Visionen den nötigen Rückenwind bekommt. Wer nicht bis zum offiziellen Start am 22. Mai auf YouTube warten möchte, kann im April selbst einen Blick hinter die Kulissen werfen. Die Show wird vom 17. bis 19. April in den Ballhaus Studios in Neukölln aufgezeichnet – und mit ein bisschen Glück könnt ihr live dabei sein: Wir verlosen auf unserem Instagram-Kanal 2×2 Gästelistenplätze für die Aufzeichnungen in Berlin. Folgt uns dazu einfach und kommentiert das aktuelle Gewinnspiel-Posting mit “The Green Deal”. Die erste Episode startet am 22. Mai auf YouTube – den Termin haben wir uns schon mal im Kalender markiert. ;)
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The Green Deal | thegreendealshow.com | FOTO: The Green Deal Show/Quintus Studios
Dario Guijo Hernandez
Wenn wir unsere Interviewpartner:innen bitten sich selbst zu beschreiben, fallen die Antworten oft ausführlich aus. Darío fasst es lieber kurz zusammen: „nach vernünftigem Maß verrückt“. Sympathisch! Im Berliner Gleimviertel betreibt er Metis Books & Café – Buchladen, Café und Veranstaltungsort zugleich. Ein queer-geführter Ort für Begegnungen, Veranstaltungen und alles, was entsteht, wenn Menschen zusammenkommen. Neugierig? Let’s go!
Name: Darío Guijo Hernandez
Alter: 43
Wohnort: Berlin
Beruf: Ich bin Inhaber von Metis – Buchhändler, Barista, Bäcker… kurz gesagt: Ich jongliere! Aber ich liebe es.
Schuhgröße: 41
Lieblingsfarbe: Manchmal blau, manchmal pink!
Kontakt: hi@metisbooksandcafe.de
Beschreibe Metis Books & Café in einem Satz: Metis ist vieles auf einmal: internationale Buchhandlung (6 Sprachen), Specialty-Café mit saisonalen Getränken, alles frisch und hausgemacht – und ein Treffpunkt für Kultur und Menschen: bunt, lebendig, nie langweilig und trotzdem zum Entspannen.
Welches Kunstwerk würdest du gerne besitzen? Super schwer zu sagen… aber vielleicht der Bacchus von Caravaggio.
Zu welcher Musik tanzt du am liebsten? Kein bestimmtes Genre – Hauptsache, die Musik macht Lust aufs Leben!
Was macht dich an deiner Arbeit glücklich? Ehrlich gesagt: der Mensch. Neue Gesichter, neue Geschichten – und dann das perfekte Buch für jemanden zu finden, das ist unbezahlbar. Wenn dazu noch unsere Getränke und Kuchen schmecken – was will man mehr?
Beschreibe dich in 3 Worten: Stur, aber ohne Arg, und neugierig.
Was ist dein verstecktes Talent? Mich neu erfinden.
Wer war der Held deiner Kindheit und wer ist es heute? Ich war noch nie so sehr der Typ für Helden, aber in meiner Kindheit war es meine Mutter – heute jeder Mensch, der in einem der vielen Länder, in denen Krieg herrscht, lebt, durchhält und lacht.
Wofür brennst du? Für Gerechtigkeit.
Der größte Irrtum deines Lebens? Nicht früher an mich geglaubt zu haben.
Bist du besser darin Dinge anzufangen oder zu beenden? Beenden. Man hat mir ein sehr starkes Verantwortungsbewusstsein vermittelt.
Welche Farbe würdest du wählen um dich selbst zu beschreiben? Und warum? Rot. Die Farbe Rot ist fröhlich, kräftig, warm und unauffällig (sobald die Lichtintensität nachlässt, verschwindet sie als Erste aus dem Blickfeld).
Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Wenn ich es wie im Film „The Matrix“ machen könnte, würde ich die Menschheit umprogrammieren, um uns die Gier wegzunehmen.
Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen? Tagliatelle al ragù. Die Tagliatelle mache ich sogar selbst.
Was sollte niemand von dir wissen? …dass ich keine Bretzeln mag!
Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Was machst du gerne, wenn du nichts zu tun hast? Und die Antwort wäre: ein Buch lesen.
Das letzte Wort: Komm vorbei, wann immer du willst! Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen.
FOTO: Bruno Di Pietro
Dirty Bistro
Mal ehrlich: Die meisten Kochbücher stehen am Ende doch oft nur dekorativ im Regal. Hübsch anzusehen, aber gekocht wird daraus eher selten. Max Strohe möchte dies unbedingt ändern. Der Berliner Sternekoch – bekannt aus seinem Kreuzberger Restaurant Tulus Lotrek, aus Formaten wie Kitchen Impossible oder als Juror der Küchenschlacht – hat mit „Dirty Bistro“ sein erstes Kochbuch geschrieben. Und der Titel verrät ziemlich genau worum es geht: Essen, das Spaß macht. Mit Sauce, mit Crunch, mit allem, was tropfen, knistern oder schmatzen darf. Die Rezepte stammen aus dem gleichnamigen sonntäglichen Pop-up-Format in seinem Restaurant, bei dem Strohe klassische Bistroküche auf den Tisch bringt – allerdings mit ordentlich Wumms! Da stehen Steak au poivre, Bouillabaisse oder Kroketten neben Gerichten wie Pulled-Tuna-Kroketten oder Kokos-Eis mit crunchy Chili-Öl. Bistroküche, ja. Aber eben Strohe-Style. Die Gerichte sind kräftig, üppig und ziemlich genussfreudig – genau die Art von Essen, die man am liebsten mit vielen Menschen am Tisch teilt. Wer jetzt Lust bekommen hat selbst den Kochlöffel zu schwingen: Wir verlosen ein Exemplar unter allen, die uns bei Instagram folgen und das aktuelle Gewinnspiel-Posting mit „Dirty Bistro“ kommentieren.
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Dirty Bistro | 35 € | dorlingkindersley.de | FOTO: Dorling Kindersley Verlag
Rise and Shine
Es gibt diese Morgende, an denen Kaffee einfach zu viel ist. Zu laut, zu bitter, zu Montag. Genau an so einem Tag sind wir über einen Tee gestolpert, der plötzlich alles richtig macht. Er schmeckt würzig, orangig-frisch und wach macht er auch noch. Sein Name? Rise and Shine, so wie der Gute-Laune-Song von den Cardigans. Grandios, da gießen wir uns direkt noch ein Tässchen ein. Mit ayurvedischen Energiekräutern, Guayusa und Mate und einem Hauch ätherischen Orangenöl weckt er morgens unsere Lebensgeister. Der Tee kommt von HAERB, einer Marke der Kräuterenthusiastin und Hamburgerin Sophia Kühl. Die passionierte Aufguss-Queen hat über zehn Jahre in der internationalen Teebranche gearbeitet – von Hamburg bis New York – und für namhafte Marken Blends entwickelt. Irgendwann wurde ihr klar: Heilpflanzen haben ein Imageproblem. Also verpasste sie ihnen kurzerhand ein modernes Makeover und startete während des ersten Corona-Lockdowns 2020 mit HAERB durch. Heute steht die Marke für Bio-Kräutertees mit Haltung: von belebenden Morgenmischungen bis abendlichen Sleepy Chai-Tees (pssst, das ist Sophias Geheimtipp). Dazu kommen Botanical Oils für Haut und Sinne, Hydrolate aus destillierten Blüten und Kräutern sowie Steams & Rinses, die man zum Inhalieren oder sogar als Kräuter-Haarspülung nutzen kann. Was wir besonders mögen: In Sophias Produkten landet nichts als Natur. Keine künstlichen Aromen, keine Zusatzstoffe – nur zertifizierte Bio-Kräuter, kaltgepresste Öle und ätherische Essenzen. Selbst die Verpackung ist durchdacht: Die Teetüten sind kompostierbar und lösen sich im Hauskompost innerhalb von sechs Monaten auf. Mit ein bisschen Glück könnt ihr auf unserem Instagram-Kanal ein Probierpaket mit drei von Sophia ausgesuchten Tees gewinnen. Folgt uns dazu einfach und kommentiert das aktuelle Gewinnspiel-Posting mit „Tea-riffic“.
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HAERB | www.haerb.de | FOTO: Teresa Mahler
Eine Frage des Formats
Was passiert, wenn einer der eigenwilligsten Maler Großbritanniens beschließt, die Queen zu porträtieren? Der Roman „Eine Frage des Formats“ erzählt die Geschichte hinter einem der ungewöhnlichsten Bilder der britischen Kunstgeschichte. Als Lucian Freud, Enkel von Sigmund Freud und berühmter Porträtmaler, Queen Elizabeth II. bittet, Modell zu sitzen, steckt er selbst in einer Krise. Die Monarchin wiederum kämpft nach dem Tod von Lady Diana mit einem angeschlagenen Image. Trotzdem willigt sie ein – und trifft Freud zwischen Mai 2000 und Dezember 2001 regelmäßig zu langen Sitzungen. Der Roman nimmt diese reale Begegnung zum Ausgangspunkt und imaginiert, was hinter verschlossenen Türen passiert sein könnte: ein stiller Dialog zwischen zwei Menschen, die ihr Leben sonst im Rampenlicht verbringen. Geschrieben hat ihn Lea Singer, promovierte Kunsthistorikerin aus München, die sich in ihren Romanen immer wieder historischen Persönlichkeiten nähert. Ein fein recherchierter Beziehungsroman über Macht, Wahrnehmung und Selbsterkenntnis. Wer uns bei Instagram folgt und das aktuelle Gewinnspielposting mit „Eine Frage des Formats“ kommentiert, kann eins von vier Exemplaren gewinnen.
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Eine Frage des Formats | 24 € | piper.de | FOTO: Piper Verlag
Die kleinste Werbefläche der Welt
Wer schon einmal spontan einen Tampon brauchte, weiß: Öffentliche Toiletten sind darauf erstaunlich selten vorbereitet. Während rund um den Internationalen Frauentag viel über Gleichberechtigung gesprochen wird, zeigt sich im Alltag oft genau an solchen Kleinigkeiten, wie selbstverständlich oder eben nicht bestimmte Dinge wirklich sind. Lyfe-Ads hat aus genau diesem kleinen, aber ziemlich alltäglichen Problem eine Idee gemacht, die gleichzeitig pragmatisch und überraschend clever ist. Anstatt auf die Politik zu warten, hatte Gründerin Pheline Huber eine andere Idee. In Cafés, Bars und Clubs hängen nun kleine Spender, die Boxen mit jeweils drei Gratis-Tampons bereithalten. Finanziert wird der freie Zugang über die Verpackung selbst, auf der Unternehmen ihre Botschaft platzieren können. Lyfe-Ads nennt das die „kleinste Werbefläche der Welt mit dem größten Impact“. Und tatsächlich ist die Idee fast so simpel, dass man sich kurz fragt, warum niemand früher darauf gekommen ist. Mit jeder ausgegebenen Box entsteht zudem ein sozialer Beitrag, denn aktuell fließen neun Cent an ‘Karla 51’, die Münchner Hilfsorganisation für obdachlose Frauen. Wir finden den Ansatz großartig, weil er zeigt, dass Werbung ein Problem lösen kann, anstatt nur um Aufmerksamkeit zu buhlen. Wer als Brand Haltung zeigen will, die man buchstäblich in den Händen hält, findet hier einen smarten Weg für echte Glaubwürdigkeit.
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Lyfe-Ads | lyfe-ads.de | FOTO: Luisa Brandstetter
Victoria Densing & Verena Schwarz
Ein Ort, an dem Familien gemeinsam in Bewegung kommen: Kinder und Eltern können parallel trainieren, treffen andere Familien und finden Zeit für echten Austausch. Klingt nach einer guten Idee? Genau dieser Vision sind die Gründerinnen Victoria und Verena mit dem ‘Mini Movers Club’ gefolgt – und haben damit gemeinsam einen Ort geschaffen, an dem Bewegung, Gemeinschaft und Familienalltag zusammenkommen. Dabei bringen beide ihre ganz eigene Energie in ihr Projekt ein. Victoria bringt vor allem eines mit: Optimismus. Früher stand sie als MIVA auf der Bühne, heute steckt sie diese Energie in den Mini Movers Club. Sie ist jemand, die lieber anpackt als lange zu grübeln. Ihr Motto: Keine Zeit mit schlechter Laune verschwenden und selbst in schwierigen Momenten meist noch etwas Gutes finden. Verena beschreibt sich selbst als „die Ruhe im Chaos und das Chaos in der Ruhe“. Aufgewachsen in einem Dorf im schwäbischen Bayern, lebt sie seit vielen Jahren in Berlin – und findet ihren Ausgleich am liebsten draußen in ihrem Garten am Berliner Stadtrand. Bewegung begleitet sie schon ihr ganzes Leben und prägt bis heute ihren Blick auf Gesundheit und Gemeinschaft. Wie schön, dass ihr euch Zeit für unser Interview genommen habt. Hallo Victoria und Verena!
Name: Vici / Verena
Alter: 33 / 41
Wohnort: Berlin / Berlin-Kreuzberg
Beruf: Unternehmerin / Pilatestrainerin, Kommunikationsberaterin, Gründerin
Schuhgröße: 38-39 / 39-40
Lieblingsfarbe: Bunt / Himmelblau
Kontakt: vici@minimoversclub.com / verena@minimoversclub.com
Beschreibe den Mini Movers Club in einem Satz:
Vici: Mini Movers Club ist ein Sport- und Social Club für Familien, in dem endlich alle bekommen, was sie brauchen: die Kinder und die Eltern.
Verena: Mini Movers Club bringt Familien in Bewegung und mit Ähnlichgesinnten zusammen.
Wann macht dich deine Arbeit glücklich?
Vici: Ehrlich gesagt, aktuell jeden Tag, egal wie viel es gerade ist, weil ich einfach dankbar bin. Vor allem aber, wenn ich sehe, wie happy die Kids und die Eltern aus ihren Kursen kommen.
Verena: Wenn sie sich wirksam anfühlt und ich ein Ziel vor Augen habe.
Was machst du an einem freien Tag?
Vici: Mit meinem Mann auf den Markt im Kollwitzkiez, danach schön Frühstücken und dann mit unserem Hund ab in den Wald. Danach bisschen TrashTV und abends entweder mit Freunden Karten spielen oder zu einer entspannten Yoga Klasse.
Verena: Die Idealvorstellung von „frei“, im Sinn von allein, aka Familie ist ausgeflogen: Aufwachen zu meiner eigenen Zeit, Kaffee im Bett mit Zeitung, Croissant in der Sonne, Sport light, Lunch mit Freund*in, Tennis in den Sonnenuntergang hinein (totale Amateurin!), noch ein Drink & Abendessen draußen, dann ab ins Bett.
Ohne was verlässt du nie das Haus?
Vici: Handy und Airpods.
Verena: Handy und Airpods.
Victoria, beschreibe Verena in drei Worten: Powerfrau. Humorvoll. Empathisch.
Verena, beschreibe Victoria in drei Worten: Mutig. Macherin. Fürsorglich.
Für welche drei Dinge in Deinem Leben bist du am dankbarsten?
Vici: Für die Mensch (und Tiere) in meinem Leben (auch die, die nicht mehr da sind). Meine unerschütterliche Zuversicht. Die Freiheit, mich immer wieder neu erfinden zu dürfen.
Verena: Meine Familie und Freunde. Meine Gesundheit. Ausreichend Freiheit, um das zu tun und arbeiten, was mir am Herzen liegt.
Dein Motto:
Vici: Make shit happen (so habe ich auch meine erste Firma genannt)
Verena: „Gemacht!“ Hat sich bei uns zuhause zu einer Art Mantra entwickelt, wenn der Kopf mal wieder zu laut ist.
Beschreibe den Mini Movers Club in einem Satz:
Vici: Mini Movers Club ist ein Sport- und Social Club für Familien, in dem endlich alle bekommen, was sie brauchen: die Kinder und die Eltern.
Verena: Mini Movers Club bringt Familien in Bewegung und mit Ähnlichgesinnten zusammen.
Wann macht dich deine Arbeit glücklich?
Vici: Ehrlich gesagt, aktuell jeden Tag, egal wie viel es gerade ist, weil ich einfach dankbar bin. Vor allem aber, wenn ich sehe, wie happy die Kids und die Eltern aus ihren Kursen kommen.
Verena: Wenn sie sich wirksam anfühlt und ich ein Ziel vor Augen habe.
Was machst du an einem freien Tag?
Vici: Mit meinem Mann auf den Markt im Kollwitzkiez, danach schön Frühstücken und dann mit unserem Hund ab in den Wald. Danach bisschen TrashTV und abends entweder mit Freunden Karten spielen oder zu einer entspannten Yoga Klasse.
Verena: Die Idealvorstellung von „frei“, im Sinn von allein, aka Familie ist ausgeflogen: Aufwachen zu meiner eigenen Zeit, Kaffee im Bett mit Zeitung, Croissant in der Sonne, Sport light, Lunch mit Freund*in, Tennis in den Sonnenuntergang hinein (totale Amateurin!), noch ein Drink & Abendessen draußen, dann ab ins Bett.
Ohne was verlässt du nie das Haus?
Vici: Handy und Airpods.
Verena: Handy und Airpods.
Victoria, beschreibe Verena in drei Worten: Powerfrau. Humorvoll. Empathisch.
Verena, beschreibe Victoria in drei Worten: Mutig. Macherin. Fürsorglich.
Für welche drei Dinge in Deinem Leben bist du am dankbarsten?
Vici: Für die Mensch (und Tiere) in meinem Leben (auch die, die nicht mehr da sind). Meine unerschütterliche Zuversicht. Die Freiheit, mich immer wieder neu erfinden zu dürfen.
Verena: Meine Familie und Freunde. Meine Gesundheit. Ausreichend Freiheit, um das zu tun und arbeiten, was mir am Herzen liegt.
Dein Motto:
Vici: Make shit happen (so habe ich auch meine erste Firma genannt)
Verena: „Gemacht!“ Hat sich bei uns zuhause zu einer Art Mantra entwickelt, wenn der Kopf mal wieder zu laut ist.
Foto: Patrick Desbrosses
Kollektives Lesen
Als im Sommer 2023 ein traditionsreicher Frauenbuchladen in München schließen sollte, wollten einige Münchner:innen das nicht so einfach hinnehmen. Also beschlossen sie, einen neuen Ort zu schaffen – und daraus entstand: The Glitch Bookstore. Heute wird der Buchladen von einem rund 30-köpfigen Kollektiv betrieben. Ohne klassische Hierarchien, dafür mit viel Engagement. Gemeinsam kuratieren sie die Bücher, organisieren Veranstaltungen und halten den Laden als offenen Begegnungsort am Leben. In den Regalen: Romane, Sachbücher, Graphic Novels, Kinderbücher und Zines – viele davon auf Deutsch und Englisch. Der Fokus liegt auf Literatur, die sich mit gesellschaftlichen Fragen beschäftigt und Perspektiven sichtbar macht, die im klassischen Buchhandel oft wenig Platz bekommen. Kurz gesagt: ein Buchladen, der Literatur als Gespräch versteht – nicht nur als Ware im Regal. Lieben wir!
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The Glich Bookstore | Barerstr. 70, 80799 München | Di-Sa 11-19 Uhr | glitchbookstore.de | FOTO: Instagram
Geschenke Popenke
Im schönen Schöneberg hat ein fast noch schönerer Kinderladen seine Pforten geöffnet. Und genauso verspielt wie der Name klingt, geht es im Inneren weiter: Geschenkepopenke, Schnellpopell, Essenpopessen. Diese fantasievollen Wortspielereien ziehen sich durch das gesamte Konzept – und lassen bereits erahnen, wie kunterbunt es im Ladeninneren aussieht.
Popenke ist ein besonderer Ort für Kinder, ihre Familien und alle, die Lust haben, Dinge auszusuchen, die nicht nach Massenware aussehen. Gerade (frischgebackene) Eltern oder Großeltern finden hier den Raum für echten Austausch und eine persönliche Beratung, die über das Übliche hinausgeht. Zwischen duftender Knete aus Amsterdam, hochwertigem Holzspielzeug und einer sorgfältig kuratierten Auswahl an Kleidung und Schuhen merkt man sofort: Jedes Teil wurde bewusst ausgesucht. Hier darf man Dinge in die Hand nehmen, ausprobieren und nachfragen. Und noch ein charmantes Detail: Im Laden darf ausdrücklich auch mit den eigenen mitgebrachten Spielsachen gespielt werden. ;)
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Popenke | Crellestr. 43, 10827 Berlin | Di-Fr 11-17.30 Uhr, Sa 11-15 Uhr | popenke.de | FOTO: Felix Zimmermann
Sound und Café
Seit August 2025 bringt das Ingwer – Cafe + Sound Space in Kreuzkölln Kaffee und kuratierten Sound zusammen. Ingwer ist weder ein klassisches Café noch ein Club. Und genau darum geht es. Als „Cafe + Sound Space“ versteht sich der Ort als Raum dazwischen: für richtig guten Kaffee und Musik, die nicht bloß im Hintergrund läuft, sondern bewusst gehört wird. Im Zentrum steht ein fest installiertes DJ-Pult. Während der regulären Öffnungszeiten legen ausgewählte Künstler:innen ambient- und dub-inspirierte Listening-Sets auf – nicht zu laut, sodass Gespräche oder konzentriertes Arbeiten ganz entspannt möglich bleiben. Kulinarisch setzt das Ingwer auf Specialty Coffee, hausgemachte pflanzliche Snacks sowie eine kuratierte Auswahl an Naturweinen und alkoholfreien Alternativen. Gegründet von dem Techno-Produzenten Tommy Four Seven und der Unternehmerin Stefanie Witt steht hier nicht die Nacht, sondern der Tag im Fokus. Als Treffpunkt für alle, die Kaffee und bewusst kuratierten Sound schätzen, gibt der Ort dem Kiez einen ganz eigenen Rhythmus.
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Ingwer | Bürknerstr. 12, 12047 Berlin | Di-So 10-19 Uhr | ingwer.co | FOTO: Ingwer
Stricken, schauen, genießen
Stricken im Kino? Für alle, die auch beim Filmschauen gern die Nadeln schwingen, ist der Craft Club im Yorck Kino die perfekte Lösung. Einmal im Monat verbindet dieses besondere Format Handarbeit mit der Liebe zu Filmklassikern. Bei gedimmtem Licht sind Stricken, Häkeln und andere leise Handarbeiten ausdrücklich willkommen – alles, was bequem auf dem Schoß Platz findet. So bleibt es hell genug für die Maschen und gleichzeitig gemütlich genug, um ganz in den Film einzutauchen. In Zusammenarbeit mit Wollen Berlin und Soul Wool werden sorgfältig ausgewählte Klassiker gezeigt, mit besonderem Fokus auf Regisseurinnen und Schauspielerinnen, die durch ihre Bildsprache, Figurenzeichnung oder ihr Kostümbild Filmgeschichte geprägt haben. Werke, die man gern noch einmal – oder ganz neu – auf der großen Leinwand entdeckt. Für alle handarbeitsbegeisterten Cineast:innen verlosen wir 2×2 Freikarten für die Vorstellung am 12. April. Folgt uns dafür auf Instagram und kommentiert das aktuelle Gewinnspielposting mit „Stricken im Kino“. Und unser Tipp für alle, die nicht schnell genug zugeschlagen haben und traurig über eine ausverkaufte Vorstellung sind: Einfach spontan an der Kinokasse vorbeischauen, denn oft werden ein paar Tickets kurzfristig wieder frei.
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Craft Club | einmal im Monat sonntags um 11.30 Uhr | Yorck Kino, Yorckstr. 86, 10965 Berlin | yorck.de/craft-club & youtube.com | FOTO: Ferdinand Becker
Eleonore von Schwanenflügel
Mutter einer 10-jährigen Tochter, aufgewachsen auf einem Demeterhof in der Lüneburger Heide, Waldorfschülerin, studierte Modedesignerin und jetzt Textil-Printdesignerin (die (Fun Fact!) selbst nie etwas Bedrucktes tragen würde), seit 20 Jahren Berlinerin, singt seit ein paar Jahren leidenschaftlich im Chor, sehr diszipliniert mit ihrer Sportroutine und Betreiberin ihres eigenen Schal-Labels (zum Glück ihre Ausnahme beim Tragen bedruckter Textilen). Mensch Eleonore! Du klingst spannend! Lust auf ein Interview?
Name: Eleonore von Schwanenflügel
Alter: 48
Wohnort: Berlin
Beruf: Textil-Printdesignerin und Inhaberin eines Schallabels
Schuhgröße: 41
Lieblingstageszeit: Morgens bevor die Familie wach ist. Da habe ich Zeit für mich um Sport zu machen.
Kontakt: eleonore@vonschwanenfluegel.de & Instagram
Beschreibe deinen Job in einem Satz: Eine gute Mischung aus kreativem Chaos und strategischer Organisation.
Wann macht dich deine Arbeit glücklich? Wenn mir Kundinnen Selfies von sich schicken, auf denen sie meine Schals tragen.
Du begegnest deinem 18-jährigen Ich. Welchen Rat gibst du dir? Don’t overthink everything.
Worauf achtest du wenn du jemandem zum ersten Mal begegnest? Auf die Ausstrahlung und ob wir einen Draht zueinander haben.
Wer kennt dich wirklich? Ich selbst, mein Mann und meine Psychotherapeutin.
Was wolltest du mal werden wenn du groß bist? Architektin. Tatsächlich habe ich nun einen Architekten als Ehemann.
Deine größte Schwäche? Habe eine Schwäche fürs Backen. Besonders die Rezepte meiner Mutter. Zum Beispiel die Krapfen, die sie Silvester immer gemacht hat.
Was macht dich richtig zufrieden? Zeit mit den Liebsten, mit Familie und Freunden verbringen. Slow Morning am Wochenende, den Tag mit Buch und Matcha im Bett starten.
Wessen BRAVO-Poster hattest du an der Wand? Bei uns zu Hause gab es die BRAVO nur heimlich. Also kein BRAVO-Poster an der Wand, hatte aber mein Tagebuch in Collagen verschiedener Poster eingeschlagen.
Welche Farbe würdest du wählen um dich selbst zu beschreiben? Und warum? Oh, das ist schwer! Habe eine Freundin gefragt und sie sagt: dunkelblau, schwarz, braun. Erdige Töne, weil ich so geerdet bin.
Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Oh, so vieles in der Welt gerade!
Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen? Wahrscheinlich würde ich was backen und zwar Pinienkernkuchen. Liebt einfach jeder!
Was sollte niemand von dir wissen? Ich bin wahnsinnig ungeduldig.
Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wo würdest du am liebsten leben?
Das letzte Wort: …habe ich ;)
FOTO: Hella Wittenberg
Mein Island
Wer bei einem Reisebuch an Packlisten und Hoteltipps denkt, wird von diesem Buch überrascht sein, denn es erzählt von einem Reiseziel als Kraftort, Rückzugsraum und Neubeginn. In „Mein Island“ schreibt Melodie Michelberger über den Ort, der für sie mehr wurde als ein Urlaubsziel: ihr ganz eigener Sehnsuchtsort. Nach einer persönlichen Sinnkrise war Island zunächst nur eine Idee, an der sie sich festhielt. Dann kam der erste Flug. Dann noch einer. Und nach zehn Reisen war ihr klar: Hier wird sie bleiben. Auf eine kuriose Art nimmt sie ihre Leser:innen mit auf ihre Entdeckungs- und Entwicklungsreise. Mal in Gesellschaft, mal allein. Mit ein bisschen Glück könnt ihr auf unserem Instagram-Kanal eines von vier Exemplaren gewinnen. Folgt uns dazu einfach und kommentiert das aktuelle Gewinnspiel-Posting mit „Mein Island“.
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Mein Island | 15 € | rowohlt.de | FOTO: Rowohlt Verlag





















