Huete folgt schon unser Geschenke-Special Nummer zwei: wie immer eine kleine, aber feine Auswahl an kreativen Geschenkideen. Wir starten mit einem Klassiker: dem Buch. Da wäre zum einen Lázár, die poetisch erzählte Saga einer ungarischen Familie über vier Generationen. Ein Roman voller Tragik und Schönheit, Magie und Leichtigkeit – und dabei zutiefst berührend. Perfekt für einen gemütlichen Leseabend zwischen den Jahren. Noch romantischer wird es mit Für Polina von Takis Würger. Der Autor erzählt die Geschichte von Hannes, der nach dem Abschied von seiner ersten großen Liebe Polina das Komponieren aufgibt und sich Jahre später – natürlich mithilfe der Musik – auf die Suche nach ihr macht. Wer es persönlicher mag, wird bei Willi the Label fündig: Dort lassen sich T-Shirts, Hosen, Schals und mehr individuell besticken – von kleinen Kritzeleien bis hin zu echten Kunstwerken. Im Kalender von Gianluca Scigliano begleiten Spinguin und Zackel humorvoll durch das Jahr 2026. Gianluca, auch bekannt als @myobscurevisions, füllt jede Kalenderseite mit kreativen Zeichnungen – nicht nur etwas für Dackel- oder Pinguinliebhaber. Und wenn wir schon beim neuen Jahr sind: Wie wäre es mit farbenfrohen Kerzen und Kerzenständern von Studio About? Sie machen den Übergang in den meist grauen Januar deutlich freundlicher. Die knalligen Farben lassen uns fast den Verlust der festlichen Weihnachtsbeleuchtung vergessen – und bringen uns ein kleines Stück Sommer zurück. Apropos Sommer: Einen Vorgeschmack darauf liefern die wunderschönen metallenen Shiloh Champagne Coupes von soos Atelier, ideal für Eis-Desserts oder Beeren. Und wem das noch zu lange dauert: Champagner sieht darin auch an Silvester großartig aus – und das steht schließlich unmittelbar vor der Tür.
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GESCHENKESPECIAL #2 | FOTO: Annie Spratt/Unsplash
Geschenkespecial #2
Funzy
Klettern, toben, das Sofa auseinandernehmen und daraus die wildesten Burgen bauen – kennen wir alle, oder? Genau aus solchen Momenten ist Funzy entstanden. Felix und Michael wollten als Väter etwas haben, das diese Energie auffängt: flexibel, stabil, schön und vor allem kindgerecht. 2021 haben sie deshalb das erste modulare Spielmöbel Europas nach Deutschland gebracht. Alles begann mit dem Spielesofa: ein Sofa in Kindergröße, das sich mit ein paar Handgriffen verwandeln lässt. Burg? Höhle? Weiche Spiellandschaft? Kein Problem. Die Stoffe sind kuschelig, die einzelnen Elemente leicht – perfekt zum Spielen, Lümmeln und Fantasieren. Fun und cozy – eben funzy. Unser persönliches Highlight: das Hüpfpolster. Eine sichere, leise Sprungfläche mit Taschenfederkern für extra viel Hüpffreude. Und ja, es sieht wirklich gut aus und die Bezüge sind selbstverständlich waschbar. Und weil wir Erwachsene manchmal genauso gern bauen, lümmeln und entspannen wie Kinder, gibt es Funzy auch in groß: das Family Sofa. Auf den ersten Blick wirkt es wie ein Designerstück, auf den zweiten entpuppt es sich als echtes Multitalent. In Sekunden wird daraus eine Spielinsel, eine Leseecke oder ein Gästebett. Die modularen Elemente machen’s möglich. Wer noch mehr ausprobieren möchte, kann sich außerdem mit Sitzkissen und Spieltischen austoben – für noch mehr Kombinationen und noch mehr Funzy-Momente.
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Funzy | myfunzy.de | FOTO: Funzy
Lisa Hofmann & José Kossiotho Amale Fleck
Lisa und José haben während der Pandemie neue Pfade betreten und ‘DOPE wines’ gegründet. Früher zuhause in der Eventwelt, führen sie heute das traditionsreiche Familienweingut in Albig mit frischem Blick, viel Handarbeit und einem klaren Fokus auf biologische Naturweine. Ihr Ansatz: Die Weinwelt vielfältiger machen – geschmacklich, gedanklich und menschlich. Das Weingut versteht sich als offener Ort der Begegnung, an dem gelebte Weinkultur, Gemeinschaft und Neugier zusammenkommen. Ökologische und soziale Diversität prägen dabei den Anspruch und die tägliche Arbeit. Wenn man beide fragt, was bei ihnen gerade ansteht (Zitat Lisa: „A lot – wie immer.“), freuen wir uns umso mehr, dass sie noch unser kleines, feines Interview unterbringen konnten. Hallo Lisa und José! Los geht’s!
Name: Lisa (eigentlich Elisabeth, aber niemand nennt mich so) Hofmann / José Kossiotho Amale Fleck
Alter: Fast 40 / 42
Wohnort: Albig – ein kleines Weindorf ca. 40 Minuten von Frankfurt entfernt / Albig
Beruf: Eventmanagerin turned Winemaking Sommelière / Winzer
Schuhgröße: 40 / 43
Lieblingsfarben: Blau und Pink / Schwarz und Rot (und Weiß wie die Eintracht)
Kontakt: dopenaturundwein.de / @dope.kulturundwein
Worauf achtest du, wenn du jemandem zum ersten Mal begegnest?
Lisa: Auf die Stimmung! Ich mag Menschen und komme schnell ins Gespräch. Wer Lust hat, kann mit mir in fünf Minuten über alles reden.
José: Auf den Namen meines Gegenübers – damit ich ihn nicht sofort wieder vergesse.
Wer gab dir den besten beruflichen Rat – und welcher war es?
Lisa: Ich weiß leider nicht mehr, wer es zu mir sagte, aber es ist Gold: „You are not Pizza. Not everybody can like you.“
José: „Zeit hilft. Aggressives Zuwarten auch.“ – Von meinem Oenologen und Mentor Fabian Kaminsky – mein Keller-, Lehr- und Winzermeister. Ein großartiger Mensch. Rest in Power, Meister.
Was ist dein verstecktes Talent?
Lisa: Ich kann ziemlich schnell ziemlich viele vierblättrige Kleeblätter finden. Sehr praktisch – wenn ich ein spontanes Geschenk brauche, reicht ne grüne Wiese mit Klee.
José: Kochen. Ich wollte als Kind eigentlich Koch werden, aber wegen meiner Allergien hat man mir davon abgeraten. Heute kann ich mich im Weinberg und im Weingut austoben – und unsere Gäste trotzdem bekochen. Das Leben schreibt manchmal die besseren Wendungen.
Wie warst du als Kind?
Lisa: Immer draußen, verträumt und sehr gerechtigkeitsliebend.
José: Immer der Schnellste.
Lisa, beschreibe José in einem Satz: Baby, you’re a firework!
José, beschreibe Lisa in einem Satz: Unermüdlich, temperamentvoll, einfühlsam und taff – wie Espresso in Menschengestalt: für manche zu stark, heiß und für mich immer genau richtig.
Wenn die Welt in einem Jahr untergeht, was würdest du von nun an machen?
Lisa: Mit meinen liebsten Menschen eine gute Zeit haben. Gut essen, guten Wein trinken, feiern, tanzen, draußen sein – und vielleicht noch ein letztes Mal richtig guten Wein machen.
José: Meine Besten einladen, einen letzten großartigen Jahrgang Wein produzieren und ihn bei der größten Weltuntergangs-Party mit allen Gästen leersaufen. „Das letzte Leer-Saufen.“
Das glaubt niemand von dir:
Lisa: Man traut mir wohl eher alles zu. (Ich bin vielseitig, offen und spontan…)
José: Dass ich als Kind eine große, dicke Brille hatte… und heute einfach ohne lebe.
Wenn du mit einem Klick eine Message auf jedes Plakat der Welt setzen könntest, was würde darauf stehen?
Lisa: Care for yourself, for each other, and for the earth. That’s how peace is made.
José: Yesterday is history. Tomorrow is mystery. Today is a gift.
Deine größte Schwäche?
Lisa: Ungeduld.
José: Nicht auf Textnachrichten reagieren. Ruft doch einfach an!
Bei welchem kulturellen Ereignis wärst du gerne dabei gewesen?
Lisa: Bei der Opening Night von Studio 54 – das war mehr als eine Party, das war ein kultureller Urknall. Und wenn ich mir etwas wünschen dürfte: zusammen mit Tupac Shakur.
José: Als die Menschen das Feuer entdeckten.
Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Lisa: Power to the People. Ich würde die Zeit zurückdrehen – vor Neoliberalismus, Turbo-Kapitalismus und Kolonialismus –, damit wir ein Wirtschafts- und Weltsystem entwickeln können, das ohne Ausbeutung von Menschen und Natur funktioniert. Für mehr Gleichheit und Gerechtigkeit.
José: Ich würde dafür sorgen, dass alle Menschen zufrieden und glücklich sind.
Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Lisa: Ich koche gerne und vielseitig. Je nachdem, wann ihr vorbeikommt, gibt es das, was gerade Saison hat – in drei Gängen.
José: Tapas.
Was sollte niemand von dir wissen?
Lisa: Dinge, die ich hier nicht teilen werde.
José: Das soll niemand von mir wissen.
Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Lisa: Was muss sich im Weinbusiness ändern, damit es cool und zukunftsfähig wird?
José: Wie war das Weinjahr 2025?
Das letzte Wort:
Lisa: Der Wein muss bunter werden. Jünger, offener, diverser. Weniger Staub, weniger Tradition-um-der-Tradition-willen. Weniger Masse, mehr Haltung. Die Leute müssen checken, dass man keinen Wein bei Aldi kauft – weil direkt vom Hof heißt: Kultur, Erlebnis, Qualität und faire Arbeitsbedingungen. Darüber redet kaum jemand. Genauso wenig wie darüber, dass fast alle Winemaker in Deutschland weiß sind (außer José und Oskar von Oskar Tagwein). Und über den Glasmüll redet auch keiner. Bio, Biodiversität, faire Löhne, Kreisläufe statt Müll – das ist die Zukunft. Wein braucht offene Türen: Kultur, Musik, Partys, Begegnung und neue Perspektiven, Ideen und Menschen – DANKE, dass ihr uns gefragt habt!
José: Ich wünsche mir, dass Menschen und Gesellschaft wieder mehr im echten Leben zusammenkommen und sich weniger von Social Media und KI ablenken lassen. Vielleicht auch bei einem Glas Wein auf unserem Hof – da kann man das besonders gut.
FOTO: Annegret Hirschmann Fotografie
Techno statt Tschaikowsky
Ballett in einem verlassenen Flughafen – und dazu Techno statt Tschaikowsky? Vom 11. bis 13. Dezember verwandelt sich Hangar 5 des Flughafen Tempelhof in einen der wohl ungewöhnlichsten Veranstaltungsorte der Stadt. In einer einzigartigen Clubnacht in drei Akten treffen hier klassisches Ballett und Techno aufeinander. Eingestimmt wird der Abend mit einem DJ-Set. Das Highlight: eine immersive Ballettperformance der Berlin Ballet Company. Getanzt wird auf drei Bühnen – und auch mitten im Publikum. A TECHNO BALLET ODYSSEY folgt einer Figur auf der Suche nach sich selbst. Der Soundtrack stammt vom Belgrader DJ und Produzenten Marko Nastić, während sich die Choreografie an klassischen Ballettmotiven orientiert – ein Kulturclash, der kaum besser zu Berlin passen könnte. Das Ergebnis ist eine Performance, die mit traditionellem Ballett nur noch wenig gemeinsam hat. Und danach? Natürlich geht die Clubnacht weiter – schließlich sind wir immer noch in Berlin.
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A Techno Ballet Odyssey | 11.-13.12.2025 | Flughafen Tempelhof, Hangar 5 | berlinballet.company/techno-ballet | FOTO: instagram.com/berlinballet.company
MMW Offsite #4 im St. Oberholz Retreat
Ein Jahr ohne Team Offsite? Also bitte – das kommt bei uns nicht in die Tüte! Dieses Mal haben wir uns den grauen November ausgesucht, um uns zwischen nebeligen Feldern, knisterndem Kaminfeuer und allerbestem Essen viele bunte Gedanken über die Zukunft unserer Agentur zu machen. Drei Tage voller Kreativität, intensiver Strategie-Sessions und Zukunftspläne – inklusive spannender Workshops zu KI und neuen Arbeitsweisen – liegen hinter uns und wir sind immer noch ganz beseelt von alldem was dort entstanden ist. Zurück nach Berlin ging es mit einem prall gefüllten Ideenkoffer und einem richtig guten Teamgefühl. Bereit für alles, was kommt!
Vielen Dank an das St. Oberholz Retreat für die wunderschöne Location, die uns diesen fokussierten und kreativen Austausch ermöglicht hat!
FOTOS: muxmäuschenwild
Geschenkespecial #1
Zuerst einmal: tief durchatmen! Ja, es ist tatsächlich schon wieder soweit: der erste Advent steht vor der Tür. Und wer nicht das ganze Jahr über Geschenkideen sammelt (wer tut das schon?), gerät jetzt mit jedem Tag ein kleines bisschen mehr ins Schwitzen.
Hier also unser Geschenkspecial Nummer Eins für besinnliche Weihnachten und strahlende Gesichter: Bücher gehen immer. Nur welches? Zum Beispiel „Mama & Sam“ von Sarah Kuttner – eine berührende Geschichte über Familie, Trauer und einen Heiratsschwindler. Für Filmfans ist das opulente Werk „Wes Anderson – Alle Filme, alle Fakten“ von Christophe Narbonne ein echtes Must-have: Porträts seiner Weggefährten, unzählige Fotos und viel Hintergrundwissen inklusive. Dass sogar Basket- und Fußbälle echte Designobjekte sein können, zeigt Comrade Berlin: limitierte, gestaltete Bälle, die jedes Wohnzimmer – oder jeden Sportplatz – zum Hingucker machen. Für kleine, liebevolle Aufmerksamkeiten wie Postkarten, Notizbücher, Planer oder Sticker lohnt sich ein Abstecher zu humblebutbold – schön, praktisch und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Und für alle Naschkatzen ist Cosmic Dealer die perfekte Wahl: köstlich, wunderschön verpackt – und ihre in dunkle Schokolade getauchten Nussbuttertafeln kommen mit 80 % weniger Zucker aus als herkömmliche Alternativen.
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GESCHENKESPECIAL #1 | FOTO: Kateryna Hliznitsova/Unsplash
The Feeling of Berlin
Warum kaufen wir Reiseführer, schauen uns Restaurant-Recommendations auf Social Media an und durchforsten das Internet nach dem einen Insider-Tipp? Museen und Sehenswürdigkeiten sind leicht zu finden – aber was einen Städtetrip wirklich spannend macht, sind die Empfehlungen der Menschen, die hier leben. Die Tipps, die nicht unbedingt auf der ersten Google-Seite auftauchen. „The Feeling of Berlin“ ist genauso ein Guide. Sorgfältig kuratiert zeigt das Buch die Lieblingsorte von 33 Berliner Frauen. Cafés, Restaurants, Bars, Kulturspots und verborgene Ecken – jedes Porträt ist ein kleines Stück Berliner Alltag zum Neu- und Wiederentdecken. Nicht nur für Tourist:innen, sondern genauso für Berliner:innen, egal ob zugezogen oder alteingesessen. Denn diese Stadt ist ständig in Bewegung. Ihre Lieblingsorte teilen Künstlerinnen, Gastronominnen, Aktivistinnen, Unternehmerinnen – Frauen, die Berlin ebenso prägen, wie Berlin sie prägt. „The Feeling of Berlin“ ist außerdem wunderschön gestaltet und eignet sich perfekt als Coffeetable-Buch zum Stöbern und als Geschenk für alle Reisenden und Berliner:innen. Mit ein bisschen Glück, könnt ihr auf unserem Instagram-Kanal eines von vier Exemplaren gewinnen. Folgt uns dazu einfach und kommentiert das aktuelle Gewinnspiel-Posting mit „Berlin“.
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The Feeling of Berlin – A curated guide through the eyes of women who shape the city | 33 € | Shop | FOTO: The Gentle Temper
Fundamental
Die Architekten Stephen Molloy und Gunnar Rönsch designen seit 2011 unter ihrem Label ‘Fundamental’ Wohnaccessoires, die sich durch ihre klare Designsprache auszeichnen. Besonders ist dabei ihre Verbindung aus mathematischen Prinzipien und Inspiration aus der Natur – ihren Strukturen, Regeln und Mustern. Heraus kommen einzigartige Objekte, die echte Hingucker sind: klare Formen mit Funktion, die gleichzeitig die Fantasie anregen. So ist zum Beispiel die Gravity Collection inspiriert von Sci-Fi-Ideen rund um eine gekrümmte Raum-Zeit. Das glänzende Gitter wurde so entwickelt, dass es auf eine unsichtbare Kraft zu reagieren scheint. Die einzelnen Elemente verkeilen sich ineinander und bleiben dennoch flexibel – Winkel und die Form der Schalen sind also veränderbar. So bleibt Fundamental seinem Motto treu: Sophisticated Design mit einem Hauch kindlicher Neugier. Auch im Produktionsprozess spielt die Natur eine große Rolle: Fundamental arbeitet so nachhaltig wie möglich, produziert ausschließlich in kleinen Werkstätten überwiegend in Europa und verwendet nachhaltig gewonnene Materialien sowie recycelte Verpackungen. Übrigens: Viele ihrer Designs findet man auch weltweit in Museumsshops – etwa im MoMA in New York oder im Louvre in Paris.
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Fundamental Berlin | fundamental.berlin | FOTO: Florian Hertz
Tim Florian Horn
Wenn uns der potentielle Interviewpartner auf unsere Anfrage antwortet, dass er gerne mitmacht und unter seiner Email „aus dem Orbit gesendet“ steht, dann kann es ja nur gut werden! Sagt also hallo zu Tim Florian Horn: Vorstand Stiftung Planetarium Berlin, Direktor der Archenhold-Sternwarte und des Zeiss-Großplanetariums, der uns zum Einsteig Folgendes erzählt hat: „Ich habe die tiefe Überzeugung, dass Planetarien besondere Orte sind, die zwischen Astronomie, gar allen Wissenschaften und der allgemeinen Bevölkerung vermitteln können. Ich habe gemerkt, dass es zu wenige Menschen gibt, die astronomische Inhalte richtig gut übersetzen können und die als Übersetzer:innen zwischen Wissenschaft und Bevölkerung arbeiten können. Es motiviert mich jeden Tag, dafür neue Wege zu finden und spannende Wissenschaft darzustellen.“ Den wollen wir genauer kennenlernen!
Name: Tim Florian Horn
Alter: 43
Wohnort: Berlin
Beruf: Vorstand Stiftung Planetarium Berlin, Direktor der Archenhold-Sternwarte und des Zeiss-Großplanetariums
Schuhgröße: 42
Lieblingstageszeit: Nachts, wenn man im Himmel Sterne, Planeten und vielleicht auch mal Sternschnuppen entdecken kann. Es ist ein tief archaisches und emotionales Bedürfnis, gemeinsam unterm Sternenhimmel zu sitzen.
Kontakt: Instagram
Beschreibe deinen Job in einem Satz: Mein Job ist für mich nicht Beruf, sondern Berufung: ich darf Menschen die Tür zum Kosmos öffnen und meine Begeisterung für die Wissenschaft weitergeben.
Was war dein allererster Job? Mit 14 Jahren habe ich meinen ersten eigenen Vortrag in einem Planetarium gehalten und seitdem haben mich die Sterne nicht mehr losgelassen.
Wie sieht es bei dir zu Hause aus? Dank meiner Kinder kosmisch kreativ.
Worauf achtest du, wenn du jemandem zum ersten Mal begegnest? Ob die Person ein echtes Gespräch führen und mir auf Augenhöhe begegnen möchte.
Wann hast du zuletzt von Herzen gelacht? Zusammen mit meinen Kindern über Blödeleien des Alltags.
Ein Wort, das du viel zu oft benutzt: Ja!
Welche geniale Idee hättest du gern selbst gehabt? Die Liste ist lang.
Das glaubt niemand von dir: Dass ich – glaube ich – ganz gut backen kann.
Wenn es eine persönliche Flagge für dich gäbe, wie würde sie aussehen? Blau wie der Neptun, der in Berlin entdeckt wurde, ein stilisierter Sternprojektor und das Emblem der United Federation of Planets, aber mit dem Logo der Stiftung Planetarium Berlin.
Du hast Besuch von Freund:innen, die zum ersten und letzten Mal in der Stadt sind. Was macht ihr? Sonnenuntergang auf dem Tempelhofer Feld, Döner und Sterne gucken auf der Archenhold-Sternwarte mit einem guten Glas Wein in der Hand.
Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Den Wert der Wissenschaft und Forschung neu in der Gesellschaft verankern, so dass wir faktenbasiert gute Entscheidungen zum Wohle aller treffen. Und das können wir nur mit einer kosmischen Perspektive auf irdische Herausforderungen.
Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen? Eine vom heimischen Testpublikum für sehr gut befundene Lasagne.
Was sollte niemand von dir wissen? Meinen täglichen Kaffeekonsum.
Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Welcher mein Lieblingsplanet ist.
Das letzte Wort: Wir Menschen durchschreiten alle gemeinsam das Universum samt Milliarden faszinierender Galaxien. Dennoch sollten wir uns stets darauf zurückbesinnen, dass unsere wunderschöne blaue Erde immer noch der einzige bewohnbare Planet ist, den wir kennen. Wir sitzen aber nicht klein mit Hut auf irgendeinem Krümel im Kosmos, sondern sind Statthalter des Universums und verantwortlich dafür, seine Schönheit und Einzigartigkeit durch Wissenschaft, Kunst und Kultur zu bewahren.
FOTO: Bernd Jaworek
Weihnachten in der FORMA Gallery
Es ist soweit: Totensonntag liegt hinter uns und die Weihnachtszeit beginnt ganz offiziell! Und für den perfekten Einstieg in die schönste Zeit des Jahres freuen wir uns am 28. und 29. November auf den ersten Weihnachtsmarkt überhaupt in der FORMA Gallery in Berlin-Mitte. Statt der üblichen – und, wenn wir ehrlich sind, oft etwas ramschigen – Stände sind die Aussteller hier sorgfältig kuratiert. Die Marktstände sind nicht nur in die laufende Ausstellung integriert (ein kleiner Galerieausflug ist also direkt inklusive), sondern präsentieren Schmuck, Keramik, Textiles und Accessoires vor allem von Berliner Marken und Künstler:innen. Hier eine kleine Auswahl – ohne euch die Freude am Entdecken zu nehmen: Pars Pralinen, Oni Studio und Haag Glas.
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FORMA Gallery MARKET | 28.11.25 16-20 Uhr, 29.11.25 12-20 Uhr | FORMA Gallery, Auguststr. 91, 10117 Berlin | Infos | FOTO: FORMA Gallery
MUXMÄUSCHENWILD DINNERCIRCLE #8
We are back! Wundervolle Menschen und richtig gutes Essen – was soll da schon schiefgehen? Es ist immer wieder schön zu sehen, wie aus Fremden im Laufe des Abends Menschen werden, die sich wirklich begegnen und gegenseitig inspirieren. Kulinarisch haben wir uns auch etwas ganz Besonderes überlegt: wir waren im Pop-Up Taqueria „El Tlacuache 3000“ im Frühstück 3000. Bei leckerem Essen lernt es sich eben gleich dreimal so gut kennen – und genau das haben wir getan. Ein riesiges Dankeschön geht an unseren tollen Food-Partner und natürlich an unsere großartigen Gäst:innen. Wie schön, dass wir uns begegnen durften! Wir können es kaum erwarten, beim nächsten MUXMÄUSCHENWILD DINNERCIRCLE wieder Menschen zusammenzubringen und spannende Gespräche zu ermöglichen.
FOTOS: Fred Ferschke
Hier tanzt die Zukunft
Neukölln bekommt ein neues Herzstück – eines, das im Takt schlägt. Am 22. November 2025 öffnet das Junge Tanzhaus Berlin seine Türen und lädt ein: zum Bewegen, Begegnen und Gestalten. Ein Zuhause für Tanz, junge Menschen und gelebte Mitbestimmung. Hier trifft Breaking auf Krump, Raqs Sharqi auf zeitgenössischen Tanz, Schulprojekt auf Jam Session. Bundesweit einzigartig, verbindet das Haus Bühne, Bildung und Community: Kinder und Jugendliche tanzen, lernen, kuratieren und gestalten aktiv mit. Hinter dem Projekt steht das Team um Livia Patrizi, das seit 20 Jahren Tanz in Schulen und Köpfe bringt. Das Haus versteht sich als künstlerisches und soziales Netzwerk, das nicht nur für, sondern mit Kindern und Jugendlichen arbeitet. Neben Performances bietet es Tanzprojekte an Schulen an, es gibt Workshops, Jam Sessions und Ferienangebote sowie Formate wie die Kiez-Tanz-Küche, die Nachbarschaft und Kunst miteinander verbinden. Zur Eröffnung lädt ein vielfältiges Programm zum Zuschauen, Mitmachen und Feiern ein: Performances, Führungen, Workshops und eine große Tanzparty inklusive. Es ist ein Ort, der all seine Gäst:innen bewegt.
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Junges Tanzhaus Berlin | Eröffnung am 22.11.2025 | alle Infos hier | FOTO: Andy Rumball
Licht trifft auf Nachhaltigkeit
Ihr kennt es: Jedes Jahr aufs Neue wundern wir uns hier im Büro, warum es denn schon wieder so früh dunkel ist. Was uns hilft? Schönes Licht! Und was wir da empfehlen können? Polyluma! Das ist mehr als Beleuchtung – es ist wie ein Lebensgefühl aus Licht, Form und Haltung. Hier trifft Hightech auf Handwerk, 3D-Druck auf Fingerspitzengefühl und Nachhaltigkeit auf Designliebe. Aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz und Leinsamen entstehen filigrane Leuchten, jede einzelne ein Unikat – gedruckt, geschliffen, perfekt vollendet. Ohne Abfall bei der Produktion und mit ganz viel Seele. Die Philosophie: das Serielle mit dem Einzigartigen verbinden. Das Team erforscht die magische Schnittstelle zwischen Technologie und Tradition – immer mit dem Anspruch, etwas Unverwechselbares zu schaffen. Dank eines genialen Magnetsystems lassen sich die Schirme im Handumdrehen austauschen oder reinigen. Und weil jedes Design frei kombinierbar ist, passt Polyluma in jedes Zuhause und in jede Stimmung. (Pssst: auch bei uns im MMW Apartment entdeckt ihr einige der schönen Leuchten!)
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Polyluma | polyluma.com | FOTO: Polyluma
Raues Wetter, sanfte Nächte
Stell dir vor, deine Bettwäsche wäre so weich und flauschig wie dein Lieblingsflanellhemd. Klingt zu schön um wahr zu sein? Nicht bei unseren Freund:innen von erlich textil. Die Kölner Marke, bekannt für Wäsche und Basics mit Haltung, hat sich unter anderem dem Schlafkomfort verschrieben und bringt mit ihrer Flanell-Bettwäsche das perfekte Match für kühle Winternächte ins Bett. Hergestellt aus 100 % kontrolliert biologischer Baumwolle wird der Stoff in einem speziellen Verfahren angeraut, bis er sich anfühlt wie eine warme Umarmung. Das weiche Flanellgewebe speichert Körperwärme besonders gut und sorgt für dieses „Ich-bleib-heute-hier“-Gefühl, ohne dass man ins Schwitzen kommt. Atmungsaktiv und feuchtigkeitsausgleichend versteht sich und diese Saison ganz neu mit den Farben waldgrün und lavendel. Wie alles bei erlich textil entsteht auch die neue Bettwäsche fair, nachhaltig und in Europa gefertigt. Kein Plastik, kein Greenwashing, kein Schnickschnack – einfach gutes Design, das bleibt. Seit 2016 steht das Label für Transparenz, Verantwortung und kompromisslose Qualität. Also: Licht aus und Decke hochziehen. Träumchen!
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erlich textil | erlich-textil.com | direkt zur Flanell-Bettwäsche (ab 24,95 €) | FOTO: erlich Textil
Aline & Ina Eberz
Von SaLagne bis SinoDaurier – als Tiny Typo verwandeln Aline und Ina Eberz Kinderworte in tragbare Kunst. Aline ist der kreative Kopf des Duos – schon als Jugendliche hat sie einen eigenen Keramikzirkel geleitet – während Ina sich beruflich mit KI beschäftigt. Trubel ist bei den beiden vorprogrammiert: Zwischen Ninja-Kinder-Geburtstagspartys, Messevorbereitungen und Alltagschaos bleibt trotzdem immer Zeit für selbstgebackene Pizza. Laut Ina sind Alines Pizzen die besten außerhalb Italiens – da müssen selbst Inas Schwächen für Kinderschokolade und billige Kiosk-Süßigkeiten zurückstecken.
Name: Aline & Ina Eberz
Alter: 40 / 39
Wohnort: Hamburg
Beruf: Co-Founder von Tiny Typo, Account Managerin / Co-Founder von Tiny Typo, IT-Managerin
Schuhgröße: Wie unser Alter – wie lustig, ist uns noch nie aufgefallen: Also 40 und 39.
Lieblingsfarbe: petrol / bunt
Kontakt: info@tiny-typo.de
Beschreibe deinen Job in einem Satz:
Aline: Ich mache aus Kinderworten tragbare Kunst – mit Rakel, Sieb, Farbe und ganz viel Liebe im Gepäck.
Ina: Ich jongliere zwischen KI, Kinderworten, Website und Social Media – und irgendwie wird’s am Ende trotzdem schön bunt.
Wir beide: Vom Kinderworte zum Lieblingsstück: Wir gestalten die Designs unserer Shirts und Pullover auf Basis echter Kinderwort-Kreationen – wie „SaLagne“ für Lasagne oder „SinoDaurier“ für Dinosaurier. So wird jedes Stück einzigartig. Tiny Typo ist unsere Herzensmarke – und wächst mit jeder neuen Idee ein Stück weiter.
Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spaß?
Ina: Abends mit verrückten Ideen einzuschlafen und morgens mit noch verrückteren aufzuwachen…
Aline: …und sie dann einfach umsetzen zu können, weil es unser eigenes Herzensprojekt ist.
Womit kann man dich beeindrucken?
Aline: Menschen, die mit ihren Händen und ihrer Kreativität etwas erschaffen. Und Menschen, die einen Pizzateig hochwerfen können.
Ina: Ich bin leicht zu beeindrucken – man muss nur mit offenen Augen durch die Welt gehen. (Schon mal das gescheitelte Bauchfell eines Faultiers gesehen?)
Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du dir gern einmal die Nacht um die Ohren schlagen?
Aline: Oprah Winfrey, weil sie wahrscheinlich die einzige Person ist, die einem eine Lebenslektion, ein Buch und ein Auto in einem Gespräch schenken könnte. („You get a car!“)
Ina: Geht auch Mittagessen? Ich muss nachts schlafen. Dann Elon Musk – dem müsste man mal ins Gewissen reden!
Deine größte Schwäche?
Aline: Meine Frau und mein Kind.
Ina: Ich neige zu Kurzschlussreaktionen, wenn mich was nervt.
In welcher Beziehung bist du eine Spießerin?
Aline: Witzigerweise auch das Klopapier, aber bei mir muss es nach vorn hängen. Und ich hänge es bei anderen auch um.
Ina: Klopapier. Muss vierlagig sein.
Woran merkst du, dass du erwachsen geworden bist?
Aline: Dass ich Kuchenreste lieber einfriere als wegwerfe. Und ja, wenn’s drauf ankommt, stehen wir unsere Frau.
Ina: Ich bin nicht erwachsen – nur volljährig. Es sei denn, es geht um meine Familie, dann werde ich zur Löwenmama.
Wenn du nicht mehr schlafen müsstest, was würdest du mit der zusätzlichen Zeit anfangen?
Aline: Kochen, Backen, Siebdrucken.
Ina: Trotzdem Schlafen. Ich liebe schlafen einfach sehr. Wenn ich es gar nicht bräuchte, würde ich an Tiny Typo arbeiten.
Aline, beschreibe Ina in drei Worten: Wundertüte. Kreativ-Chaos. Authentisch.
Ina, beschreibe Aline in drei Worten: Liebe. Meines. Lebens.
Welches Buch, welchen Film und welche Platte sollte jeder gelesen, gesehen und gehört haben?
Aline: Buch: Die Bücherdiebin (Markus Zusak). Film: Grüne Tomaten. Song: Ode an den Bass von Paul Wetz.
Ina: Buch: Momo (Michael Ende) und Die Stadt in der Wüste (Antoine de Saint-Exupéry). Film: Queen of the South. Musik: die alten Whitney-Houston-Songs.
Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Aline: Ich wünsche mir, dass Menschen einander wieder wirklich zuhören – ohne sofort zu urteilen. Das allein würde schon viel verändern.
Ina: Ich würde mir wünschen, dass Erwachsene sich ihre kindliche Fantasie bewahren – dieses Gefühl, dass alles möglich ist. Ich finde, die Welt braucht einfach mehr Glitzer – im besten Sinne. Deshalb haben wir gerade unsere „Glitzer im Stadtbild“-Edition entworfen. Eine kleine, liebevolle Antwort auf eine große, unschöne Diskussion. Ich finde, das Stadtbild muss bunt bleiben.
Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Aline: Selbstgemachte Pizza und Culurgiones (sardische Pasta).
Ina: Ich sorge für den Wein.
Was sollte niemand von dir wissen?
Aline: Dass ich meine Mails sortierter halte als meine Sockenschublade. Und ich hänge die Socken paarweise auf.
Ina: Dass ich heimlich immer noch Kinderschokolade im Kühlschrank verstecke – geteilte Schokolade ist halbe Schokolade.
Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
„Wie viele Farbflecken habt ihr gerade an den Händen?“ – das sagt bei uns meistens mehr als jede Statistik.
Das letzte Wort:
Hat bei uns immer Aline. (Und meistens auch das letzte Stück Pizza.)
FOTO: Ina Eberz
ENDlich – Trauer, Trost und Sterben
Es gibt Themen, die wir als Gesellschaft kollektiv aus unserem Alltag verdrängen. Während Politik und Religion noch als „heikle Themen“ gelten – nichts für einen leichten Smalltalk am Abend –, ist Trauer fast vollständig aus dem öffentlichen Leben verschwunden. Als hätten wir uns still darauf geeinigt, dass Verlust, Sterben und Trost in einer Welt voller Fortschritt und Produktivität keinen Platz mehr haben. Dabei gibt es kaum etwas, das uns so tief verbindet wie die Erfahrung von Trauer – schließlich betrifft sie uns alle, früher oder später. Genau hier setzt ‘ENDlich – das Festival’ an. Es lädt dazu ein, Trauer, Trost und Erinnern nicht länger auszuweichen, sondern dem Tod mit Offenheit, Kreativität und Gemeinschaft zu begegnen. Ein lebendiger Ort mit Workshops, Kunst, Ritualen, Konzerten, Friedhofsführungen, Yoga, Gesprächen, Tee & Tattoos, einem „Markt der Möglichkeiten“ und stillen Momenten. Auch Kinder und Familien finden hier Angebote, die sensibel und kindgerecht an das Thema heranführen.
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ENDlich – Das Festival zu Trauer, Trost und Sterben | 14.-23.11.2025 | St. Thomaskirche am Mariannenplatz | endlich-trauerfestival.de | FOTO: Mina Braun
El Tlacuache 3000
Der nächste Monat wird lecker und wir sind schon voller Vorfreude, denn im Frühstück 3000 findet an allen November-Wochenenden ein mexikanisches Pop-up statt. Aber nun mal ganz langsam und von vorne: Philipp Nikolaus – seines Zeichens Koch, der in den letzten fünf Jahren die Fine Dining-Restaurants von Mexiko unsicher und deren Gäste glücklich gemacht hat, ist zurück in Berlin. Aber so ganz kann und möchte er seine Zeit dort noch nicht hinter sich lassen und bringt uns deswegen sein Verständnis von moderner mexikanischer Küche nach Berlin. Inspiriert von den Taquerias in Mexiko-Stadt und den kulinarischen Traditionen Oaxacas und Baja Californias serviert Phil verschiedene Köstlichkeiten als Sharing-Konzept. Das alles in den Räumlichkeiten der Schöneberger Frühstück 3000-Dependance. Klingt lecker, fantastisch und genau nach eurem Gusto? Dachten wir uns! Deshalb haben wir euch rechtzeitig Bescheid gegeben – damit ihr hinterher nicht sagen könnt, ihr hättet von nichts gewusst.
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Taqueria “El Tlacuache 3000” | im November 2025, immer Fr & Sa ab 18 Uhr | Infos hier und Reservierungen hier | FOTO: Taqueria El Tlacuache 3000
Never just sit
Dass uns die besten Ideen häufig unter der Dusche kommen und selbst die kniffligsten Probleme nach einem langen Spaziergang plötzlich gar nicht mehr so groß erscheinen, ist kein Zufall. Bewegung – egal wie kurz oder lang – unterstützt unser Denken. Natürlich lassen sich lange Spaziergänge oder Duschen nur schwer in den Büroalltag integrieren. Mit den Produkten von Aeris geht Bewegung aber auch während der Arbeit: Mit ihnen bleibt man aktiv, fördert Konzentration, Geist und Körperhaltung – ganz ohne Unterbrechungen. Das Prinzip von Aeris ist einfach: Bewegung genau dort ermöglichen, wo sie am wenigsten erwartet wird – beim Sitzen. Ob Bürostühle, Hocker oder der Klassiker Swopper – alle Produkte sind dafür entwickelt, dynamisches Sitzen in den Arbeitsalltag zu bringen und den Körper auf natürliche Weise in Bewegung zu halten. Und auch das Design überzeugt: zeitlos, schlicht und passend für jedes Büro. Hergestellt in Deutschland, aus recycelten und recycelbaren Materialien, verwandeln Aeris-Produkte Sitzen in eine gesunde Bewegung, und stärken so die Körper und Geist gleichermaßen. Wir sind vollkommen überzeugt und “swoppen” sowohl im Büro als auch im MMW APARTMENT!
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Aeris | aeris.de | FOTO: Aeris
Handwerk trifft auf Zeitgeist
Das Berliner Möbel- und Designstudio NUTSANDWOODS kehrt zurück zu den Ursprüngen – zu Materialien, die Geschichten erzählen, und zu Handwerk, das Zeit überdauert. Seit der Gründung im Jahr 2013 steht das Label für zeitgenössische Ausdrucksformen traditioneller Handwerkskunst. Inspiration findet das Designteam immer wieder in der Natur – in ihrer Wirkung, ihrer Ästhetik und vor allem in ihren Materialien. So sind sowohl das Ease Bed als auch der Atelier Table aus massivem Eichenholz gefertigt. Die Entwürfe von NUTSANDWOODS zeichnen sich durch eine klare, reduzierte Formsprache aus. Klare geometrische Linien treffen auf durchdachtes Design – eine perfekte Symbiose aus Funktionalität und Ästhetik. Abseits kurzlebiger Trends entstehen Möbelstücke, die den Alltag begleiten, ohne sich aufzudrängen. Selbst ein vermeintlich schlichtes Element wie die Curtain Rail aus leichtem Stahl kann so die Wirkung eines Raumes entscheidend verändern – ein Beispiel dafür, wie subtil und zugleich wirkungsvoll Design sein kann, wenn es auf das Wesentliche reduziert wird. Zurückhaltung und Balance sind die zentralen Prinzipien von NUTSANDWOODS. Die Möbel sollen Räume ergänzen, nicht dominieren, und dabei eine ruhige, harmonische Atmosphäre schaffen. Fast alle Stücke lassen sich zudem individuell anpassen. We like!
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