Es gibt viele Arten von minimalistischem Design, die eher kühl und wenig einladend wirken. Und dann gibt es Ansätze minimalistisches Design so umzusetzen, dass es richtig wohnlich ist. Dass ihre Berliner Designmarke LLOT LLOV einmal zum Inbegriff ihres Namens – „voll toll“ rückwärts – und zum Aushängeschild eines modernen Designstils mit traditionellen Elementen und Materialien werden würde, hätten Ania Bauer und Jacob Brinck bei der Gründung im Jahr 2006 vielleicht nicht unbedingt vorausgesehen. Oder vielleicht doch. Denn wer 12 Meter lange Kabel und Lampenschirme mit fein gestrickter Merinowolle ummantelt – wie bei der Lampe Ray – und Materialien kunstvoll miteinander verschränkt, braucht Fantasie und visionäres Denken. Was die Leuchten Ray und Matt mit ihrer weichen Wollummantelung auszeichnet, ist ihre Fähigkeit, sich Räumen und den Bedürfnissen ihrer Bewohner:innen anzupassen: als Decken-, Lese- oder Wandleuchte. Die Möglichkeiten sind vielfältig, das Ergebnis immer gleich – zurückhaltende Gemütlichkeit durch natürliche und upgecycelte Materialien. Denn neben traditionellen Arbeitsweisen steht Nachhaltigkeit im Zentrum: So besteht der Terrazzo GLACIER aus upgecycelten Nagellackflaschen. Gefertigt werden die Objekte in Europa, häufig in sozialen Werkstätten.
Was können wir mehr sagen als: voll toll.
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LLOT LLOV | llotllov.com | FOTO: Arne Grugel
LLOT LLOV | VOLL TOLL
Kulinarisches im Museum für Kommunikation
Das W66 im Museum für Kommunikation ist kein normales Museumscafé, sondern kann so manchem Brunch- oder Lunchspot Konkurrenz machen. Das Gebäude selbst – übrigens das älteste Postmuseum der Welt – ist ein architektonisches Schmuckstück, die Ausstellungen spannend und familienfreundlich. Doch auch kulinarisch lohnt sich der Besuch unbedingt. Nach plastikverpackten Salaten oder faden Sandwiches sucht man hier vergeblich. Stattdessen gibt es im W66 moderne, unkomplizierte Küche, die man auch ganz ohne Museumsbesuch genießen kann – natürlich alles hausgemacht. Kulinarisch setzt das W66 auf Frische und Saisonalität. Auf der Karte stehen aktuell zum Beispiel ‘Gebackene gelbe und rote Rüben mit eingelegter Roter Bete, Ziegenkäse, eingelegter Zitrone und Brotcroutons,’ ‘Gerösteter Rotkohl mit Graupen, Meerrettich und Lauch-Sahnesauce’ oder ‘Hausgemachte Spinatravioli mit geröstetem Butternusskürbis’. Für den kleinen Hunger zwischendurch oder den gemütlichen Kaffeeklatsch gibt es großzügig belegte Sandwiches und köstliche Kuchen. Und wer nach dem Museumsbesuch gar nicht genug bekommen kann, hat Glück: Die herrschaftlichen Räume – stilvoll und minimalistisch gestaltet vom Berliner Designduo Llot Llov – können auch für private Feiern, Firmenevents oder Hochzeiten gemietet werden. Natürlich mit allem, was dazugehört: modernster Technik, stimmungsvoller Dekoration und feiner Kulinarik. So wird jedes Event rundum sorglos und unvergesslich – perfekt auch für die nächste Weihnachtsfeier, die garantiert nicht mehr lange auf sich warten lässt.
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W66 | Leipziger Str. 16, 10117 Berlin | Di-So 10-17 Uhr | w66berlin.com | FOTO: Katharina Maria Bohm




