Caroline von St. Ange

Caroline von St. Ange liebt das Lernen – doch noch mehr liebt sie es, diese Begeisterung weiterzugeben. Seit über 15 Jahren tut sie genau das: Zunächst als Schülerin in der Nachhilfe, heute als Lerncoach, Autorin und Bildungsinfluencerin. Auf ihrer eigenen Plattform bietet sie vielfältige Kurse für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte an und wir freuen uns sehr, sie in diesem Jahr beim AckerFestival auf der Bühne sehen zu dürfen! Ihr neustes Thema: Wie lässt sich Künstliche Intelligenz sinnvoll fürs Lernen nutzen? Dabei geht es Caroline nicht nur um Spaß am Lernen, sondern vor allem um etwas Grundlegendes: mehr Chancengleichheit in der Bildung.

Name: Caroline von St. Ange
Alter: 36
Wohnort: Berlin
Beruf: Lerncoach, Autorin und Bildungsinfluencerin
Schuhgröße: 39
Lieblingstageszeit: 7-8 Uhr morgens
Kontakt: learnlearningwithcaroline.com

Beschreibe deinen Job in drei Worten: Wissen. Herz. Haltung.

Die ganze Welt hört dir zu: Was sagst du? „Leute! Jetzt reißen wir uns mal alle zusammen und kriegen das hin, okayyy?”

Was war früher dein liebstes Schulfach? Philosophie bei meinem Lieblingslehrer Herr Kreichelt.

Zu welchem Thema hast du erst kürzlich deine Meinung geändert? Dass offenes und selbstreguliertes Lernen immer das Beste ist.

Was war deine letzte Frage an ChatGPT? Für meinen Kurs: „Ich bin Schüler einer neunten Klasse und muss den Unterschied zwischen Säuren und Basen für Chemie lernen. Erkläre mir das in Form eines Raps.” Die Antwort war mega!

Worauf freust du dich in den nächsten Wochen besonders? Auf das AckerFestival!

Wofür brennst du? Für Chancengleichheit und Bildung für alle!

Welche Superheld*innenkraft hättest du gern? Ich würde gern auf Knopfdruck sämtliche unnötigen Meetings, überflüssige Bürokratie und Bildungs-Buzzwords einfach verpuffen lassen. Puff. Nur noch echte Gespräche und Zeit fürs Wesentliche.

Wovon hast du keine Ahnung? Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Welchen Wochentag magst du am liebsten und warum? Freitag, das Wochenende vor einem, stolz auf das, was man unter der Woche geschafft hat.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Jedem Menschen die Fähigkeit geben, sich tief in andere Menschen einfühlen zu können. Ich glaube, dann gäb’s ganz viel Mist auf der Welt nicht mehr.

Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen? Mangold aus dem Garten à la Ottolenghi – köstlich!

Was sollte niemand von dir wissen? Dass ich mir negative Kommentare nach Jahren noch zu Herzen nehme.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? „Was passiert, wenn man dich nicht fragt?“ – Antwort: Dann sage ich trotzdem was dazu :D

Das letzte Wort: Ich glaube an Kinder. Und an Erwachsene, die sie nicht vergessen haben.

FOTO: Paula Winkler