„ting“ im Prenzlauer Berg ist eine richtige Institution. Ein Laden, in dem man einfach IMMER etwas findet. Spezialisiert auf schöne Dinge aus Skandinavien und Asien und für jedes Budget immer was dabei. Und dann auch noch der tolle Schmuck aus der eigenen Kollektion „ting goods„! Herrlich! Aber wer steckt eigentlich dahinter? Haben wir uns auch gefragt und kurzerhand Besitzerin Laura fürs Interview verhaftet. Vor 16 Jahren unglücklich in angestellten Bürojobs, wollte sie lieber was eigenes machen. Der Rest ist Geschichte. Hallo Laura, schön dass du hier bist!
Name: Laura Huppert
Alter: 45
Wohnort: Berlin
Beruf: Ladenbesitzerin, Schmuckdesignerin und Inhaberin eines Ladens und Schmucklabels
Schuhgröße: 36
Lieblingstageszeit: Der Morgen. Alles scheint noch möglich…
Kontakt: hello@ting-goods.com
Beschreibe „ting goods“ in einem Satz: ting goods sind handgemachte Schmuckstücke, die in enger und fairer Zusammenarbeit mit einem Team von großartigen Silberschmieden in Jaipur, Indien, entstehen. Unser Schmuck verbindet skandinavischen Minimalismus mit indischem Handwerk.
Was bedeutet beruflicher Erfolg für dich? Zeit zu haben für das, was ich gerne mache.
Was wolltest du mal werden wenn du groß bist? Ich glaube, das hat sich nicht so sehr als Beruf manifestiert… Kann mich zumindest an nix erinnern. Ich wollte unbedingt in Berlin leben und viel reisen.
Worauf achtest du wenn du jemandem zum ersten Mal begegnest? Auf die Augen.
Was machst du an einem freien Tag? Rausgehen mit meiner Familie.
In welcher Beziehung bist du eine Spießerin? Schuhe aus Zuhause!
Wie sieht es bei dir zu Hause aus? Unordentlich.
Was ist der seltsamste Ort, an dem du jemals warst? Eine japanische Sauna in einem lokalen Badehaus mit Fernsehunterhaltung à la Takeshi’s Castle.
Über welches Thema könntest du eine 30-minütige Präsentation halten, ohne jede Vorbereitung? Über den Verlust von sozialem Miteinander durch soziale Medien, die Verlagerung ins Digitale etc. und die gesellschaftliche Relevanz von lokalen Ladengeschäften als sozialem Treffpunkt.
Gibt es in deiner Familie eine Tradition, die du besonders magst? Mitbringsel von Reisen für die Daheimgebliebenen.
Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Die globale Verteilung von Ressourcen und Wohlstand.
Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen? Nix. Kochen für andere macht mich nervös. Wenn ihr Glück habt, macht mein Mann was von Ottolenghi. Ich habe in dem Kochbuch nur die 93 Post-its verteilt…
Was sollte niemand von dir wissen? Das schreibe ich doch nicht in ein Interview.
Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wohin geht die nächste große Reise?
Das letzte Wort: Muss ich nicht mehr immer haben.
FOTO: Clara Löffler


