Der Sommer hat zwar gerade wieder so richtig Fahrt aufgenommen, aber das ist kein Grund sich nicht trotzdem schon mal auf den Herbst freuen. In der neuen Theatersaison gibt das Berliner Ensemble Robert Habeck mit einer neuen Gesprächsreihe „Habeck live“ eine Bühne – fernab der ersten Reihe der Politik. Eingeladen ist eine Reihe an Gesprächspartner*innen, die mal mehr, mal weniger in der Öffentlichkeit stehen, aber sie alle sind Expert*innen aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft. Am 5. Oktober beginnt die Reihe mit einem Gespräch mit Anne Will, Volker Wissing und Robert Habeck zum Thema „Brauchen Demokratien den Notfall?“. Im Zentrum steht die Frage, wie belastbar und handlungsfähig demokratische Staaten in Zeiten globaler Krisen und autoritärer Herausforderungen sind. Können offene Gesellschaften im Wettbewerb mit autoritären Regimen bestehen – oder braucht es erst eine Krise, eine Erschütterung, einen „Notfall“, damit sich etwas bewegt? Wer Lust auf mehr hat, sollte die Augen offenhalten: In der Spielzeit 2025/26 sind weitere Termine geplant. Der Vorverkauf beginnt jeweils am dritten Kalendertag des Vormonats um 10 Uhr.
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Habeck live | berliner-ensemble.de | FOTO: Jörg Brüggemann / Berliner Ensemble
Brauchen Demokratien den Notfall?
#Motherfuckinghood
Nicht mehr lange und die Theatersaison geht wieder los. Daher möchten wir euch heute schon (denn Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude) „#Motherfuckinghood“ im Berliner Ensemble ans Herz legen. Dieses Werk wurde von Claude De Demo in Zusammenarbeit mit der Regisseurin Jorinde Dröse geschaffen und stellt eine berührende Zusammenstellung der Erfahrungen des Mutterseins dar. Es behandelt Themen wie Lohn- und Care-Arbeit, Feminismus und Söhne, Schuldgefühle, den Kult der idealen Mutter und die Bedeutung der zunehmenden Entscheidung von Frauen, die unbezahlte Reproduktions- und Fürsorgearbeit nicht mehr zu übernehmen. Die Inhalte dazu stammen von Antonia Baum, Mareike Fallwickl, Emilia Roig, Claude De Demo, Alexandra Zykunov, Jana Heinicke und Jutta Allmendinger. Wir können das Stück nur von Herzen empfehlen – ganz sicher nicht nur für (werdende) Mütter!
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#Motherfuckinghood | ab September 2024 | Berliner Ensemble | FOTO: Matthias Horn/Claude De Demo/Berliner Ensemble



