Es gibt sehr viele wunderschöne Hotels in den österreichischen Alpen – und dann gibt es das Haus Hirt. Ein Ort, an dem irgendetwas anders zu sein scheint, das merkt man schon kurz nach der Ankunft. Auch hier gibt es schicke Zimmer, einen wirklich schönen Spa- und Sauna-Bereich, liebevoll kuratiertes Kinderprogramm, extrem leckeres Essen – es fehlt einem wirklich an nichts – und dennoch unterscheidet das Haus Hirt etwas von all den anderen seiner Art. Wir haben länger nachgeforscht was es sein kann, und wieso alle Gäste, mit denen man sich dort unterhält, schon zum x-ten Male immer wieder herkommen – und sind am Ende zu dem Schluss gekommen: Es liegt an der Seele des Hauses. Evelyn, die Hausherrin und Gastgeberin, die jeden Gast willkommen heißt und wirklich alles im Blick hat, hat es geschafft über viele Jahrzehnte das Haus immer wieder liebevoll weiterzuentwickeln, ohne sich nach neuen Trends zu richten, und hat dabei einen Ort geschaffen, bei dem man vom ersten Augenblick das Gefühl hat: man ist hier bei Freunden zu Besuch und möchte nie wieder weg. An wirklich alles wurde gedacht: das Kinderprogramm fühlt sich nicht so an, als ob die Kinder wegorganisiert werden, sondern es gibt allerhand Wandertouren und Unternehmungen, die man auch als Familie zusammen erleben kann. Beim Abendessen gibt es ein stilvolles Drei-Gänge-Menü – und dennoch ist die Atmosphäre kindergerecht und alle Altersklassen fühlen sich wohl. Hier wurde ein Ort geschaffen, an dem sowohl die Kleinsten Spaß haben, als auch Teenager sowie die Eltern sich erholen können – und wo hat man das schon? Aber was am meisten auffällt sind die Menschen. Jede Person, mit der man sich unterhält – sei es die Reinigungskraft, der Koch, die Wanderführerin (die selbst schon als Kind zu Gast war und seitdem immer wiederkommt), der junge Kids-Betreuer oder die Rezeptionistin: jede Person dort ist über alle Maßen engagiert, zugewandt, herzlich und hilfsbereit und trägt die Seele des Hauses weiter. Dadurch zieht dieser Ort auch eine ganz bestimmte Art von Gästen an, die sich ungewöhnlich wohl fühlen und oft sogar untereinander anfreunden.
Ok, wir hören auf zu schwärmen. Wie viele Zimmer es dort gibt findet ihr schon online heraus. Und dass man hier nicht nur im Winter famos skifahren kann, sondern auch wandern kann rund ums Jahr, oder einfach einen Wellness- und Aktivurlaub mit der Familie verbringen kann, ist selbstredend. Es lohnt sich in jedem Falle zu jeder Jahreszeit hier mal vorbeizuschneien. Unser Tipp: schnell in den Kalender schauen und reservieren, denn die Zimmer sind oft ausgebucht und Wiederkehrer buchen gern schon ein Jahr im Voraus für das nächste Jahr wieder. Wir auch!
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Haus Hirt | haus-hirt.com | FOTO: Klaus Vyhnalek
Haus Hirt
Hier tanzt die Zukunft
Neukölln bekommt ein neues Herzstück – eines, das im Takt schlägt. Am 22. November 2025 öffnet das Junge Tanzhaus Berlin seine Türen und lädt ein: zum Bewegen, Begegnen und Gestalten. Ein Zuhause für Tanz, junge Menschen und gelebte Mitbestimmung. Hier trifft Breaking auf Krump, Raqs Sharqi auf zeitgenössischen Tanz, Schulprojekt auf Jam Session. Bundesweit einzigartig, verbindet das Haus Bühne, Bildung und Community: Kinder und Jugendliche tanzen, lernen, kuratieren und gestalten aktiv mit. Hinter dem Projekt steht das Team um Livia Patrizi, das seit 20 Jahren Tanz in Schulen und Köpfe bringt. Das Haus versteht sich als künstlerisches und soziales Netzwerk, das nicht nur für, sondern mit Kindern und Jugendlichen arbeitet. Neben Performances bietet es Tanzprojekte an Schulen an, es gibt Workshops, Jam Sessions und Ferienangebote sowie Formate wie die Kiez-Tanz-Küche, die Nachbarschaft und Kunst miteinander verbinden. Zur Eröffnung lädt ein vielfältiges Programm zum Zuschauen, Mitmachen und Feiern ein: Performances, Führungen, Workshops und eine große Tanzparty inklusive. Es ist ein Ort, der all seine Gäst:innen bewegt.
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Junges Tanzhaus Berlin | Eröffnung am 22.11.2025 | alle Infos hier | FOTO: Andy Rumball
El Tlacuache 3000
Der nächste Monat wird lecker und wir sind schon voller Vorfreude, denn im Frühstück 3000 findet an allen November-Wochenenden ein mexikanisches Pop-up statt. Aber nun mal ganz langsam und von vorne: Philipp Nikolaus – seines Zeichens Koch, der in den letzten fünf Jahren die Fine Dining-Restaurants von Mexiko unsicher und deren Gäste glücklich gemacht hat, ist zurück in Berlin. Aber so ganz kann und möchte er seine Zeit dort noch nicht hinter sich lassen und bringt uns deswegen sein Verständnis von moderner mexikanischer Küche nach Berlin. Inspiriert von den Taquerias in Mexiko-Stadt und den kulinarischen Traditionen Oaxacas und Baja Californias serviert Phil verschiedene Köstlichkeiten als Sharing-Konzept. Das alles in den Räumlichkeiten der Schöneberger Frühstück 3000-Dependance. Klingt lecker, fantastisch und genau nach eurem Gusto? Dachten wir uns! Deshalb haben wir euch rechtzeitig Bescheid gegeben – damit ihr hinterher nicht sagen könnt, ihr hättet von nichts gewusst.
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Taqueria “El Tlacuache 3000” | im November 2025, immer Fr & Sa ab 18 Uhr | Infos hier und Reservierungen hier | FOTO: Taqueria El Tlacuache 3000
Kulinarisches im Museum für Kommunikation
Das W66 im Museum für Kommunikation ist kein normales Museumscafé, sondern kann so manchem Brunch- oder Lunchspot Konkurrenz machen. Das Gebäude selbst – übrigens das älteste Postmuseum der Welt – ist ein architektonisches Schmuckstück, die Ausstellungen spannend und familienfreundlich. Doch auch kulinarisch lohnt sich der Besuch unbedingt. Nach plastikverpackten Salaten oder faden Sandwiches sucht man hier vergeblich. Stattdessen gibt es im W66 moderne, unkomplizierte Küche, die man auch ganz ohne Museumsbesuch genießen kann – natürlich alles hausgemacht. Kulinarisch setzt das W66 auf Frische und Saisonalität. Auf der Karte stehen aktuell zum Beispiel ‘Gebackene gelbe und rote Rüben mit eingelegter Roter Bete, Ziegenkäse, eingelegter Zitrone und Brotcroutons,’ ‘Gerösteter Rotkohl mit Graupen, Meerrettich und Lauch-Sahnesauce’ oder ‘Hausgemachte Spinatravioli mit geröstetem Butternusskürbis’. Für den kleinen Hunger zwischendurch oder den gemütlichen Kaffeeklatsch gibt es großzügig belegte Sandwiches und köstliche Kuchen. Und wer nach dem Museumsbesuch gar nicht genug bekommen kann, hat Glück: Die herrschaftlichen Räume – stilvoll und minimalistisch gestaltet vom Berliner Designduo Llot Llov – können auch für private Feiern, Firmenevents oder Hochzeiten gemietet werden. Natürlich mit allem, was dazugehört: modernster Technik, stimmungsvoller Dekoration und feiner Kulinarik. So wird jedes Event rundum sorglos und unvergesslich – perfekt auch für die nächste Weihnachtsfeier, die garantiert nicht mehr lange auf sich warten lässt.
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W66 | Leipziger Str. 16, 10117 Berlin | Di-So 10-17 Uhr | w66berlin.com | FOTO: Katharina Maria Bohm
Fast klassisch Französisch
Lässig und doch elegant wird seit Neuestem am Kollwitzplatz im Bistro Jolie gespeist. Zwischen Weinbar und Brasserie angesiedelt, ist es ein Bistro im klassischen Sinne: ein Ort, an dem man bei einem guten Glas Wein und ein paar feinen Gerichten den Abend mühelos verfließen lassen kann. Mal steht das Produkt pur im Mittelpunkt, mal kommt es klassisch französisch interpretiert auf den Teller. Die Karte ist eine klare Einladung zum Teilen und Probieren: Austern und Hühnerleberpastete finden sich hier ebenso selbstverständlich wie gegrillter Wolfsbarsch mit Épicen-Soße, frisches Sauerteigbrot mit Kalamata-Oliven oder ein saftiges Picanha-Steak mit würzigem Chimichurri. Dazu passt die Weinauswahl, die für sich spricht: naturbelassene Weine von unabhängigen Winzer*innen, handverlesen über Berlins Boutique-Importeure. Ein besonderes Highlight ist außerdem der Mittagstisch am Wochenende: Wenn die Sonne über den Tischen steht, ein Glas Wein in der Hand und ein paar Köstlichkeiten auf dem Teller – mehr braucht es nicht, um den Berliner Spätsommer gebührend zu genießen.
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Jolie Bistrot | Wörther Str. 35, 10435 Berlin | Mo, Mi, Do, Fr 18-24 Uhr, Sa-So 12-24 Uhr | jolie-berlin.com | FOTO: instagram.com/jolie.bistrot
Eine Bonner Ikone in Berlin
Nach knapp 25 Jahren hat es nun auch das kulinarische und soziale Herzstück der Bonner Republik ins politische Berlin geschafft. Zwar sucht man in der Hauptstadtversion des Bundesbüdchens vergeblich nach Zigaretten, Asterix-Heften oder „Pommes-Pappen“, doch die Atmosphäre erinnert stark an das Original. Auch das Interieur ist angelehnt: Der geflieste Tresen – ein Nachbau des legendären Kiosks – versetzt einen mit etwas Fantasie fast zurück ins politische Bonn der 1980er Jahre. Fast, denn bei aller Nostalgie bleibt auch Raum für Weiterentwicklung – vor allem kulinarisch. Statt Bockwurst vom Grill gibt es im Berliner Bundesbüdchen deutsches Fine Dining mit modernem Twist. Auf der Karte stehen zum Beispiel Allgäuer Käsespätzle mit weißem Kimchi und Apfelmus, Kalbstafelspitz auf Brioche mit Schnittlauchsoße oder Obazda mit marinierten Radieschen und Wasabi-Rauke. Ergänzt wird das Angebot durch Gerichte wie Lammrücken mit Gnocchi, Salbei und Pinienkernen oder mit Oxtail gefüllte Ravioli. Und natürlich gibt es auch einen hervorragenden Mittagstisch – schließlich liegt direkt gegenüber das Bundeswirtschaftsministerium. Manche Dinge ändern sich eben doch nie.
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Bundesbüdchen | Hannoversche Str. 2, 10115 Berlin | Di-Sa 12-14.30 & 18–23.30 Uhr | bundesbuedchenberlin.de | FOTO: @contentley_media/Arash Farahani
Alle schnell ins Mastan!
Mit dem Mastan hat der aus Marseille stammende Küchenchef Yann Mastantuono französische Bistronomie (abgefahrenes Wort, oder?) mitten in Kreuzberg neu interpretiert. In einem lichtdurchfluteten Raum oder auf der Terrasse serviert er eine kleine, wechselnde Karte – klar, raffiniert, regional gedacht und französisch geprägt. Vom Kalbstatar bis zur Bouillabaisse (immer mittwochs!), vom Naturwein bis zum Savarin mit Rum: Alles ist auf das Wesentliche reduziert, mit viel Gefühl für Produkt und Atmosphäre, sehr entspannt, ehrlich und mit einem exzellenten Service. Und wer nach dem Dinner an der Theke noch ein Glas trinkt, merkt schnell: Hier geht es um mehr als gutes Essen – um ein Lebensgefühl zwischen Süden und Hauptstadt. Und pssst: Ganz frisch wurde das Mastan vom Guide MICHELIN Deutschland mit dem Bib Gourmand 2025 ausgezeichnet. Wir gratulieren!
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Mastan | Gneisenaustr. 67, 10961 Berlin | Di-Do 18-22 Uhr, Fr-Sa 18-22.30 Uhr | restaurantmastan.com | FOTO: instagram.com/restaurantmastan_berlin / instagram.com/thedudeforfood
Bingo!
Endlich mal wieder ein München-Tipp. Oder doch eher Côte d’Azur? Wenn wir es ganz genau nehmen ist das Bingo Bistro die Côte d’Azur in München. Ha! Klingt wunderbar, oder? Und genau das ist es auch: Egal zu welcher Jahreszeit – wir sind Fans und lieben ein kaltes Getränk mit einem kleinen Snack vor der Tür ebenso wie einen langen Winterabend drinnen inklusive einmal-durch-die-Speisekarte-essen. Die Gerichte sind immer frisch, gerne regional, meist französisch inspiriert und sollen zum Teilen anregen. Also schnell noch einen der richtig guten Weine dazu bestellt und dann nur noch genießen. Bingo!
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Bingo Bistro | Westermühlstr. 13, 80469 München | Di-Sa 18-22 Uhr | bingo-bistro.de | FOTO: instagram.com/bingobistro
Daytime Dining auf Berliner Art
Im ‘Aura.’ in Berlin-Charlottenburg läuft alles ein wenig anders – und das im besten Sinne. Hier wird der Spieß umgedreht: Nicht die Nacht wird zum Tag, sondern der Tag wird zum Abend. Statt sich alles für das große Dinner aufzusparen, wird hier schon tagsüber groß aufgetischt. Auf den Tellern treffen kreative Aromen auf unkomplizierten Genuss: ein saftiger Chicken-Burger mit grünem Tahini, Granatapfel und eingelegten Zwiebeln, ein wunderbar frischer Artischockensalat oder ein Tiramissant, eine Mischung aus Croissant und Tiramisu – um nur einen Vorgeschmack zu geben. Wer lieber klassisch frühstückt, kommt ebenfalls auf seine Kosten: Hausgemachtes Granola, Shakshuka und weitere Frühstückslieblinge sind fester Bestandteil der Karte. Die Küche im Aura setzt auf frische, saisonale und hochwertige Zutaten – was bedeutet, dass sich die Speisekarte regelmäßig verändert und immer wieder neu überrascht. Gekocht und angerichtet wird mit echter Hingabe – wie es sich für ernst gemeintes Daytime Dining gehört. Und wer das Essen mit Sonne genießen will, nimmt auf der großzügigen Terrasse Platz. Fehlt eigentlich nur noch ein Espresso Martini und dem perfekten Sommernachmittag steht nichts mehr im Weg.
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Aura. | Savignyplatz 11, 10623 Berlin | Mi-Mo 9-16 Uhr | Instagram | FOTO: instagram.com/aura.daytimerestaurant
Schmettern bei allen Wettern
Wacklige Outdoor-Platten und unberechenbare Windböen adé – bei ‘Ding Dong Ping Pong’ in Prenzlauer Berg wird Tischtennis auf ein neues Level gehoben. Ohne langes Warten bei Sonne und vor allem ganz ohne nass-kaltes Regenwetter. Gegründet wurde ‘Ding Dong Ping Pong’ von Waldemar Zeiler und Kian Pariwar, zwei richtigen Ping Pong-Fans – wie sollte es auch anders sein. Der Traum: einen Ort zu schaffen, an dem Menschen zusammenkommen, spielen und Gemeinschaft erleben können – unabhängig von Wetter, Vereinsmitgliedschaften und vor allem auch unabhängig vom Können. Für alle, die ihr Spiel verbessern möchten, stehen erfahrene Coaches bereit, buchbar direkt über die Plattform. Und wer seine besten Ballwechsel noch einmal erleben will, kann die integrierte Video-Replay-Funktion nutzen – perfekt für Social Media oder die eigene Analyse. Aber keine Sorge: Auch für alle, die weniger professionell unterwegs sind, ist hier Platz. Und was nicht ist, kann ja noch werden!
Unter allen, die uns bei Instagram folgen und unser aktuelles Gewinnspiel-Posting mit “Ding Dong Ping Pong” kommentieren, verlosen wir eine dreimonatige Mitgliedschaft.
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Ding Dong Ping Pong | Prenzlauer Allee 38, 10405 Berlin | Mo-So 6-0 Uhr | dingdongpingpong.club | FOTO: Ding Dong Ping Pong GmbH
Der kürzeste Sommerurlaub der Welt
Wie erkennt man ein richtig gutes Restaurant? Genau: an einer kleinen Karte. Das ‘Boii Boii’ hat genau das: wenige ausgewählte Gerichte, die nicht nur absolut köstlich sind, sondern außerdem eine erstaunliche Bandbreite der thailändischen Küche zeigt. Wie auch schon bei dem Pop-Up Konzept ‘Thai Noods’ greifen Nita, Peter und Niki auch im ‘Boii Boii’ tief in die Wunderkiste thailändischer Aromen – natürlich alles mit einem modernen Twist. Und so wird man mit jedem Bissen ein wenig mehr ins sonnig schwüle Thailand versetzt – weit entfernt von lieblosen Reisgerichten und weichgekochtem Tiefkühlgemüse, wie man es an jeder zweiten Ecke findet. Stattdessen gibt es gegrillten Kurkuma-Wolfsbarsch im Bananenblatt, ein hervorragendes PadThai oder eine über 15 Stunden langsam gegarte Rinderzunge und der krönende Abschluss: eine Thai-Version des klassischen baskischen Käsekuchens mit Kokosnuss und Pandanschaum. Und auch bei den Getränken wird an Experimentierfreude nicht gespart. Die Cocktail- und Naturweinkarte wechselt regelmäßig und ist die perfekte Begleitung zu den Gerichten. Warum also dieses Jahr nicht mal zum kürzesten Sommerurlaub der Welt nach Kreuzberg reisen? Angesichts des derzeit etwas fragwürdigen Wetters vielleicht gar keine schlechte Idee!
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Boii Boii | Lausitzer Str. 25, 10999 Berlin | Mi-Sa ab 18 Uhr | boiiboii.com | FOTO: instagram.com/nikifiser
Achtsamkeit statt Armdrücken
Mentale Gesundheit wird längst nicht mehr totgeschwiegen. Einen Haken hat die Sache allerdings: Während Run Clubs und Pilates-Studios scheinbar über Nacht an jeder zweiten Straßenecke entstehen und es leicht machen, Bewegung in den Alltag zu integrieren, bleiben Orte, die mentale Gesundheit priorisieren, meist auf Therapieräume oder die eigenen vier Wände beschränkt. Und auch wenn das für viele vollkommen ausreicht, stellt sich doch die Frage: Warum gibt es keinen Ort an dem mentale Gesundheit und Achtsamkeit ganz selbstverständlich in den stressigen Arbeitsalltag integriert werden – fernab von Therapie und Co.? Wir stellen vor: das erste Mental Health Gym Deutschlands! ‘slows’ befindet sich in Berlin Prenzlauer Berg, wurde von Patricia Oleksiak gegründet und ist ein Ort, an dem gemeinsam, alltagsnah und vor allem niedrigschwellig an der mentalen Resilienz gearbeitet wird. Angeboten werden verschiedenste Kurse und Workshops, von Yin Yoga über Meditationen bis hin zum Mental Run Club. Denn Gesundheit ist mehr als Bewegung und gesunde Ernährung – und wer für ein Workout ins Studio geht, darf dies auch für den Kopf tun. Auf unserem Instagram-Account verlosen wir fünf Classes. Einfach folgen und das aktuelle Gewinnspiel-Posting mit „slows“ kommentieren.
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slows | Schwedter Str. 34a, 10435 Berlin | slows.de | FOTO: Diana Dingi
Café PLOETZ.
Immer wieder sind wir auf der Suche nach neuen kleinen Oasen, die uns den Tag versüßen und uns das Gefühl geben, kurz aus dem Trubel auszusteigen. Manchmal stolpern wir über einen dieser Orte, die man fast für sich behalten möchte – wie das Café PLOETZ. in Schöneberg. Alle Köstlichkeiten in der beeindruckenden Vitrine sind liebevoll von Hand gemacht und gleichem einem Schaufenster französischer Pâtisseriekunst. Zwischen Kuchen, Törtchen und Co. fällt die Entscheidung zwar schwer, aber falsch liegt man hier nie. Und falls einem mal doch nicht nach Süßem zumute ist: Es gibt auch herzhafte Leckerbissen und dazu eine selbstgemachte Aperol-Kreation – für den perfekten Abschluss des Tages.
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PLOETZ. | Czeminskistr. 4, 10829 Berlin | Mo, Mi & Do 8-18 Uhr, Fr 8-22 Uhr, Sa-So 10-18 Uhr | instagram.com/ploetz.berlin | FOTO: Marie-Luise Meinert
Von Kuchen und Kultur
Tankstellen-Cafés sind weder für wohltuende Ruhe und Entspannung noch für guten Kaffee bekannt. Während echte Café- oder Kaffeeliebhaber*innen um Tankstellen daher üblicherweise einen großen Bogen machen, könnte das neue ZEIT Café die große Ausnahme sein. Denn die Tankstelle ist seit Jahrzehnten geschlossen und diente schon lange als Café, zuletzt im Rahmen des Kleinen Grosz Museums, das im letzten Jahr schließen musste. Jetzt erweckt die ZEIT Verlagsgruppe diesen besonderen Ort mit einem Café und einem Buchladen wieder zum Leben. Doch nicht alles ändert sich: Die entspannte Stimmung drinnen bleibt erhalten und auf der kleinen Terrasse lässt es sich nach wie vor herrlich verweilen. Auch das angeschlossene Museum bekommt frische Kunstwerke, denn die Pace Gallery und die Galerie Judin wechseln sich hier mit spannenden Ausstellungen ab. Kleiner Tipp zum Schluss: Pünktlich zur Eröffnung am 1. Mai startet das Gallery Weekend – und das neue ZEIT Café samt dem neuen Kunstraum der Galerien ist in jedem Fall einen Besuch wert!
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ZEIT Café | Bülowstr. 18, 10783 Berlin | alle Infos hier | FOTO: Pace Gallery & Galerie Judin
TIO TIO HUB
Ein neuer Sommer, eine neue Trendsportart: Padel Tennis. Um einmal dem verzweifelten Googeln nach den Regeln vorzugreifen, hier eine Kurzfassung: Padel Tennis ist eine Mischung zwischen Tennis und Squash. Gespielt wird auf einem Tennisfeld mit Wänden, wie beim Squash. Das Ergebnis ist ein schnelles Spiel, das auch dank der Schläger leicht zu spielen und deswegen perfekt für Anfänger*innen geeignet ist. Und das Beste: Padel Tennis lässt sich hervorragend unter freiem Himmel spielen – besonders im TIO TIO Hub in Berlin Friedrichshain, Deutschlands erstem Rooftop Padel Venue. Mit seinen fünf Panorama-Feldern bietet der TIO TIO Hub einen unvergleichlichen Ausblick über die Stadt und macht aus jedem Match ein besonderes Erlebnis. Hier wird nicht nur Padel gespielt, sondern auch echte Community gelebt. Regelmäßige Veranstaltungen und Turniere fördern den Austausch und verbinden Sport mit sozialer Begegnung. Doch der TIO TIO Hub hat noch mehr zu bieten: Im zugehörigen Lifestyle-Brand finden frisch gebackene und alteingesessene Padel-Fans alles, was das Herz begehrt – von Schlägern und Bällen bis hin zu stylischen Accessoires wie Socken, T-Shirts und Handtüchern. Gründer Nikolas und Felix haben hier ein einzigartiges Konzept geschaffen, bei dem nach dem Spiel die hauseigene Bar mit leckeren Getränken und atemberaubendem Ausblick zum entspannten Verweilen einlädt.
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Tio Tio Hub | Victoria Center, Marktstr. 6, 10317 Berlin | Mo-Fr 10-22 Uhr, Sa&So 8-22 Uhr | ab 20€/Std. | tiotio.club | FOTO: Instagram @tiotio.social
Kírkē
Wilde Sardinen aus der Adria, eingelegt in griechischem Olivenöl mit einem Hauch Safran, serviert mit eingelegten roten Zwiebeln und knusprigem Toast. Dazu vielleicht gebackener Feta mit Paprika und Oregano? Oder doch lieber herzhafter Grünkohl mit Lammwurst? Wer es deftiger mag, wird die Riesenbohnenpfanne mit Spinat und Skotirikäse von der Insel Ios lieben. Und wenn es schnell gehen muss? Dann wartet das köstliche Bonito- und Miesmuschel-Sandwich. Aber mal von vorn: Das kleine Deli Kírkē im Herzen des Graefekiezes in Kreuzberg ist ein wahres Paradies für alle Liebhaber der griechischen Küche – aber eben nicht die 08/15-Variante mit Souvlaki und Tzatziki. Hier gibt es eine außergewöhnliche Auswahl an authentischen griechischen Delikatessen, von frischen Salaten über aromatische Suppen bis hin zu kreativen Sandwich-Kreationen. Das Angebot wechselt regelmäßig, sodass es immer etwas Neues zu entdecken gibt. Ein weiteres Highlight: die erlesenen Käsespezialitäten und die sorgfältig kuratierte Weinauswahl – natürlich alles direkt aus Griechenland. Ein Ort, an dem man nicht nur isst, sondern genießt.
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Deli Kírkē | Böckhstraße 50, 10967 Berlin | Do-So 12-22 Uhr | instagram.com/kirke.deli.berlin/ | Foto: Instagram @kirke.deli.berlin
Wohlfühlen auf Europäisch
Keine weißen Tischdecken, kein Chichi – dafür ehrliche Zutaten und verdammt gutes Essen. Die Bottega Seppel steht für Wohlfühlküche – gekocht wird hier nur mit hochwertigen saisonalen und vorrangig regionalen Produkten: Das Sauerteigbrot ist von Domberger, der Käse von Augusta, das Fleisch aus dem Umland, die Kräuter von Dreesch7 in der Uckermark und das Gemüse wird bald sogar selbst angebaut. Ganz im Gegensatz dazu ist das kleine, aber feine Menü eine kulinarische Reise über den europäischen Kontinent: es gibt unter anderem ein hervorragendes italienisches Risotto und weitere Köstlichkeiten wie ein Angebot an wöchentlich wechselnden Austern und Wildgarnelen sowie verschiedene Steaks – beides gerne zum Teilen. Und weil Genuss nicht bei der letzten Gabel endet, gibt es ein kuratiertes Weinsortiment von Viniculture obendrauf. Perfekt für lange Abende und kleine Fluchten aus dem Alltag. Das Ambiente ist rustikal, gemütlich, ein bisschen zusammengewürfelt – genau wie die besten Runden mit guten Freund*innen.
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Bottega Seppel | Wielandstr. 38, 10629 Berlin | Di-Sa ab 18 Uhr & So ab 16 Uhr | bottega-seppel.de | Foto: Bottega





















