Mit der kürzlich gestarteten Initiative #1MioGuteTaten rufen unsere Freund*innen von holi.social dazu auf, in einem Jahr eine Million gute Taten zu sammeln – von kleinen Gesten bis hin zu großem Engagement. Die Plattform möchte zeigen, wie viel Wirkung in alltäglicher Freundlichkeit steckt und wie leicht Mitmachen sein kann – ob offline oder digital. Jeder kann dabei sein: beim Müllsammeln im Park, beim Anruf bei der Oma oder mit einem offenen Ohr für die Nachbarin. Über eine Website oder die holi App lassen sich Taten ganz unkompliziert eintragen – allein oder gemeinsam, spontan oder organisiert. Mit dabei sind unter anderem Viva con Agua, Mitra Kassai, betterplace und die Deutsche Wildtierstiftung. Die Nutzer*innen erhalten zusätzlich täglich Inspirationen für gute Taten, können sich von Challenges inspirieren lassen und Teil einer aktiven Community werden. So entsteht eine Bewegung, die verbindet, inspiriert und zeigt, was möglich ist, wenn viele Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen.
_____
#1MioGuteTaten | holi.social/gute-taten | FOTO: holi.social
Eins, zwei, drei, wir
„Eins, zwei, drei, wir“ ist nicht nur die perfekte Sommerlektüre, sondern vor allem auch ideal für zwischendurch – auf dem Weg zur Arbeit, an den Badesee oder wenn der Zug mal wieder Verspätung hat. Im Mittelpunkt steht ein Thema, das uns alle betrifft: Gemeinschaft. Der Mensch lebt seit jeher in kleinen oder großen Gruppen – sei es in Familien, Fanclubs, Glaubensgemeinschaften oder Chören. Doch was passiert, wenn wir diese verlassen wollen oder müssen? Und wo bleibt der Einzelne, samt seinen Träumen, Sorgen und Wünschen, im „Wir“? Lektorin Martha Schoknecht hat gemeinsam mit großartigen Autor*innen ein feines, vielseitiges Buch zusammengestellt. So schreibt Tabea Steiner zum Beispiel über das Gemeinschaftsgefühl bei Frauendemos, Zora del Buono berichtet aus einem Heim für Demenzkranke und Erich Hackl nimmt uns mit auf einen spanischen Friedhof und dessen Erinnerungskultur. So unterschiedlich die Geschichten auch sind – sie kreisen alle um die Frage der Verbundenheit und Zugehörigkeit und darum was uns eint: Sprache, Glaube, Überzeugungen oder gemeinsame Erfahrungen. Wir verlosen auf unserem Instagram-Account zwei Exemplare des Buches. Folgt uns dazu und kommentiert das aktuelle Gewinnspiel-Posting mit „WIR“.
_____
Eins, zwei, drei, wir | 20 € | diogenes.ch/eins-zwei-drei-wir | FOTO: Diogenes
Die Suche nach dem Glück
Wie gelingt es rundum glücklich zu sein? Und was können wir dafür tun? Dieser Frage geht Ronja von Rönne in der Arte Doku-Serie „Unhappy“ auf den Grund – inzwischen in der zweiten Staffel. Die Autorin und selbsternannte Zweiflerin begibt sich auf eine ebenso persönliche wie gesellschaftliche Spurensuche: Macht Ordnung glücklich? Ist eine offene Beziehung der Schlüssel? Und wie viel Glück steckt in Kindern, Geld oder Schönheit? Ronja trifft Menschen aus unterschiedlichsten Lebensrealitäten, spricht über Natur, Mode, Gesundheit, Beziehungen und unser Streben nach mehr. Dabei wird klar: Es gibt keine universelle Antwort, kein Patentrezept fürs Glück. Und vielleicht liegt genau darin die wichtigste Erkenntnis: Dass Glück kein Zustand ist, den man erreicht, sondern ein Prozess, den man lebt und auf dem wir Ronja begleiten können.
_____
Unhappy | arte.tv/unhappy | FOTO: arte.tv
Schreib mal wieder!
Kennen wir alle: spontan zu einem Geburtstag eingeladen und keine schöne Karte zur Hand. Unser Tipp lautet hier ganz Schlauberger-mäßig: Bitte bevorraten Sie sich! Und zwar bei ‚Deli Cards‘, dem neuen Webshop vom SCHEE Shop. Und wer SCHEE kennt, weiß, dass das nur gut werden kann. ‘Deli Cards’ wirbt locker-flockig mit dem Spruch „Jede Menge beste Karten“. Und wo sie recht haben, haben sie recht. Wir würden am Liebsten gerne direkt alle (über 400!) bestellen, was eigentlich auch schlau ist, denn je mehr man bestellt, desto günstiger wird es. Und die Karten? Alle ausschließlich und mit bis zu acht (!!!) Neon- und Schmuckfarben von Pantone gedruckt. Auf richtig dickem Premiumpapier und natürlich fsc-zertifiziert. Und mit Motiven der Extraklasse. Also: Bitte bevorraten Sie sich! Oooder: Bitte machen Sie mit bei unserem Gewinnspiel, bei dem 5 x 20 bunt gemischte Karten unter allen verlost werden, die uns bei Instagram folgen und das aktuelle Gewinnspiel-Posting mit „Karten auf den Tisch!“ kommentieren.
_____
Deli Cards | deli.cards | FOTO: Deli Cards
Dominic Nemec & Benjamin Held
Gut Ding will Weile haben – klar. Aber manchmal muss es eben chop-chop gehen. Dominic und Benjamin vom Chop-Chop Studio liefern kreative Lösungen in Lichtgeschwindigkeit – ob Kampagnenvideo, AI-Content oder Social-Media-Clip. Wenn sie nicht gerade die Welt durch die Kamera betrachten, feilen sie an frischen Ideen und Visionen – und ergänzen sich dabei perfekt: Benjamin liebt Perspektivwechsel und findet mit Begeisterung Lösungen für die unterschiedlichsten Herausforderungen. Dominic bringt Ruhe ins kreative Chaos und spricht offen über sein Stottern. Zwei kreative Köpfe, die wissen, wie man Content mit Seele macht.
Name: Dominic Nemec / Benjamin Held
Alter: 43 / 36
Wohnort: Berlin / Berlin
Beruf: Unternehmer / Creative Producer & Geschäftsführer
Schuhgröße: 46 / 44,5
Lieblingstageszeit: morgens 5:30 Uhr / 10:30 Uhr
Kontakt: chop-chop.studio / benjamin@chop-chop.studio
Beschreibe Chop-Chop Studio in einem Satz:
Dominic: Contentagentur.
Benjamin: Die schnellste Kreativproduktion Berlins.
Wer oder was warst du in einem früheren Leben?
Dominic: Zauberer.
Benjamin: Mein altes „Ich“ ist noch nicht ganz ausgestorben. Ich merke, dass es immer schwieriger wird „Mich“ zurückzuholen. Ich war definitiv freier und spontaner.
Womit kann man dich beeindrucken?
Dominic: Selbstreflexion.
Benjamin: Mit Emotionen. Menschen und Geschichten.
Welche Farbe würdest du wählen, um dich selbst zu beschreiben? Und warum?
Dominic: Violett, wie mein Hut aus Mexico.
Benjamin: Gelb, das habe ich mir irgendwann als Kind ausgesucht und ich bin dabei geblieben. Die Farbe der Sonne.
Dominic, beschreibe Benjamin in drei Worten: Edgy und stilles Wasser.
Benjamin, beschreibe Dominic in drei Worten: Wikinger, Urgestein, Ruhepol.
Was war deine letzte Frage an ChatGPT?
Dominic: Verbessere das …
Benjamin: Copy paste: „how to use the flash from the konica hexar rf“
Ich bin der größte Fan von:
Dominic: Meinem Sohn.
Benjamin: Familie und freier Arbeit.
Was würdest du gerne nochmal zum ersten Mal machen?
Dominic: Ein Highlight war das erste Mal meinen Sohn in den Armen zu halten. Das kann man nicht oft genug machen, glaube ich. ❤️
Benjamin: Kuchen essen.
Welcher Ort bringt deinen Kopf sofort zum Sprudeln?
Dominic: Gym.
Benjamin: Der Ozean.
Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Dominic: Die Welt momentan…
Benjamin: Gleiche Vorraussetzungen für alle Menschen.
Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Dominic: Maultaschen.
Benjamin: Linsensuppe.
Was sollte niemand von dir wissen?
Dominic: Niemand sollte wissen, dass ich nicht immer vegan esse.
Benjamin: Manchmal habe ich morgens richtig schlechte Laune und ich kann mir nicht erklären woran das liegt, aber ich arbeite daran.
Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Dominic: Wie meine zwei weiteren Vornamen sind.
Benjamin: Ihr habt eine super Auswahl an Fragen getroffen. Danke.
Das letzte Wort:
Dominic: Liebe Grüße!
Benjamin: Das gebe ich an meine Tochter, sie sagt: „Ein Eisbärbuch noch nicht lesen“.
FOTO: privat
MiRA und ihre Welt
Ihr kennt die Welt von MiRA noch nicht? Ha! Dann wird es aber Zeit: Die MiRA Welt ist ein liebevoll gestaltetes Projekt, das Kinder im Alter von 3 bis 11 Jahren auf spielerische Weise bei Themen wie Gefühlen, Achtsamkeit, Diversität und Selbstvertrauen begleitet – mit Hörspielen, Liedern, Traumreisen, Büchern und kreativen Materialien. Kurz gesagt: Ein liebevoll-kreativer Herzensort für Kindermedien. Ganz zentral ist dabei der MiRA Club, der (psssst: Geheimtipp!) seit heute wieder seine Türen geöffnet hat. Hier gibt es exklusive Inhalte, Überraschungen, pädagogisches Bonusmaterial und eine werbefreie Erlebniswelt, die Kinder regelmäßig mit neuen Abenteuern und Impulsen stärkt und einen sicheren, inspirierenden Raum schafft, in dem Kinder ihre Gefühle besser verstehen und gleichzeitig jede Menge Spaß haben können. Einmal im Monat gibt es sogar Post von MiRA in den heimischen Briefkasten. Und wer erinnert sich nicht, wie toll es als Kind war, einen Brief zu bekommen?
_____
MiRA Club | mira-welt.de/mira-club | FOTO: MiRA Media GmbH
Quick Wedding Run
Die Hochzeitssaison läuft in vollem Gange – und während die Vorfreude auf laue Sommernächte, lange Partys und das große Ja-Wort wächst, werden bei vielen auch die Fragen – und manchmal auch die Panik – immer mehr: Was bedeutet nochmal „Black Tie“? Was trägt man bei 30 Grad im Schatten? Wie wird ein Junggesellinnenabschied stilvoll? Was schenkt man, wenn das Paar schon alles hat? Und was sind nochmal die Aufgaben der Brauteltern? Zwischen DIY-Deko, Menüauswahl und Locationsuche stehen auch Brauteltern, Trauzeug*innen oder Freund*innen oft ratlos da. Zum Glück gibt es Jona Koch, ihres Zeichens Wedding-Expertin aus Leidenschaft und seit diesem Jahr auch Host der kuratierten Plattform ‘Quick Wedding Run’. Schon als Kind war für Jona der schönste Ort der Welt eine Hochzeit. Seitdem führt sie nicht nur erfolgreich ein eigenes Unternehmen in der strategischen Kommunikationsberatung, sondern hat auch bei zahlreichen Hochzeiten beratend zur Seite gestanden. Quick Wedding Run ist weit mehr als nur ein Wedding-Guide: Es ist eine liebevoll kuratierte Schatzkiste voller Tipps, Tricks und Inspiration – für Paare, Brauteltern, Trauzeug*innen, Gäst*innen und alle, die mitplanen, mitfiebern und mitfeiern. Egal ob Dresscode-Dilemma, Notfallplan oder Geschenkfrage: Jona hat (fast) immer die passende Antwort – gerade auch auf die Fragen, die man sich selbst noch gar nicht gestellt hat.
_____
Quick Wedding Run | quickweddingrun.com | FOTO: Quick Wedding Run
Frauen fahren Frauen
Seit April 2025 werden Berlins Straßen ein gutes Stück weiblicher. Denn während rund 90 % des Fahrgewerbes noch immer von Männern dominiert werden, gibt es jetzt frischen Fahrtwind: G-Cars, kurz für „Girls Cars“, ist ein Fahrdienst von Frauen für Frauen – und ein klares Statement für mehr Sicherheit und Selbstbestimmung in der Stadt. Gegründet wurde G-Cars von Nadin Güner, Mutter zweier Töchter. Die Idee ist eigentlich selbstverständlich: Frauen sollen nicht mit einem mulmigen Gefühl nachts in ein Auto steigen müssen – sei es Taxi, Mietwagen oder Uber. Denn dass sexualisierte Übergriffe im öffentlichen Raum zunehmen, ist keine neue Erkenntnis. Und trotzdem hat sich in den letzten Jahren in Sachen Mobilität für Frauen bisher kaum etwas verändert. Bei G-Cars dürfen ausschließlich Frauen mitfahren – auch Trans- und nicht-binäre Frauen sind ausdrücklich willkommen. Buchen kann jede*r, aber das Auto bleibt ein Safe Space. Die Sicherheit der Fahrerinnen und Gästinnen steht an oberster Stelle. Alle Fahrerinnen durchlaufen verpflichtende Schulungen in Kommunikation, Deeskalation und Selbstverteidigung. Und der Nutzen ist doppelt: Fahrgästinnen wissen genau, bei wem sie einsteigen – und auch die Fahrerinnen wissen, dass sie nicht ungewollt mit fremden Männern im Fahrzeug unterwegs sind.
_____
G-Cars | g-cars.co | FOTO: G-Cars
Bingo!
Endlich mal wieder ein München-Tipp. Oder doch eher Côte d’Azur? Wenn wir es ganz genau nehmen ist das Bingo Bistro die Côte d’Azur in München. Ha! Klingt wunderbar, oder? Und genau das ist es auch: Egal zu welcher Jahreszeit – wir sind Fans und lieben ein kaltes Getränk mit einem kleinen Snack vor der Tür ebenso wie einen langen Winterabend drinnen inklusive einmal-durch-die-Speisekarte-essen. Die Gerichte sind immer frisch, gerne regional, meist französisch inspiriert und sollen zum Teilen anregen. Also schnell noch einen der richtig guten Weine dazu bestellt und dann nur noch genießen. Bingo!
_____
Bingo Bistro | Westermühlstr. 13, 80469 München | Di-Sa 18-22 Uhr | bingo-bistro.de | FOTO: instagram.com/bingobistro
Sebastian Schmidt
Dass Gerüche unsere Sympathie beeinflussen, ist wissenschaftlich belegt. Doch wie findet man den Duft, der wirklich zu einem passt? Für Sebastian (stets an der DHL-Jacke zu erkennen) und Gregor von breathe fresh cosmetics ist diese Frage eine Herzensangelegenheit. Sebastians Weg zur Parfümerie führte vom Innenarchitekturstudium, im wahrsten Sinne des Wortes über die Dächer Berlins in Gregors Leben und auch in seinen kuratierten Parfümladen – übrigens der erste seiner Art in Berlin. Düfte sind hier kleine Kunstwerke, die mit viel Leidenschaft für die Sache und vor allem mit guter Menschenkenntnis den perfekten Besitzer finden. Dabei ist eines, genau wie bei der Liebe, besonders wichtig: Geduld.
Name: Sebastian Schmidt
Alter: Ich werde immer älter geschätzt als bin, also verrate ich mein Alter nicht.
Wohnort: Berlin
Beruf: Unknown. Unser Beruf wurde noch nicht definiert. Ich war immer schon der Überzeugung, dass man einen Abschluss nicht um des Abschluss willens machen sollte. Sondern aus Überzeugung. Maitre de Parfume ist am Ende auch nur ein Stempel.
Schuhgröße: Ich lebe auf sehr kleinem Fuß
Lieblingsfarbe: Alle. Das ist wie bei Düften, in solchen Kategorien denken wir nicht. Weil es das Gegenteil von Individualität ist.
Kontakt: E-Mail kann untergehen, bitte anrufen: +49 (0)30 24342577
Beschreibe breathe fresh cosmetics in einem Satz: Oh, das ist schwierig. Ich würde sagen: „Breathe ist Beständigkeit.“
Worauf achtest du, wenn du jemanden zum ersten Mal begegnest? Auf die Kommunikation.
Welchen Wochentag magst du am liebsten und warum? Den Sonntag, weil ich da Zeit für mich habe. Auch wenn im Laden sein für mich wie Urlaub ist, brauche ich das zur Ruhe kommen.
Wenn du nicht mehr schlafen müsstest, was würdest du mit der zusätzlichen Zeit anfangen? Ich würde Projekte mit Kindern und Schulklassen starten. Die geben wahnsinnig viel Geld für TikTok-Düfte aus, ohne dass sie etwas darüber wissen. Ich würde ihnen gern das Bewusstsein vermitteln, dass Düfte keine Suchtmittel sind.
Was für eine Rolle hast du in deinem Freundeskreis? Mein Privatleben ist eher dünn ausgeprägt. Ich bin ein ruhiger Mensch und schlumpfe gern herum.
Was fasziniert dich? Unbekanntes.
Was war die beste Entscheidung deiner beruflichen Laufbahn? Dranzubleiben und nicht aufzugeben.
Bitte vervollständige den Satz: In Berlin… braucht man eine Aufgabe.
Für was kann man dich nachts wecken? Um ein Feuer zu löschen.
Was würdest du ändern wenn du die Macht dazu hättest? Ich würde mir wünschen, dass die Leute mehr ein Bewusstsein dafür hätten, wie gut es ihnen eigentlich geht. Dass sie sich mehr in eine andere Sicht hineinversetzen. Dass alles weniger egozentrisch wäre.
Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen? Was ihr möchtet.
Was sollte niemand von dir wissen? Das bleibt bei mir.
Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Da gibt es keine.
Das letzte Wort: Willkommen!
FOTO: Jana Edisonga / instagram.com/breathe.berlin
Sommer, Sonne, Sommerfest
Wir lieben Berlin ja für so vieles, aber ganz besonders mögen wir die alten Ballhäuser, denen an einigen Orten in der Stadt neues Leben eingehaucht wurde. Das Ballhaus Ost in Prenzlauer Berg ist eines davon und begeistert uns seit fast 20 Jahren als Spielstätte für freies Theater, Performance, Tanz, Musiktheater und neue Musik. Wenn sie zum alljährlichen Sommerfest rufen (das gleichzeitig den Startschuss in die Sommerpause markiert), sind wir natürlich dabei und freuen uns auf Musik, Führungen, Kinderprogramm, Eis, Kleidertausch und einige weitere Überraschungen. Sehen wir uns dort?
_____
Sommerfest im Ballhaus Ost | Pappelallee 15, 10437 Berlin | 22.07.25 ab 16 Uhr | alle Infos | FOTO: nsu mon / Unsplash
Wir bleiben wir
Wer Thekla Wilkenings tollen Newsletter abonniert hat, wird es schon wissen. Für alle anderen haben wir zwei wichtige Infos: 1. Abonniert Thekla Wilkenings tollen Newsletter! 2. Thekla Wilkening hat ein ebenso tolles Buch rausgebracht und sorgt mit „WIR BLEIBEN WIR“ für allerbeste Sommer-(aber auch sonstwann)Lektüre. Ein Roman über ein Paar zwischen Macht und Nähe, WG-Leben, Stadtplanung, politischen Gesprächen und persönlichem Aufbruch – zeitgeistig, klug, nah, wild und zärtlich. Franca Albrecht gerät ungewollt in den wilden Strudel ihrer Sehnsüchte und wird mit ihrer eigenen Wut, aber auch der ihrer großen Liebe Ed Meyer konfrontiert. In ihrem wuseligen Kiez planen zwei junge Stadtentwickler eine Baulücke neu und auf dem Einweihungsfest kommt es zum Intermezzo. Kurz nach den Neuwahlen im Bundestag prallen in Francas Welt konservative Stimmen auf progressive Forderungen, Klarheit auf Chaos, Träume auf Realität, das Private aufs Politische – und Franca auf ihre inneren Widersprüche. Ein vielstimmiger Gesellschaftsroman über Freiheit, Ohnmacht und die Frage, wie man bleibt, wer man ist. Und der erst der Anfang ist: „WIR BLEIBEN WIR: Franca und Ed“ ist der Auftakt der Serie „Sway to Stay“. Auf Substack gibt’s mehr zu Franca, Ed und Co – und Raum für Austausch: Ein kleiner Buchclub mit Thekla. Mögen wir sehr!
_____
WIR BLEIBEN WIR | 23,99 € | Shop | FOTO: privat
Der Self Laugh Club
Berlin hat viele Gesichter – und manchmal entstehen genau daraus die spannendsten Kooperationen. So auch bei der aktuellen Zusammenarbeit zwischen der Berliner Modemarke „BlackWhiteGrey“ und der Künstlerin Elisa Klinkenberg. Gemeinsam haben sie eine limitierte Kollektion entworfen, die nicht nur optisch ein Statement setzt, sondern vor allem eines zelebriert: Lebensfreude. „BlackWhiteGrey“ wurde von Jenny gegründet – mitten in der Pandemie und mit einer klaren Vision: Eine Marke zu schaffen, die Vielfalt sichtbar macht und das klassische Schubladendenken aufbricht. Ihre Designs transportieren seither positive Energie, Offenheit und Haltung. Auch Elisa Klinkenberg weiß, wie man sich neu erfindet: Die ehemalige Profitennisspielerin hat sich als Künstlerin neu positioniert – erfolgreich, international und mit einem klaren Stil, der zwischen Farbenfreude und Augenzwinkern pendelt. Und hin und wieder dürfen wir ihre Kunst auch in Form limitierter Kollaborationen erleben. So wie jetzt in der Zusammenarbeit mit „BlackWhiteGrey“. Die gemeinsame Kollektion ist vor allem eines: Eine Einladung, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen – und vielleicht auch einfach mal loszutanzen, statt sich zu sorgen. Und damit herzlich willkommen im Self Laugh Club!
Unter allen, die uns bei Instagram folgen und das aktuelle Gewinnspiel-Posting mit „Self Laugh“ kommentieren, verlosen wir eine Self Laugh Cap in der Farbe Vintage Black.
_____
Elisa Klinkenberg x BlackWhiteGrey | ab 18 € | Shop | FOTO: Jennifer Suhr
Daytime Dining auf Berliner Art
Im ‘Aura.’ in Berlin-Charlottenburg läuft alles ein wenig anders – und das im besten Sinne. Hier wird der Spieß umgedreht: Nicht die Nacht wird zum Tag, sondern der Tag wird zum Abend. Statt sich alles für das große Dinner aufzusparen, wird hier schon tagsüber groß aufgetischt. Auf den Tellern treffen kreative Aromen auf unkomplizierten Genuss: ein saftiger Chicken-Burger mit grünem Tahini, Granatapfel und eingelegten Zwiebeln, ein wunderbar frischer Artischockensalat oder ein Tiramissant, eine Mischung aus Croissant und Tiramisu – um nur einen Vorgeschmack zu geben. Wer lieber klassisch frühstückt, kommt ebenfalls auf seine Kosten: Hausgemachtes Granola, Shakshuka und weitere Frühstückslieblinge sind fester Bestandteil der Karte. Die Küche im Aura setzt auf frische, saisonale und hochwertige Zutaten – was bedeutet, dass sich die Speisekarte regelmäßig verändert und immer wieder neu überrascht. Gekocht und angerichtet wird mit echter Hingabe – wie es sich für ernst gemeintes Daytime Dining gehört. Und wer das Essen mit Sonne genießen will, nimmt auf der großzügigen Terrasse Platz. Fehlt eigentlich nur noch ein Espresso Martini und dem perfekten Sommernachmittag steht nichts mehr im Weg.
_____
Aura. | Savignyplatz 11, 10623 Berlin | Mi-Mo 9-16 Uhr | Instagram | FOTO: instagram.com/aura.daytimerestaurant
Tara Cancia
Tara Cancia ist Schauspielerin, Tänzerin und seit Kurzem auch Sängerin. Gerade hat sie ihre erste Single aufgenommen, das Musikvideo ist in Arbeit, das nächste Filmprojekt bereits in Planung. Was sie antreibt? Kreativer Ausdruck, der Mut zur Veränderung und der Wunsch, Klischees zu durchbrechen. Zwischen Filmset und Tonstudio, Tiefkühlpizza und Thai-Food träumt Tara groß – und vielleicht schreibt sie eines Tages sogar ihre eigenen Drehbücher.
Name: Tara Cancia
Alter: 22
Wohnort: Berlin
Beruf: Schauspielerin, Sängerin, Tänzerin
Schuhgröße: 39/40
Lieblingstageszeit: 13 Uhr
Kontakt: Instagram: @taracancia / TikTok: @taracia_
Welcher Ort bringt deinen Kopf sofort zum Sprudeln? Wenn ich am Meer sitze oder im Flugzeug bin. Dann fühle ich mich ein Stück weit von der Gesellschaft losgelöst – und meine Gedanken können freier fließen, weil ich die Welt in dem Moment anders sehe.
Wo verbringst du die meiste Zeit? Leider viel zu oft zu Hause – um zu arbeiten, zu planen, weiterzukommen. Außerdem im Studio und beim Tanzen.
Wovor hast du keine Angst mehr? Das ist eine interessante Frage – weil ich merke, dass ich vor vielen Dingen Angst habe: vor der Zukunft, vor dem Scheitern, davor, Menschen zu verlieren. Aber ich glaube, ich habe keine Angst mehr vor Männern. Die können mir gar nichts. ;)
Was würdest du dir gerne abgewöhnen? Mich selbst so sehr zu kritisieren. Ich will lernen, zufriedener mit mir zu sein und aufhören, mich ständig mit anderen zu vergleichen – vor allem wegen Social Media und dem äußeren Druck.
Wie wäre ein Mensch, der das Gegenteil von dir ist? Sehr ruhig, introvertiert, schüchtern – jemand, der schnell aufgibt und sich mit wenig zufrieden gibt.
Was war das beste Essen, das du je gegessen hast? Ich LIEBE Thai Food! In Thailand, auf Ko Phi Phi, in einem kleinen, einheimischen Laden – das war einfach himmlisch.
Was treibt dich an? Der Gedanke, dass sich Menschen mit mir identifizieren können – auf ganz unterschiedliche Weise. Dass ich sie inspiriere, an sich selbst zu glauben oder Seiten an sich zu entdecken, die sie vorher nicht kannten. Und natürlich mein Wunsch, in dem, was ich liebe, immer besser zu werden. Es gibt kein „Ich bin jetzt perfekt“ – ich will nie stehen bleiben.
Was würdest du tun wenn du nicht scheitern könntest? Wow, starke Frage. Ich glaube, ich würde meine Träume noch größer denken – Musik machen, eigene Drehbücher schreiben, Regie führen, international auftreten. Schauspiel, Musik, Modeln – alles miteinander verbinden und voll ausleben.
Welches ist dein nutzlosestes Talent? Ich kann mit den Ohren wackeln. :D
Wer war die spannendste Persönlichkeit, die du bisher getroffen hast? Keine konkrete Person – aber ich finde Menschen faszinierend, die sich bewusst gegen die Norm entscheiden. Die ihre Gefühle nicht vom Mainstream bestimmen lassen, Social Media meiden und keine äußere Bestätigung brauchen. Solche Persönlichkeiten bewundere ich sehr.
Was würdest du ändern wenn du die Macht dazu hättest? Ich würde wollen, dass jedes Lebewesen dieselben Rechte hat – Mensch und Tier. Dass Armut und Reichtum abgeschafft werden, alle gleichgestellt sind. Und ganz ehrlich: Ich glaube, wenn Frauen das Sagen hätten, gäbe es keine Kriege.
Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ich kann nicht wirklich kochen – also gäbe es Tiefkühlgerichte von Everyfoods, die überraschend gesund und vegan sind! Oder Eier mit Avocado, Obst und Vollkornbrot. Alternativ würde ich euch einfach zum Thai gegenüber einladen. Hehe.
Was sollte niemand von dir wissen? Vielleicht, dass ich tief in mir oft Angst habe, nicht gut genug zu sein. Dass ich anderen gefallen will – obwohl ich weiß, dass ich niemandem etwas beweisen muss.
Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? „Was würdest du deinem früheren Ich sagen?“ Dass es okay ist, wenn manche Menschen einem nicht guttun – und dass niemand das Recht hat, über meinen Körper zu bestimmen. Ich hätte öfter meinen Mund aufmachen und mich wehren sollen. Man muss sich selbst schützen und für sich selbst einstehen.
Letztes Wort: Dein Wert hängt nicht von anderen ab.
FOTO: Anna Reuter
Schmettern bei allen Wettern
Wacklige Outdoor-Platten und unberechenbare Windböen adé – bei ‘Ding Dong Ping Pong’ in Prenzlauer Berg wird Tischtennis auf ein neues Level gehoben. Ohne langes Warten bei Sonne und vor allem ganz ohne nass-kaltes Regenwetter. Gegründet wurde ‘Ding Dong Ping Pong’ von Waldemar Zeiler und Kian Pariwar, zwei richtigen Ping Pong-Fans – wie sollte es auch anders sein. Der Traum: einen Ort zu schaffen, an dem Menschen zusammenkommen, spielen und Gemeinschaft erleben können – unabhängig von Wetter, Vereinsmitgliedschaften und vor allem auch unabhängig vom Können. Für alle, die ihr Spiel verbessern möchten, stehen erfahrene Coaches bereit, buchbar direkt über die Plattform. Und wer seine besten Ballwechsel noch einmal erleben will, kann die integrierte Video-Replay-Funktion nutzen – perfekt für Social Media oder die eigene Analyse. Aber keine Sorge: Auch für alle, die weniger professionell unterwegs sind, ist hier Platz. Und was nicht ist, kann ja noch werden!
Unter allen, die uns bei Instagram folgen und unser aktuelles Gewinnspiel-Posting mit “Ding Dong Ping Pong” kommentieren, verlosen wir eine dreimonatige Mitgliedschaft.
_____
Ding Dong Ping Pong | Prenzlauer Allee 38, 10405 Berlin | Mo-So 6-0 Uhr | dingdongpingpong.club | FOTO: Ding Dong Ping Pong GmbH
Der kürzeste Sommerurlaub der Welt
Wie erkennt man ein richtig gutes Restaurant? Genau: an einer kleinen Karte. Das ‘Boii Boii’ hat genau das: wenige ausgewählte Gerichte, die nicht nur absolut köstlich sind, sondern außerdem eine erstaunliche Bandbreite der thailändischen Küche zeigt. Wie auch schon bei dem Pop-Up Konzept ‘Thai Noods’ greifen Nita, Peter und Niki auch im ‘Boii Boii’ tief in die Wunderkiste thailändischer Aromen – natürlich alles mit einem modernen Twist. Und so wird man mit jedem Bissen ein wenig mehr ins sonnig schwüle Thailand versetzt – weit entfernt von lieblosen Reisgerichten und weichgekochtem Tiefkühlgemüse, wie man es an jeder zweiten Ecke findet. Stattdessen gibt es gegrillten Kurkuma-Wolfsbarsch im Bananenblatt, ein hervorragendes PadThai oder eine über 15 Stunden langsam gegarte Rinderzunge und der krönende Abschluss: eine Thai-Version des klassischen baskischen Käsekuchens mit Kokosnuss und Pandanschaum. Und auch bei den Getränken wird an Experimentierfreude nicht gespart. Die Cocktail- und Naturweinkarte wechselt regelmäßig und ist die perfekte Begleitung zu den Gerichten. Warum also dieses Jahr nicht mal zum kürzesten Sommerurlaub der Welt nach Kreuzberg reisen? Angesichts des derzeit etwas fragwürdigen Wetters vielleicht gar keine schlechte Idee!
_____
Boii Boii | Lausitzer Str. 25, 10999 Berlin | Mi-Sa ab 18 Uhr | boiiboii.com | FOTO: instagram.com/nikifiser
Tuft the process
Tufting! Noch nie gehört? Dann schnell die Ohren spitzen und die Arme trainieren für das Halten der Tufting-Gun! Textilkunst ist zurück – und das bunter denn je. In Galerien und auf Social Media erlebt das sogenannte Tufting gerade einen echten Hype. Die Technik, bei der mit einer speziellen Tufting-Pistole Garn in Stoff geschossen wird, um flauschige Teppiche oder Wandbilder zu gestalten, ist nicht nur meditativ, sondern macht auch süchtig – im besten Sinne. Dieser Sucht kann ganz legal im Berliner Studio ‘Tuft Tuft’ nachgegangen werden, denn hier kann man die Kunst des Teppichmachens selbst ausprobieren. Ob Emoji, Obst oder ein Porträt vom eigenen Hund: kreatives Austoben ist hier Pflicht und passiert ganz von alleine. Innerhalb eines Tages entstehen hier farbenfrohe Einzelstücke, die direkt mit nach Hause genommen werden können. Das Studio in einer ehemaligen Margarinefabrik in Neukölln ist neben den entstandenen Kunstwerken auch ein echter Hingucker mit über 50 Garnfarben, einer imposanten Teppich-Galeriewand und jeder Menge Instagram-Motiven. Lust auf ein neues kreatives Hobby? Dann ran an die Tufting-Gun!
Wer unserem Instagram Account folgt und das aktuelle Gewinnspiel-Posting mit „Tuft“ kommentiert, hat die Chance, einen Workshop-Platz zu gewinnen.
_____
Tuft Tuft | tufttuft.de | Workshops ab 70 EUR | FOTO: Chad Wright





















