Genug von Ungleichheit, Ausbeutung und Gewalt. Genug von einem System, das auf Kosten vieler funktioniert – und vor allem auf Kosten von Frauen*. ENOUGH! ist eine Bewegung, die all das bündelt, was sich schon viel zu lange angestaut hat. Jede Person bringt dabei ihr eigenes GENUG mit: Femizide, unbezahlte Sorgearbeit, Gender Pay-, Care- oder Orgasm-Gap, Victim Blaming, Schönheitszwang, Altersarmut, toxische Machtstrukturen. Die Liste ist so lang wie notwendig. Am 9. März 2026 wird dieses GENUG sichtbar gemacht und der Internationale Frauentag am 8. März wird um einen globalen Frauen*-Generalstreik-Tag erweitert. Dezentral, vielfältig, solidarisch. Überall entstehen kleine Aktionen – initiiert von Einzelnen, Gruppen, Kollektiven. Ideen gibt es viele, gesammelt auf enoughgenug.org. In Berlin wird es ab 12 Uhr am Brandenburger Tor einen gemeinsamen Treffpunkt geben. Dort geht es um Verweigerung und Verbundenheit: Wir stehen nicht zur Verfügung. Wir machen Pause. Wir teilen unsere GENUGs. Inspiriert ist ENOUGH! vom Frauenstreik in Island 1975 und von Mareike Fallwickls Roman „Und alles so still“. Friedlich, gemeinsam, bestimmt. Ein Tag, der zeigt: Es reicht. Und wir meinen es ernst.
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ENOUGH! | enoughgenug.org | FOTO: ENOUGH!
ENOUGH! Wir haben GENUG
#Motherfuckinghood
Nicht mehr lange und die Theatersaison geht wieder los. Daher möchten wir euch heute schon (denn Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude) „#Motherfuckinghood“ im Berliner Ensemble ans Herz legen. Dieses Werk wurde von Claude De Demo in Zusammenarbeit mit der Regisseurin Jorinde Dröse geschaffen und stellt eine berührende Zusammenstellung der Erfahrungen des Mutterseins dar. Es behandelt Themen wie Lohn- und Care-Arbeit, Feminismus und Söhne, Schuldgefühle, den Kult der idealen Mutter und die Bedeutung der zunehmenden Entscheidung von Frauen, die unbezahlte Reproduktions- und Fürsorgearbeit nicht mehr zu übernehmen. Die Inhalte dazu stammen von Antonia Baum, Mareike Fallwickl, Emilia Roig, Claude De Demo, Alexandra Zykunov, Jana Heinicke und Jutta Allmendinger. Wir können das Stück nur von Herzen empfehlen – ganz sicher nicht nur für (werdende) Mütter!
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#Motherfuckinghood | ab September 2024 | Berliner Ensemble | FOTO: Matthias Horn/Claude De Demo/Berliner Ensemble



